Bitburger Grape 0,0% – ein herrlich isotonisches Lauf-Event 2015

Eigentlich kann das gesamte Event mit zwei Sätzen zusammengefasst werden:

Von der Bitburger Brauerei gibt es nun auch isotonische, alkoholfreie Getränke die optimal zur Regeneration nach einer sportlichen Belastung sind. Das 0,0% Grape ist mit seinem angenehm herben Geschmack mein absoluter Favorit.

Okay, hier die Langfassung: Ende Juni treffen sich auf Einladung von Bitburger Blogger und Redakteure in der wunderschönen Eifel.

Das Programm ist vollgepackt: Es gibt zwei Fachvorträge von Günter Wagner über Ernährung und Trinken vor, während und nach dem Sport. Dazwischen gibt es einen kulinarischen Teil bei welchem TV-Koch Christian Henze uns ein leckeres 3-Gänge Menü live zubereitet. Nach dem zweiten Vortrag gibt es eine Lauf- / Trainingseinheit mit Dietmar Bier, einem sympathischen Läufer und Triathleten und Asics Frontrunner, der von Bitburger sicherlich nicht nur wegen seiner Erfolge gesponsert wird.

Bitburger_Eifel

Der Samstag endet mit einem leckeren Abendessen und vielen interessanten Gesprächen in einer großen Runde. Manche Beteiligten entdecken das Benediktiner Bier für sich während mir auch das KöPi sehr gut schmeckt – und diesen beinahe liebevollen Kosenamen für ein Bier finde ich auch wesentlich angesagter als „Königs Pilsener“. Am nächsten Morgen nutzen Hannes, Dietmar und ich die Zeit vor dem Frühstück noch für einen Lauf bevor das Event schon wieder vorbei ist und sich wieder alle auf den Heimweg machen.

Was habe ich mitgenommen?

  • Ob ein Getränk isoton ist sagt erstmal nichts über die Zusammensetzung oder Qualität der Inhaltsstoffe aus
  • Am besten gleichen die Getränke die Mineralstoffmengen aus, die man durch den Schweiss verliert. Hierzu gehören neben Kalium, Magnesium und Calcium auch Natrium und Chlorid. Ein Blick auf die Zusammensetzung lohnt sich.
  • Während dem Sport ist z.B. Traubensaft, verdünnt mit zwei Teilen Wasser und einer kleinen Menge Salz optimal. Nach dem Sport sind alkoholfreie Weizen, Pils oder Biermischgetränke ebenso eine gute Wahl wie Fruchtsaftschorle oder Iso / Sportgetränke. Wichtig ist hierbei natürlich immer die individuelle Frage wie gut man Kohlensäure verträgt. Für mich ist in diesem Sommer nach Läufen in der abendlichen Wärme ein kühles Bitburger Grape 0,0% auf dem Balkon eine super angenehme Erfrischung gewesen
  • Die richtige Ernährung vor und während dem Wettkampf war auch ein Thema von Günter Wagner. Bitter, dass ich hier eine Woche später beim Stuttgart Halbmarathon eine leidvolle Erfahrung gemacht habe wie man es besser nicht macht – aktuell teste ich ein wenig im Training und werde es beim nächsten Versuch anders machen und die Tipps von Dietmar berücksichtigen
  • Der Finisherclub von Laufen.de / Christan Ermert ist eine wirklich tolle Sache für alle, die regelmäßig bei Wettkämpfen mitmachen – günstige Startplätze, Versicherung bei Rücktritt und noch einige andere Goodies on top

Weitere, wie immer gewohnt hochwertige Berichte gibt es auch auf den Blogs von Laufhannes , Eddy ,Phil (immer wieder schön euch zu treffen!) sowie Magic Mike (schön dich hier in der Eifel kennengelernt zu haben, sehr nette Hin- und Rückfahrt).

Bitburger hat zu diesem Event eingeladen und alle Kosten übernommen. Es steht mir völlig frei, ob und in welcher Form ich darüber auf diesem Blog berichte.

Bildquelle: Bitburger

 

Intervalltraining für die Bestzeit

Vor etwa eineinhalb Monaten habe ich darüber geschrieben, dass ich zum Geschwindigkeitstraining auf die Greif-Treppe baue. Die 6 Wochen sind nun rum und im Großen und Ganzen sieht es vielversprechend aus.

Woche 1
1 km in 3:44 (∅ 3:44 min/km)
2 km in 7:32 (∅ 3:46 min/km)
3 km in 11:36 (∅ 3:52 min/km)

Woche 2
3 km in 11:29 (∅ 3:50 min/km)
2 km in 7:22 (∅ 3:41 min/km)
1 km in 3:38 (∅ 3:38 min/km)

Woche 3
2 km in 7:22 (∅ 3:41 min/km)
3 km in 11:32 (∅ 3:51 min/km)
4 km in 15:31 (∅ 3:53 min/km)

Woche 4
4 km in 15:09 (∅ 3:47 min/km)
3 km in 11:58 (∅ 3:59 min/km)
2 km in 7:57 (∅ 3:59 min/km)

Woche 5
3 km in 11:40 (∅ 3:53 min/km)
4 km in 15:29 (∅ 3:52 min/km)
5 km in 20:10 (∅ 4:02 min/km)

Woche 6
5 km in 19:20 (∅ 3:52 min/km)
4 km in 16:00 (∅ 4:00 min/km)
3 km in 11:49 (∅ 3:55 min/km)

Konstante Geschwindigkeit ist bei ein dauerhaft leidiges Thema wobei ich das Gefühl habe das ich es bei den letzten Intervalle besser in den Griff bekomme.

