Fasten

Früher habe ich nicht viel vom Fasten gehalten. Ich empfand es bei vielen Leuten als eine Form der Selbstdarstellung (“Schaut her, wie toll ich bin”) oder Art der Beruhigung des Gewissens (“Normal sollte ich generell bewusster leben, aber 7 Wochen völlig abstinent helfen sicher auch”).

Vor zwei Jahren habe ich das erste Mal bewusst Fleisch und Fisch gefastet – ganz klar in dem Bewusstsein, dass viele von uns viel zu große Mengen davon verzehren. Mir ist es nicht sonderlich schwer gefallen und der Fisch an Ostern war ein Genuss. Das erste Stück Fleisch einige Wochen danach war ungewohnt aber trotzdem gut.

Meine Mengen an Fleisch sind geringer als des deutschen Durchschnitts, Wurst esse ich selten und wenn, dann achte ich bei beidem (allermeistens) darauf, dass es sehr gute Ware ist und dann gerne auch mehr kosten darf. Als ich diese Woche im Supermarkt stand ekelten mich die Fleisch- und Wurstwaren einfach nur an. Von daher vermisse ich gerade wenig.

Weil nun faste ich wieder Fleisch und Fisch – weil ich es wichtig finde, dass man bewusst und dankbar genießt. Lieber viel, viel seltener aber dann Qualität und mit Freude. Oder einfach viel öfter gar nicht. So ist Fasten eine Ausrichtung der Gedanken, nicht nur eine Selbstdarstellung oder Gewissensberuhigung.

 

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Einfach mal die Füße laufen lassen

Donnerstag morgens blogge ich hier über meinen Arztbesuch und das ich in Zukunft mit etwas mehr bedacht laufen will und Donnerstag abends dann sowas…

Während meine Freundin Training gibt überbrücke ich die Zeit im Stadion auf der 400m-Bahn. Für mein Ziel, eine schnelle Zeit auf die 10km zu laufen sind 400m Intervalle ja Pflicht. Weil mir Erfahrungswerte fehlen habe ich großen Respekt vor den Intervallen.

Zuerst “laufe” ich mich 9 Runden ein, durch die gleichzeitig trainierenden Leichtathleten bin ich allerdings übermotiviert und viel zu schnell unterwegs. Danach beginnen die Intervalle. Zwischendrin mache ich allerdings keine Gehpausen sondern jogge weiter – eben nur langsamer. Für die ersten 8 Intervalle benötige ich zwischen 1:22 und und 1:34 was einer theoretischen Kilometerzeit von 3:30 bis 3:53 entspricht. Durchgangszeit bei Kilometer 10 sind 40:57. Danach mache ich langsamer bis die Stunde voll ist und laufe die nächsten 8 Intervalle zwischen 1:29 und 1:39 was auf den Kilometer zwischen 3:32 und 4:01 bedeutet. Der letzte Intervall endet bei der Halbmarathon-Marke, auf der Uhr stehen 1:29:30, danach lasse ich es nur noch auslaufen bis meine bessere Hälfte mich abholt – am Ende stehen 24,2 km in 1:43:45 (4:18er Schnitt).

Und nun? Nunja, 400m Intervalle sind gar nicht so schlimm, wie befürchtet. Allerdings fehlt mir noch einiges an Tempohärte um meine Zielzeit erreichen zu können… es wird ein spannendes Frühjahr. Und nebenher will ich ja auch weiterhin auf meine Füße hören.

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Sie müssen mehr auf Ihre Füße hören.

Diesen Satz durfte ich mir diese Woche von einer Ärztin anhören.

Eigentlich wollte ich Sie nur nach meinem großen Zeh schauen lassen, der seit Rodgau leicht lädiert ist.

Sie nahm sich Zeit, schaute meine Füße ganz gründlich an und kam zu dieser Empfehlung.

Dinge, die ich als für einen Läufer selbstverständlich hingestellt habe sind es wohl nicht.

Nun werde ich erst etwas langsamer tun und etwas mehr auf meine Füße achten, bevor sich wirklich noch andere Probleme manifestieren.

Weil das Ziel bleibt. Zehn km in 38min und dann den Halbmarathon in 85min.

