Fahrtechnikkurs im Bikepark Wildbad

Jedes Mal, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin und in einen schönen Trail einbiege – und davon gibt es im Schwarzwald wirklich einige – merke ich, dass ich nicht wirklich eine gute Fahrtechnik habe. Aus diesem Grund bin ich jedes Mal froh, wenn Freunde für gemeinsame Touren Zeit haben und mir währenddessen Tipps geben können. Leider kommt das nicht so oft vor und auch dann sind es immer nur einzelne Ratschläge oder Passagen, die man übt. Aus diesem Grund habe ich vorgestern, also am Sonntag, bei einem Fahrtechnikkurs bei der Radsportakademie in Bad Wildbad teilgenommen.
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Das Mountainbike fit für den Sommer machen

Jau, jetzt am Wochenende ist mal wieder ein wenig Schrauben angesagt. Was ich an meinem Niner RIP und meinem FUJI Tahoe, meinen beiden Twentyninern Mountainbikes ändern werde schreibe ich in einem anderen Post. Nur soviel: Jeder, der etwas an seinem Fahrrad machen will: Nun ist noch Zeit dafür. Die Lager mit vielen Vorjahreskomponenten werden leerverkauft und man kann gute Teile zu guten Preisen bekommen und man hat hoffentlich alles fertig, bevor der Sommer wieder richtig kommt. Ganzjahresbiker sind ja eh eine ganz andere Liga.

Nochmal meine wichtigsten Tipps aus dem Vorjahr: Falls man einen Service für FOX-Komponenten wie Gabel oder Dämpfer braucht auf jeden Fall genug Zeit einplanen. Das Team von Toxoholics ist super, braucht aber Zeit bis man die Teile einsenden darf… mit Ostern etc. wird man wohl erst Ende April wieder alles im Bike drinhaben wenn an es jetzt anmeldet. Also lieber sich beeilen.

Upgrade von Komponenten? Nicht zu lange warten. Ich habe mir letztes Jahr die XT-Komplettgruppe geholt weil sie gut ist und ich sie für einen Wahnsinnspreis bekommen habe. Eigentlich wollte ich mir die Shimano SLX holen: Kaum schwerer, ebenso auf einem sehr guten Niveau aber im Regelfall deutlich günstiger. Zu lange gewartet, Angebot weg, hätte 60€ mehr gekostet, dann war die XT der bessere Griff. Achja, die neue Deore-Gruppe welche bald auf dem Markt erscheint nun nun vorgestellt wurde hat nun auch spezielle Abstufungen für 29er und ebenso die Shadow-Technologie zwecks Kettenschlagen… und dann gibt es ja auch immer noch SRAM. Ansonsten bei Komponenten immer noch den Ratschlag, z.B. bei Gabeln nicht nur nach den großen Namen zu schauen (FOX, Rockshox, DT Swiss) sondern auch Alternativen anzuschauen (Manitou… meine ist super, Suntour – Günstig und Volumenhersteller, aber auch mit sehr guten Modellen, oder eben die deutschen Hersteller wie German:A und selbstverständlich Magura).

Ansonsten Trail On… hier kommen demnächst Updates was meine Bikes angeht, Laufen ist derzeit leider nichts, eine Erkältung hatte mich erwischt und mich bisher noch nicht 100%ig wieder verlassen.

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Produkttest: Buff Blake – langes Laufshirt.

Von KrautsPR hatte ich die Möglichkeit während der letzten zweieinhalb Monate das Buff Blake aus der neuen Kollektion von Buff zu testen. Nachdem ich das Shirt gestern wieder zur Post gebracht habe ist es nun an der Zeit, euch von meinen Eindrücken zu berichten.

Zuerst einmal die allgemeinen Infos aus dem Pressetext (ich habe mal gefettet was ich für besonders wichtig finde):

“Einheitslook war gestern! Buff bringt mit seiner Runningwear Leben auf die Straße. Erstmals gehen die Spanier den vermeintlich kalten und ungemütlichen Weg: Die Running-Linie von Buff gibt es jetzt auch für den Winter. Wenn draußen alles grau und dunkel ist, bringt Buff Farbe ins Spiel. Die ausgefallenen Designs der spanischen Marke aus Igualada sind anders, verrückt, frisch – und dennoch funktionell.