Mit einer Ausnahme in Woche 5 waren alle Intervalle schneller als Greif für eine 1:25:00er Halbmarathonzeit rät (4:02 min/km). Wenn man diesen Faktor isoliert betrachtet, könnten die 85 Minuten für den Halbmarathon machbar sein.

Nun kommt das Verrückte:
Ich habe vor jedem Intervalltraining großen Respekt vor der Einheit, manchmal auch Zweifel ob ich fit genug bin oder meine Tagesform passt und war oft davor es zu lassen und habe es manchmal auf einen anderen Tag verschoben, aber wenn ich es mache, dann macht es mir richtig ab irgend einem Punkt so richtig Spass.

Leider habe ich nun doch keinen Wettkampf mehr vor dem Halbmarathon hinbekommen – hier müssen schnelle Trainingsläufe in den nächsten Wochen herhalten.

Der Einstieg ins Schwimmtraining ist nicht teuer

Für jeden Sport ist zu Beginn eine gewisse Grundausstattung nötig. Das Gute beim Schwimmen: Die Ausgaben für diese Basics sind sehr überschaubar. Für Badehose und Schwimmbrille, beides von ARENA Swimwear, habe ich beim Galeria Kaufhof  weniger als 50 Euro bezahlt. Das ist günstiger als ein billiges paar Laufschuhe!

Natürlich kann man sich auch noch eine spezielle Schwimmuhr, eine Pull-Buoy , einen Neoprenanzug oder Trainingsflossen kaufen – aber für den Einstieg reicht tatsächlich eine Badehose und eine gute Schwimmbrille.

Leider habe ich einen Tipp in einem Forum erst gelesen NACHDEM ich die Brille gekauft und mehrfach getragen hatte und es immer wieder das Problem gibt, das gleich zu Anfang auf einer Seite Wasser eindringt:

Um zu testen, ob die Schwimmbrille sehr gut passt einfach im Laden die Brille auf die Augen drücken und loslassen (natürlich ohne Halteband) – wenn sie gut sitzt hält sie selbst so einige Zeit auf den beiden Augen bevor sie herunterfällt.

Der Einstieg um mit dem Schwimmen zu beginnen.

Dienstag morgen. Es ist zu früh. Ziehe aus dem Automaten für zwei Euro fünfzig die Eintrittskarte für das Bissinger Hallenbad und passiere das Drehkreuz. Es gibt viele Leute die auf das Schwimmen am Morgen schwören. Nun der Versuch, ob es auch etwas für mich ist.

Nach der Umkleide und Dusche geht es in die Schwimmhalle mit ihren fünf Bahnen. Links Rentner, in der Mitte die typischen Berufstätigen, ganz rechts ein paar Personen die es offensichtlich auf einem sportlich ambitionierten Niveau betreiben.

Früher, ja damals, war ich selbst ein ganz ordentlicher Schwimmer. Über Jahre war jede Woche am Montag Abend DLRG angesagt. Den Juniorretter Bronze und Totenkopfschwimmer in Gold habe ich noch gemacht – und dann dann aufgehört, weil wir zu jung waren für den Juniorretter in Silber und andere Dinge wichtiger wurden.

Über die Jahre ist das richtig weit schwimmen ein Ding der Unmöglichkeit geworden. Umso schmerzhafter die Erinnerung, dass früher alleine zum Einschwimmen 16 oder 24 Bahnen der Normalfall und gar kein Problem waren.

Dieses erste Frühschwimmen war am Dienstag vor fünf Wochen. Seitdem habe ich es jeden Dienstag durchgezogen. Weil das, was nicht regelmäßig geschieht, in der Regel mäßig wird. Gerade zu Beginn eines neuen Sports ist es wichtig, beim Training konsequenz zu sein. Wer am Anfang auf Kompromisse verzichtet und daraus eine Gewohnheit entwickelt, bleibt viel leichter langfristig dran, sieht schnell die ersten Fortschritte und erlebt erste persönliche Erfolge.

So ist es auch bei mir: Beim ersten Mal war nach spätestens 4 Bahnen á 25m eine Verschnaufpause angesagt, in den darauf folgenden Wochen wurde es immer besser. Gut ist es bei weitem noch nicht. Weder der Schwimmstil noch die Geschwindigkeit. Aber ich merke die Fortschritte die mich motivieren, dranzubleiben und weiterzumachen.