Asics Doppeldauertest: GEL-DS Trainer 20 und GEL Super J33

Der Klassiker: Die ersten Laufschuhe sind von ASICS

Vor siebeneinhalb Jahren habe ich mit dem Laufen begonnen. Beim Sportfachgeschäft des Vertrauens wurde mir ein Einsteigerschuh von Asics empfohlen und verkauft – der Asics Gel-1120 – und ich war zufrieden.

Viele Begleiter über die Jahre

Aus Neugierde auch Modelle anderer Marke auszuprobieren, habe ich in den letzten Jahren neben Asics dann unter anderem Saucony, Brooks, Pearl Izumi und ON getragen.

Mit manchen davon war ich sehr zufrieden, z.B. dem Saucony Mirage, der leider abgekündigt wurde oder dem M3 von Pearl Izumi. Manche waren in Ordnung, beispielsweise der Connect und Flow aus dem Pure Project von Brooks. Manche Schuhe waren gut, allerdings mit einem großen ABER, wie der ON Cloudracer mit einer meines Erachtens lächerlich kurzen Haltbarkeit.

Eben dieser Schuh war am Ende auch der Auslöser, dass ich mir die Frage gestellt habe, warum ich in den letzten Jahren selten ASICS gekauft habe, die doch so viele Läufer überzeugen und bei der Qualität & Sortiment kaum Fragen lassen.

Zurück zu den Anfängen

Bei mir liegt es vermutlich daran, dass ich gerne neue und interessante Marken ausprobiere und der Wunsch, andere Schuhe zu laufen als „alle anderen“ – und die allermeisten Läufer laufen eben in Schuhen von Asics, die deswegen auch die Nummer 1 sind. Nachdem, wie bereits erwähnt, manche Schuhe einfach nicht mehr verfügbar waren (Saucony Mirage) und andere Schuhe mich enttäuscht haben (ON Cloudracer) und dringend Nachschub nötig war, habe ich letzten Herbst auf einen Schlag zwei grundlegend unterschiedliche Schuhe von ASICS gekauft – den komfortablen Gel-DS Trainer und den kompromisslos schnellen Super J33 – und bin mit Beiden restlos zufrieden.

Verarbeitung & Haltbarkeit

Die Qualität ist gut, auch nach einigen Monaten und hunderten Kilometern gibt es beim Material an keiner Stelle Ermüdungserscheinungen.

Da die Haltbarkeit für mich ein Hauptgrund war wieder Schuhe von ASICS zu kaufen, wurde ich bei diesem Punkt nicht enttäuscht.

Grip

Der J33 ist ein aggressiver Schuh für schnelle Trainings und Wettkämpfe auf der Straße – auch auf Feldwegen ist er ein guter Begleiter. Sobald der Untergrund aber uneben, nass und schmierig wird muss man vorsichtig sein. Der DS Trainer bietet in dieser Kategorie ein wenig mehr Spielraum, ist aber eben auch kein Trailschuh 🙂

Passform

Natürlich, jeder Fuß und jeder Läufer ist anders. weswegen man seine Schuhe sorgfältig aussuchen und beim Fachhandel kaufen sollte. An meinen Füßen sitzen beide Modelle wunderbar, nicht zu eng und nicht zu weit.

Verfügbarkeit

Der große Vorteil bei ASICS sind die „Evergreens“: Den GEL-DS Trainer gibt es seit 20 Jahren. Ich habe also eine realistische Chance, dass ich das Modell – vielleicht leicht modifiziert – auch nächstes oder übernächstes Jahr wieder nachkaufen kann.

Einsatzgebiet

Der J33 ist natürlich direkter, weniger gedämpft und ganz ohne Stütze und damit im Vergleich zum Trainer vor allem zu Beginn bei längeren Strecken für Anfänger mit Vorsicht zu genießen. Bei meinen aktuellen Umfängen, die selten über 20km am Stück gehen, trage ich beide abwechselnd. Natürlich den J33 bevorzugt bei Einheiten mit längeren Intervallen und den Trainer (oder den FuzeX) bei Koppeleinheiten nach anstrengenden Radausfahrten.