Dabei setzt Buff vor allem auf eigene Materialien wie die Eigenmembran, dem schnell trocknenden Tander-Material aus einem Polyamid-Polyestergemisch, oder der winddichten, sehr dünnen und leichten Ultralight-Technologie. Wer nicht in der Masse untergehen will, entscheidet sich für Buff!”

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Winterfest

Jede neue Jahreszeit lädt ja geradewegs dazu ein mal wieder zu schauen, was einem als Läufer gerade noch so fehlt. War bei mir rechtzeitig zum Wintereinbruch auch wieder der Fall weswegen ich euch hier 3 Produkte vorstellen möchte die ich mir in den letzten Wochen gekauft habe und damit zufrieden bin.

Sigma Stirnlampe:
Die frühe Dunkelheit im Winter bringt einen Lauftechnisch in Verlegenheit. Wenigstens, wenn man nicht in der Stadt wohnt und auf beleuchtete Wege zurückgreifen kann. Wenn es zwangsläufig über Wald- und Wiesenwege geht kann man sich nicht immer darauf verlassen, dass es ein wolkenloser Abend ist und der Mond genug Helligkeit gibt – was wenigstens mir dann auch reicht. Sobald es aber bewölkt oder Neumond ist oder es sogar regnet oder schneit, dann muss man auf künstliches Licht zurückgreifen. Nach kurzer Recherche habe ich mir eine günstige LED-Kopflampe von SIGMA bei Amazon gekauft und bin nach den ersten Läufen damit sehr zufrieden. Angenehm zu tragen, ausreichend ist der Verstellbereich (Neigung) und die Helligkeit was ja im Endeffekt ja auch deren Hauptaufgabe ist. Wofür der Blinkmodus gut sein soll hat sich mir bisher nicht erschlossen – aber naja, ich muss nicht alles verstehen. (Link zur Herstellerseite)

ProTouch Handschuhe:
Bisher hatte ich zwei paare Laufhandschuhe. Sehr dünne Seidenhandschuhe von Decathlon welche überaus angenehm zu tragen waren aber deren Qualität in etwa dem Preis entsprachen weswegen es auch ein großer Verlust war, als die dann kaputt waren. Das zweite von Odlo, sehr angenehm und Schick, allerdings von der Verarbeitungsqualität nur solide, nicht überragend wie ich es von Odlo erwartet hätte. Beim letzten Intersport-Besuch deswegen auch die Handbekleidung durchgeschaut und zuerst einmal von den Preisen einiger Hersteller schockiert gewesen… sehr stolz. Zu stolz für meinen Geschmack, wenn ich nur normale Handschuhe will. Am Ende deswegen der Griff zu der Eigenmarke welche wie Intersport aus Heilbronn kommt: ProTouch. Erster Eindruck: Sehr angenehm zu tragen, gute Verarbeitungsqualität… ich bin gespannt, ob es so bleibt.

ProTouch Winter Runningtight:
Vor einem Jahr habe ich mir meine erste Runningtight gekauft – stilistische und ästhetische Bedenken und Vorbehalte hatten mich lange Zeit davon abgehalten aber es hat doch schon seine Vorteile. Nun nochmals eine kaufen wollen – wieder im Fachhandel und nicht über das Internet. Was man dann erstmal merkt: Die Auswahl ist nicht überragend groß (wobei das ja auch immer auf den Händler ankommt) und schränkt sich sehr schnell noch weiter ein, wenn man nicht unbedingt bereit ist 120€ und mehr für eine Laufhose auszugeben. Die passenden Größen herausgesucht und ab in die Umkleidekabine. Adidas sieht schicker aus, passt mir aber nicht optimal, die ProTouch dagegen sehr dezent und mit sehr bequemen Sitz. Kleine Zweifel bleiben ob dieses dünne Material wirklich auch im Winter warm hält aber die ersten Läufe damit waren zufriedenstellen.