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Neues Schuhwerk für die 10km-Bestzeit

Nach dem 50er in Rodgau ist mein erstes Ziel in diesem Jahr, eine neue Bestzeit auf die 10km zu schaffen. Also Marke habe ich die 38 Minuten im Blick. Damit ich in den nächsten Wochen wieder hochmotiviert mit einem neuen Trainingsplan diese Zielzeit in Angriff nehmen kann habe ich mir ein neues Paar Schuhe gegönnt – den Brooks Connect. Viele andere Laufblogger schwärmen von diesem leichten Schuh und so bin ich gespannt, ob er mir auch so zusagen wird und er tatsächlich #runhappy macht.

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Und das war dann mein #Rodgau50 2014

Das für 2014 die läuferischen Ziele feststehen und diese systematisch verfolgt werden habe ich hier ja bereits geschrieben. Das die 50km von Rodgau, serviert in 10 kleinen Runden á 5 Kilometern, zu Jahresanfang mit dem #Twitterlauftreff vorerst der einzige Ultra sein wird war klar. Nun ist der Lauf schon wieder seit beinahe einer Woche Geschichte…
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Rückblick 2013 – Ausblick 2014

Das neue Jahr ist schon einige Tage alt und der Jahresrückblick auf das vergangene Jahr ebenso wie der Ausblick auf das aktuelle Jahr schon längst überfällig. Deswegen nun in aller kürze:

2013 war aus sportlicher Sicht eher durchwachsen. Deutlich weniger gelaufen als in den zwei Jahren zuvor und auch weniger mit dem MTB unterwegs gewesen. Schade. Der Versuch eine neue Bestzeit auf die Halbmarathon-Distanz zu laufen wurde in Karlsruhe von einem Güterzug jäh gestoppt, der “Spaß aus Start” beim Ultramarathon in Gmünd zeigte mir die Grenzen auf wenn zu viele Höhenmeter sich auf zu wenige Entfernungsmeter konzentrieren – ein Einbruch wie ich es noch nie zuvor erlebt hatte. Das Lauf-Highlight in diesem Jahr war definitiv das Wochenende am Tegernsee, organisiert von BMW Laufsport mit vielen anderen Lauf-Bloggern, Jan Fitschen und Ingalena Heuck.

2014 wird ab Februar etwas systematischer angegangen. Ende Januar steht erst noch der 50km Ultra in Rodgau an – danach werde ich erst eine bestimmte Zeit auf die 10km angehen und erst wenn diese erreicht ist auf den 21,1km eine neue Bestzeit angreifen. Dieses Vorgehen ist notwendig, weil ich “Vertrauen in meine Geschwindigkeit” brauche – das fehlte in Karlsruhe. Daneben geht es dieses Jahr hauptsächlich wirklich darum, Spaß und Freude am Sport zu haben – beim Laufen oder auf dem MTB.

Ansonsten habe ich natürlich auch immer wieder die Absicht, hier häufiger etwas zu schreiben. Wenn aber die Wahl getroffen werden muss zwischen Laufen gehen und über Laufen schreiben, dann entscheide ich mich meist lieber für das Erstere.

Auch euch allen wünsche ich ein gesundes, frohes 2014.

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Gewinner der CEP-Gutscheine

Bitte entschuldigt, dass ich die Gewinner nun erst veröffentliche und nicht direkt am 6. Dezember wie eigentlich geplant.

Es ist der Wahnsinn, wie viele Leute bei Run for the Philippines mitgemacht und gespendet haben. Das ursrprüngliche Spendenziel von Markus in Höhe von 10.000€ wurde um beinahe 50% übertroffen und das, obwohl einige Leute Ihre Spenden “falsch” an die Aktion Deutschland hilft überwiesen haben. Begeisternd wie sich teilweise ganze Unternehmen, eine Apotheke etc. bei der Aktion beteiligt haben und auch die mediale Interesse enorm war. Es freut mich vor allem für die Menschen, denen dieses Geld zu Gute kommt und den Initiator Steffen der durch sein Hobby und seinen Einsatz viel gutes bewirkt. Ich habe in den Wochen die Facebook-Seite gerne immer wieder gesehen und über die Neuigkeiten gestaunt.