Der J33 war auch mein Begleiter beim Bietigheimer Silvesterlauf auf den 11,1 km, die ich in 43:30 finishen konnte.

Fazit

Gute Verarbeitung, sehr guter Sitz, gute Haltbarkeit, angemessener Preis – ich möchte nicht sagen, dass ich in Zukunft nur noch ASICS kaufen werde, aber diese Beiden Modelle sind für mich definitiv „no-brainer“, welche ich ohne großes Nachdenken 1:1 nachkaufen würde.

Road to Challenge Heilbronn Mitteldistanz – Trainingsplan Halbzeit

Anfang Januar hatte ich bereits geschrieben, dass ich zur Vorbereitung auf die Mitteldistanz einen 23-Wochen Trainingsplan mit ca. 10 Wochenstunden von Triathlon-Szene.de umsetze.

Heute enden die ersten 12 Wochen welche aus 3 Grundlagenblöcken á 4 Wochen bestanden. Zeit für ein kurzes Fazit:

Schwimmen:
Der Trainingsplan sieht in normalen Wochen 2*1 Stunde und in den Regenerationswochen (4, 8, 12) 3*1 Stunde Schwimmtraining vor. Hier trainiere ich natürlich mit dem Verein, 1*45 Minuten und 1*1,5 Stunden. In den Regenerationswochen habe ich auf die dritte Einheit verzichtet und die anderen Trainingsblöcke – so weit wie möglich – konsequent durchgezogen. Vor allem das Techniktraining zeigt langsam aber sicher Erfolge, auch wenn ich vermutlich niemals zu einem richtig guten Schwimmer werde.

Radfahren:
Wetterbedingt waren hier die ersten zehn Wochen extrem zäh – die meisten Trainingseinheiten daheim im Wohnzimmer auf der Rolle. Mit Hilfe der Trainingsprogramme von TACX habe ich versucht jede Einheit möglichst gut zu gestalten und nicht einfach nur die Zeit „abzusitzen“. So habe ich es mir dann auch erlaubt, manche Einheit zu verkürzen oder ausfallen zu lassen. Mit dem besseren Wetter kamen nun auch die ersten Ausfahrten draußen, aktuell natürlich noch im gemäßigten Tempo. Aber die drei Touren mit 45, 56 und 78 Kilometern sind ein guter Indikator, dass das Training auf jeden Fall etwas gebracht hat. Wie es dann in elf Wochen aussieht – alleine gegen den Wind – werde ich dann sehen.

Laufen:
Im Trainingsplan wurden häufig Koppeleinheiten schon während der Grundlagenphase geplant – auf diese habe ich fleißig verzichtet. Generell laufe ich zur Zeit eher wenig. Nur den langen Dauerlauf (1:30 im ersten, 1:45 im zweiten und 2:00 Stunden im dritten Block) habe ich konsequent beinahe jede Woche durchgezogen. Letzte Woche 26km in 2 Stunden – hier stimmt die Form für meine Verhältnisse auf jeden Fall. Nun nur noch Koppeln und etwas mehr Geschwindigkeit hineinbekommen.

Allgemein:
Der Januar begann Privat mit einem sehr traurigen Ereignis welches selbstverständlich Auswirkungen auf meine Prioritäten und zeitlichen Möglichkeiten im Bezug auf das Training hatte. Ebenso ist es eine Herausforderung eine gute Balance zwischen Training und persönlichem Ehrgeiz und der Zeit für die im Leben wirklich wichtigen Beziehungen zu Ehefrau, Familie und Freunde zu erreichen und zu halten.

Triathloneinsteiger Radschuh Giro Inciter

Mit dem Kauf eines Rennrads muss auch die Frage nach dem geeigneten Pedalsystem, und damit auch den passenden Schuhen, beantwortet werden. Um für die Zukunft die Flexibilität zu haben auf dem MTB und RR die gleichen Schuhe zu verwenden fiel für mich die Entscheidung auf das klassische SPD-System (nicht das rennradspezifische SPD-SL) von Shimano.

