Jabra SPORT PULSE – Kopfhörer und Pulsmesser in Einem

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Als mir die PR Agentur von Jabra deren neuen kabellosen In-Ear Kopfhörer mit integrierter Pulsmessung für einen Test angeboten haben musste ich etwas überlegen. Einerseits ein sehr spannendes Produkt mit zwei tollen Funktionen, sicherlich für viele Läufer trotz des Preises von knapp 200€ eine Überlegung wert. Andererseits steht dieses Produkt aber für zwei Dinge, die ich vor längerem beim Laufen aufgegeben habe.

  • Erstens: Die Pulsmessung. Aus Bequemlichkeit. Ich habe keinerlei Probleme mit einem Brustgurt zur Erfassung meiner Herzfrequenz, aber ich analysiere die Daten auch nicht in einem solchen Maße als das der Einsatz bei jedem Lauf notwendig wäre.
  • Zweitens: Die Musik. Aus zwei Gründen: Zuallererst ein ganz pragmatischer – ich habe in meinen Anfangsjahren als Hobbyläufer zwei Pärchen Kopfhörer kaputtgemacht, danach hat es mir gereicht. Außerdem liebe ich auch die Ruhe in der Natur und will mir diese nicht ständig mit irgendeiner Mucke aus dem iPod nehmen.

Im Endeffekt habe ich das Angebot aber angenommen und mich gefreut als das Paket mit der relativ kleinen Verpackung mit der Post gekommen ist: Jabra SPORT PULSE – Kopfhörer und Pulsmesser in Einem weiterlesen

Langzeittest Brooks Racer ST5 – Für jeden Tag & den Wettkampftag

Brooks Racer ST5 FrontSeit letzten Sommer bin ich Besitzer des Brooks Racer ST5. Für mich ist es derzeit quasi mein Lieblingsschuh – deswegen trage ich ihn im Schnitt bei jedem zweiten Lauf. Nach etwa 8 Monaten mit sicherlich 700km ist nun sicherlich ein guter Zeitpunkt für ein Resume.

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Lorenzer Reichswald Nürnberg – eine guter Ort zum Laufen

In unbekannten Revieren zu laufen ist für die meisten Läufer eine willkommene Abwechslung. So hat es auch mich gefreut, dass letzten Samstag Nachmittags ein wenig freie Zeit war um in Nürnberg die Laufschuhe zu schnüren. Mein Startpunkt war im Osten der Stadt direkt am Hotel, in der Nähe vom Trainingsgelände des FCN. Nur über die Valznerweiher Straße und schon ist man im “Lorenzer Reichswald”. Die Zeit ist knapp und das Wetter sehr mild, beinahe etwas frisch, weswegen das Tempo von Beginn an zügig ist. Als Runkeeper auf dem LG Nexus anzeigt, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit in einem Bereich ist der ziemlich genau die 2:59er Pace für einen Marathon entspricht kommt die Idee auf einfach einen zügigen Dauerlauf zu machen.

Das Höhenprofil ist mit einigen, langgezogenen Steigungen zwar nicht ganz einfach, dafür ist aber der Untergrund optimal und das Wegenetz ermöglicht viele Variationen um den Rückweg spontan zu variieren.

Insgesamt läuft es recht gut, nur bei Kilometer 15 werden kurzzeitig die Beine schwer und bei Kilometer 17 ist ein Weg mit Toren abgesperrt weswegen ein kleiner Trail herhalten muss (von denen es hier auch einige gibt) um das umzäunte Gebiet zu umrunden. Weil ich nun die Halbmarathon-Distanz auf jeden Fall noch packen will muss ich zusätzlich einen kleinen Bogen laufen: Ab Kilometer 18 wird es schwer weil der eingeschlagene Weg über einen Kilometer schnurgerade zu einer vielbefahrenen Bundesstraße führt und im Vergleich zur restlichen Strecke eher trostlos ist – so bin ich froh als das Handy 19,1 km anzeigt und ich wieder umdrehen kann. Mittlerweile ist auch der Durst da. Nochmals alle Kraft zusammennehmen für die letzten zwei Kilometer um am Ende zu wissen,…

  1. dass ein Halbmarathon in Sub 1:30 auch derzeit noch möglich ist (ca. 1:29:10)
  2. dass der Lorenzer Reichswald ein wunderschönes Laufgebiet im Osten von Nürnberg ist das ich jedem nur empfehlen kann
  3. dass der Pearl Izumi M3 Road tatsächlich auch für schnelle Läufe geeignet ist
  4. und hier noch die Karte bei runkeeper.com

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