Dann macht man das eben so

Der Trainingsplan für den Halbdistanz-Triathlon ist aktuell noch in Phase 1 von 6 (Base 1, Base 2, Base 3, Build 1, Build 2, Peak). Das heißt zuallererst Grundlagen legen und Kondition aufbauen. Warum zu dieser Phase bereits Koppeleinheiten vorgesehen sind verstehe ich nicht – aber trotzdeme halte ich mich daran.

So sitze ich Montag Abend im Wohnzimmer auf dem Rollentrainer und mache 75 Minuten dauerndes extensives Intervalltraining. Mangels Fahrtwind fließt der Schweiß in Strömen und das Trikot wird nass und schwer und die Trinkfalsche immer leerer – obwohl die Balkontür die gesamte Zeit offen steht. Endlich ist die Zeit vorbei – der Trainingsabend leider noch nicht. Schnell ins Bad, umziehen, hinein in die Laufschuhe und raus in die Nacht – zwar nur für 30 Minuten, aber gespickt mit kurzen Intervallen (500m).

Die ersten Minuten geht es nach Gefühl um das einlaufen, und es geht überraschend gut, nach 1,5km der erste Intervall, dann wieder für 500m langsamer und so weiter. Wendepunkt nach 15 Minuten bzw 3,5km. Fühlt sich heute wirklich locker an, also weiter mit den Intervallen. Nach 30 Minuten wieder daheim.

Ein schöner, schneller Lauf, leider waren auch die lockeren Phasen zwischendrin eigentlich zu schnell. Ich schiebe es einfach auf die Kälte und die fortgeschrittene Uhrzeit und mache es das nächste Mal besser. Langsamer.

Gestern beim Schwimmtraining mit einem erfahrenen Triathlonkollegen über das Koppeln in dieser Trainingsphase gesprochen – ihn hat es auch verwundert. Was ist nun am klügsten? Den Plan einfach so weiter durchziehen oder „auf gut Glück“ modifizieren?

Der 23 Wochen Mitteldistanz-Trainingsplan

Damit ich die Challange Heilbronn am 19. Juni wirklich genießen kann und gut ins Ziel komme, ist eine gute, strukturierte Vorbereitung absolut notwendig.

Nach einiger Recherche verschiedener Trainingspläne habe ich beschlossen, einem Rahmentrainingsplan von Triathlon-Szene.de zu vertrauen, der eigentlich für den hügeligen IRONMAN 70.3 (früher: Challenge Kraichgau) erstellt wurde.Mitteldistanz_Trainingsplan

Warum? Der 23 Wochen Mitteldistanz-Trainingsplan weiterlesen

Bietigheimer Silvesterlauf 2015


Obwohl die Idee, als Bürger der Stadt auch beim Bietigheimer Silvesterlauf über die 11,1km zu starten, schon lange in meinem Kopf existent war, habe ich mich erst am 2. Weihnachtsfeiertag für einen Start entschieden und angemeldet. Immerhin mein erster offizieller Lauf über eine solche Distanz seit vier oder fünf Jahren. Von daher herrscht bei mir eine gewisse Anspannung, ob und wie gut es gelingt die Kräfte einzuteilen.

Vor dem Start treffe ich Holger, laufe mich mit ihm ein und gehe in den ersten Startblock. Gemeinsam laufen wir die ersten Kilometer – im flachen kontrolliert, bergauf nehmen wir etwas raus, bergab lassen wir laufen. Entlang der Strecke eine super Stimmung (bis kurz vor dem Start hatte es geregnet) und man entdeckt einige Bekannte, die uns Läufer anfeuern. Die Streckenführung ist interessant, aber anspruchsvoll. 

Zwischendurch bin ich mir unsicher, ob ich es heute in das Ziel schaffe, die Pace halten kann. Regelmäßig der Blick auf die Uhr, aber es geht immer weiter, ist noch Kraft da. Auf dem letzten Kilometer gebe ich nochmal alles, laut GPS-Uhr eine 3:30 – Sprint in das Ziel. Ich bin platt, aber zufrieden. Es ist gut gegangen, gut gelaufen, so zum Jahresende.

  • Nettozielzeit: 43:30
  • Gesamt: 125
  • Gesamt (m): 116
  • Gesamt (m30): 28
  • Bietigheimer (m): 10
  • Bietigheimer (m30): 1

Kann man nicht meckern 😌 man muss sich nur die richtige Grundgesamtheit heraussuchen 😄.

Mal schauen, was 2016 so bringt. 🏊🏼🚴🏼🏃🏽.

Schwimmen testen

Wie schnell bin ich beim Kraulen? Gibt es Fortschritte durch mein Training? Bin ich schneller geworden?

Ein Trainingskollege hat mit empfohlen für diesen Zweck die 500m auf Zeit zu schwimmen.

Vorgestern war im Rahmen des Trainings die Möglichkeit diesen Test zu machen.

Aktuell benötige ich für die 500m im 25m-Becken etwa 9:25.

Mal schauen, ob und wieviel Verbesserung dort in den nächsten  Monaten noch möglich ist und wie lange ich in Heilbronn für die 1,9km im Neckar brauchen werde.

ToPeak JoeBlowSport

Wer auf der Suche nach einer guten Standpumpe für sein Rennrad ist: 

 
Die Highlights:

  • der doppelseitige Kopf passt für alle gängigen Ventiltypen (Sclaverand, Schrader und Dunlop)
  • das Manometer (psi- und bar-Anzeige) ist sehr gut ablesbar
  • Der Schlauch ist frei beweglich
  • stabile Konstruktion, fester Stand und angenehme Griffe
  • inkl. Adapter für Bälle (falls das jemand brauchen sollte)

Natürlich, es gibt eine unglaublich große Auswahl an Luftpumpen für das Fahrrad, von ganz billig bis superteuer, aber für rund 40€ bekommt man von Topeak wirklich ein rundum gutes Produkt und ich bereue diesen Kauf absolut nicht.