Mit dem Ziel eines Triathlons war dann auch klar, dass die Schuhe dafür geeignet sein müssen. Das bedeutet:

  • Bequem, auch ohne Socken
  • Atmungsaktiv und schnell trocknend
  • Große Schlaufe an der Ferse
  • Ein großer Klettverschluss in die „falsche“ Richtung

Nach etwas Suche fiel die Entscheidung zwischen dem Einstiegsmodell von Shimano, dem TR-32 und dem Giro Inciter hauptsächlich wegen der Optik auf den Italiener.

Nach der einen oder anderen Stunde in den Schuhen – auf der Straße und auf dem Rollentrainer – bin ich wirklich zufrieden mit dem Giro Inciter.

Die Verarbeitung ist ebenso wie die Passform gut, natürlich ist die Sohle – dem Preisniveau geschuldet – nur aus Kunststoff aber ansonsten gibt es nichts zu bemängeln.

Ein einhärenter Nachteil der Schuhe ist, dass bei niedrigen Temperaturen (egal ob auf der Rolle bei geöffneter Türe) ohne oder mit leichten Socken die Zehen sehr schnell unglaublich kalt werden.

Im Wettkampfeinsatz werden Sich die Schuhe in den nächsten Monaten beweisen müssen. Meiner Meinung nach ist es ein guter Einsteigerschuh der wegen leichter Abstriche bei kühleren Temperaturen nicht für jeden Einsatzzweck geeeignet ist aber für die meisten Bedingungen gut passt.

Welche Triathlonschuhe nutzt ihr? Habt ihr parallel auch noch Rennradschuhe?

Höhen und Tiefen beim Schwimmtraining

Nach drei Monaten regelmäßigem Training wollte ich kurz vor Weihnachten testen, ob und wie gut meine Fortschritte sind. Also nach dem Einschwimmen und am Ende des Trainings die 500m auf Zeit geschwommen. Das Resultat war für meine Nicht-Schwimmer-Verhältnisse richtig gut: Etwa 9 Minuten 20 Sekunden. Da keimt natürlich die Hoffnung, dass es im Neckar bei der Challenge Heilbronn nicht ganz so schlimm wird…

Nun ist es ein echtes Privileg, das ich mit richtig netten Leuten trainieren kann die auch schon länger Schwimmen und durch ihre Erfahrungen auch wertvolle praktische Tipps geben wenn ihnen etwas auffällt. Ganz konkret, dass ich einen extrem starken Beinschlag habe und dadurch richtig viel Vortrieb erzeuge – aber mein Armzug, gelinde gesagt, noch ausbaufähig ist. Letzte Woche gab es beim Training einen großen Block nur mit Pull-Buoy und dabei für mich die Erkenntnis – ohne Einsatz der Beine verliere ich enorm auf die erfahrenen Teamkollegen. Dieses technische Defizit war mir zuvor nicht bewusst und hat mich nun erstmal richtiggehend geerdet.

Es ist noch viel zu tun weil es beim Schwimmen wenig Sinn macht zu versuchen, fehlende Technik durch den Einsatz von Kraft zu egalisieren. Nun studiere ich also Videos bei YouTube und werde bei jedem Training an der Technik meines Armzuges arbeiten beziehungsweise bewusst auf dessen Durchführung zu achten.

Es sind ja noch beinahe 16 Wochen.

Auf Nummer sicher – SpOrt Medizinische Check-Up Untersuchung in Stuttgart

Immer wieder habe ich in den letzten Jahren Meldungen von jungen Menschen in den besten Jahren gelesen, die eigentlich topfit waren und dann auf einmal ohne Vorwarnung z.B. beim Fußballtraining tot umgefallen sind. Diagnose: Unentdeckter Herzfehler.

Weil so etwas jeder – auch man selbst – haben kann, habe ich mich im Rahmen meiner Triathlon-Pläne dafür entschieden, dass eine solche Untersuchung mit Echokardiographie und Belastungs-EKG eine sinnvolle Investion ist. Natürlich habe ich das mit meiner Frau abgesprochen weil die nicht unerheblichen Kosten von der GKV leider nicht übernommen werden und somit privat bezahlt werden müssen.

Nach ein wenig Recherche im Internet und Empfehlungen der Teamkollegen habe ich für Anfang Februar einen Termin bei „SpOrt Medizin“ in Stuttgart vereinbart.

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