Leider haben bei dem Gewinnspiel hier auf meinem Blog nur 5 Personen teilgenommen. Vielleicht ging es in Twitter und der Facebook-Seite unter all den Neuigkeiten unter, vielleicht habe ich die Teilnahme zu kompliziert oder verwirrend dargestellt… das ist Schade, weil die Produkte von CEP wirklich toll sind und Spaß machen.

Jedenfalls habe ich nun nach dem Zufallsprinzip zwei Namen gezogen welche sich je über einen 50-€ Gutschein im Onlineshop von CEP freuen können und sich davon z.B. ein Paar tolle Kompressionssocken holen können (in dieser kalten Jahreszeit bevorzuge ich bis ca. -5 Grad die Kombi kurze Hose & lange CEP Kompressionssocken gegenüber einer langen Tight).

Die Gewinner sind:

Thomas
Nagetier

Ich Gratuliere! Die Gutschein-Codes erhaltet ihr im Laufe des Wochenendes per eMail.

Nochmals vielen Dank an alle, die hier teilgenommen und für die Philippinen gespendet haben!

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Laufe für die Philippinen und mit Glück bekommst du am Nikolaustag etwas tolles von CEP

Nach dem schlimmen Unglück letzte Woche in den Philippinen hat Steffen Kohler eine tolle Aktion für einen dezentralen Spendenlauf am 21.11 gestartet die Betroffenen zu unterstützen welche auf eine riesengroße Ressonanz stößt. Mehr Infos findet ihr auf der Facebook-Seite. Zu dem traurigen Umfang dieser Tragödie und die vielen, vielen Betroffenen wurde schon viel gesagt und geschrieben. Nun geht es aber um das Helfen!

Nach dem Prinzip Vertrauen läuft jeder an diesem Tag wo er kann so viel er will und spendet freiwillig pro gelaufenen km einen Euro (oder mehr). Ich finde das “Laufend helfen” super und mache mit. Wenn ihr auch mitgemacht habt, dann schreibt nach dem 21. November unter diesen Beitrag, wieviele Kilometer ihr für die Philippinen gelaufen seit – und mit etwas Glück, werdet ihr durch eure Spende nicht nur anderen geholfen haben sondern habt auch selbst etwas davon.

CEP, Hersteller von Kompressionsstrümpfen, hat für euch Blogleser einen 50€ Gutschein für den CEP-Onlineshop zur Weihnachtszeit zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Ein weiterer 50€ CEP Gutschein kommt von den RunningTwins. Diese zwei Gutscheine werden hier unter allen verlost, die am 21.11 für die Philippinen gelaufen sind (und gespendet haben) und den eigenen Hilfslauf hier per Kommentar dokumentieren. Eure Spende kann und wird von mir nicht überprüft werden und soll hier auch nicht gepostet werden, aber auch hier zählt das Prinzip Vertrauen. Die Kompressionsstrümpfe von CEP konnte ich dieses Jahr testen und ich trage sie heute noch gerne weil sie mir beim laufen helfen und ein gutes Gefühl geben.

Weil auch der historische Nikolaus, der Mann weswegen wir den Nikolaustag feiern, anderen Menschen geholfen hat und sich dieser Tag deswegen so gut anbietet, ist Teilnahmeschluss der 6.12. um 12 Uhr (Datum des Kommentars zählt), anschließend wird der eine die zwei CEP-Gutscheine verlost und der beide Gewinner informiert und hier bekannt gegeben.

Also jetzt auf Facebook Runforthephilippines liken, sharen und noch mehr Leute zum mitlaufen überzeugen, am 21.11 loslegen und hier kommentieren. Hopp Hopp Hopp!

Rein zur Sicherheit: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Update (15.11., 13:38 Uhr): Marek und Henrik, die sehr sympathischen und schnellen rennenden Zwillinge von RUNNINGTWINS haben ebenfalls einen 50€ Gutschein von CEP für Ihre Leser bekommen und spenden den Gutschein für diese Aktion hier damit ein weiterer helfender Läufer am 6.12. zum Nikolaustag mit etwas Glück für seine Spende belohnt wird. Danke euch Beiden!!!

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