Von meiner Seite an dieser Stelle eine warme Empfehlung für die Eigenmarke von Intersport sowie die Stirnlampe von Sigma. Gerne hätte ich euch hier auch die Links zu den Produkten von Pro Touch gezeigt, leider habe ich die entsprechenden Produktseiten nicht gefunden. Schade. Nunja, schaut am Besten beim Intersport in eurer Gegend vorbei und schaut dort selbst nach den Handschuhen und Laufhosen.

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Ultradebüt – 54km Höhen und Tiefen beim Stromberg Extremlauf

Bereits zum Jahreswechsel hatte ich mich mit dem Gedanken angefreundet, einen Ultra zu laufen. Einen konkreten Plan gab es allerdings nicht… die Idee, im Mai bei einem kurzen Ultra zu starten, irgendetwas zwischen 50 und 70km. Dann kam etwas dazwischen, keine richtige Veranstaltung gefunden bis dann am 10. Juli Nägel mit Köpfen gemacht wurden und ich mich für einen kleinen aber feinen Ultra in “meiner Gegend” angemeldet habe – den Stromberg Extremlauf vom TSV Ochsenbach, gerade einmal 50km von meinem Heimatort entfernt.

Letzten Sonntag war es so weit. Nachdem ich bei Testläufen über 44 und 32km noch mit Trinkrucksack probiert habe war der Plan, ihn auf jeden Fall mitzunehmen. Bis am Abend zuvor. Hannes empfahl mir in den Kommentaren, darauf zu verzichten und auf die Verpflegungsstationen zu vertrauen, weil diese in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Ebenso fiel die Wahl der Schuhe auf meine Saucony Mirage – sozusagen ein Abschiedslauf – und nicht auf die eigentlich für Ultras prädestinierten Brooks Cascadias. Im Rückblick die richtige Entscheidung. Aber von Anfang an:

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Ruhestand

Vor beinahe genau einem Jahr gekauft weil Florian Bernard so davon geschwärmt hat. Schnell noch in ein paar Läufen eingelaufen, damit er ein guter Begleiter für meinen ersten Marathon ist. Ebenso die erste Wahl für meinen spontanen Start bei meinem ersten Berglauf weil ich zuviel Respekt davor hatte, diesen Weg mit meinen kompromisslosen Green Silence zu laufen. Danach hat er hat mich durch den Winter begleitet. War immer grün, auch wenn im Schwarzwald die Wege mit 20cm Schnee bedeckt waren und alles im schönsten weiß strahlte. War ständiger Begleiter bei der gezielten Vorbereitung auf meinen ersten Halbmarathon im April. Und natürlich auch auf diesen 21 Kilometern meine Schnittstelle zum Boden. Ein schneller Schuh, anders kann man es nicht sagen. Eigentlich schon beinahe aussortiert habe ich mich dann auch entschieden, meinen ersten Ultra in diesen Schuhen zu bestreiten. Und auch dieses Mal war es die richtige Wahl. Für mich der wohl perfekteste Laufschuh den ich bisher besessen habe. Aber nun heißt es wirklich Ruhestand für meinen grünen Saucony Mirage. Genug Kilometer waren es, die Qualität, die hätte vielleicht etwas besser sein können. Aber naja.

In nackten Zahlen heißt das mit diesem Schuh:

  • 4 Wettkämpfe mit
  • 2000 Höhenmetern verteilt auf
  • 122,7 Entfernungskilometer in einer Zeit von
  • 10 Stunden 41 Minuten 4 Sekunden.

Und daneben eben die ganzen Trainingskilometer. Wenn einer in den Ruhestand geht muss ein Nachfolger her: Ich habe bei ebay zugeschlagen und das gleiche Modell nochmal gekauft – für 40 Euro. Schnäppchen. Da kann man auch über die Farbe hinwegsehen. Übersehen kann man sie ja schlecht.

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Noch ein Tag bis zum ersten Ultra

Ja, morgen um diese Zeit werde ich die ersten 30 bis 35 Kilometer schon hinter mir haben. Das Wetter sieht laut Prognose perfekt aus (9-18 Grad, Sonnig / leicht bewölkt und kaum Regenrisiko) und so langsam kommt die Aufregung. Nunja, zuerst einmal die Erkenntnis, dass ich selbst bei einem perfekten Lauf, an welchen ich nicht glauben will, höchstens Mittelfeld wäre. Wobei ja auch Durchschnitt eigentlich ganz zufriedenstellend ist, oder?

Aber nun kommen die Fragen: Was für Schuhe ziehe ich an? Ich war eigentlich der festen Überzeugung, auf jeden Fall meine Brooks Cascadias zu tragen, sind ja Trail- und Ultraschuhe. Andererseits sind mir meine Saucony Mirage die liebsten meiner Schuhe und sowohl Marathon als auch Halbmarathon bin ich mit ihnen schon gelaufen und dann wäre ein Ultra zum Ende ihrer Dienstzeit vielleicht angebracht. Es sind halt schon auslegungsbedingt (Dämpfung, Sprengung) zwei komplett unterschiedliche Modelle. Meinen eigentlichen Plan mit Pulsuhr zu laufen damit ich auf keinen Fall in zu hohe Bereiche komme hat sich erledigt da ich sowohl meine günstige Sigma Pulsuhr als auch meinen Polar Bluetooth Brustgurt vergessen habe und nicht mehr holen kann. Und dann noch mit dem Gepäck: Bisher hatte ich immer meinen Deuter RaceX Laufrucksack mit voller Blase (2kg) dabei. Gestern hat ein Kollege mich darauf hingewiesen, dass das wenig Sinn macht zuviel Gepäck mitzunehmen, schließlich gibt es ja zwischendurch immer Versorgungsstationen. Also entweder nur eine halbvolle Trinkblase oder vielleicht einfach nur 2 Fahrradflaschen in dem Rucksack: Eine mit Wasser, eine mit Magnesium. Schneller zum Nachfüllen und wenn sie mich stören kann ich sie entsorgen. Aber dann ist wieder das Risiko dabei etwas zu machen, was man zuvor nie getestet hat was schnell schiefgehen kann.

Meine Gefühle gegenüber diesem Lauf kann ich kaum schildern. Ist es mehr Vorfreude oder mehr Aufregung oder einfach die Hoffnung das alles gut an mir vorübergeht? Ich weiß es nicht.

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Specialized ist einfach fein

Wie ihr wisst habe ich derzeit zwei verschiedene 29er. Mein innig geliebtes NINER RIP Fully und mein FUJI Tahoe 2.0 welches über eineinhalb Jahren wieder ein toller Einstieg in die Mountainbikefahrerei war aber mir ansonsten mittlerweile einfach ein wenig zu steif und etwas zu schwer ist. Schon länger spiele ich mit dem Gedanken, mir bei einer guten Gelegenheit ein hübsches Carbon-Hardtail herauszulassen. Möglichkeiten gibts einige: Nochmal ein Niner, Bergamont Revox, Canyon, Bulls, Poison, Scott… und natürlich S-Works / Specialized: Das Stumpjumper in Carbon hat es mir angetan. Bei Gelegenheit werde ich zum entsprechenden Händler in Stuttgart gehen und mir die das Bike mal aus nächster Nähe anschauen. Ist nur leider derzeit (noch) keine Option auch die Feile direkt zu kaufen. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern bietet Specialized allerdings auch Reifen und sehr gute Radbekleidung an – einige meiner vielfahrenden Freunde, schwören auf Specialized Bekleidung für den Radsport. Ich bin mal gespannt, wie mir die Team Replica passt – rein farblich wird es wenigstens zu meinem schwarzen Niner ganz sicher traumhaft passen ;)

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