Auf die andere Seite des Würmtals

Tach. Heute war mal wieder Zeit zum Laufen. Schließlich schon ewig (2 Tage) her, dass ich unterwegs war. Als ich losgelaufen bin habe ich mir überlegt einen weiteren Anlauf zu unternehmen und den Aussichtspunkt auf dem Haidach zu suchen. Aber irgendwie hat es mich nicht gereizt. Und da die Sonne am frühen Abend so phänomenal aussah war es irgendwie naheliegend, ihr entgegenzulaufen. Schließlich war bereits 17.45 Uhr.

Los gings über den Wildpark auf einen kleinen Pfad hinab Richtung Würmtal.

Einige Meter weiter ein Blick zurück auf diesen schönen Laufpfad

Bis ich dann an der L572 im Würmtal angekommen bin. Den kleinen Pfad war ich noch nie gelaufen, aber z.B. bei meiner Tour von der Liebeneck war ich auch am gleichen Parkplatz im Würmtal angekommen. Also über dir Brücke zum Rad & Wanderweg.

Nur weil der Pfad so direkt war hatte ich keine Lust, mich nun wieder Richtung Kupferhammer aufzumachen. Wenigstens nicht direkt. Das wäre zu wenig. Ich hatte mir mehr vorgenommen. Schön, dass ich direkt hinter der Brücke links einen kleinen Pfad sehe der das Tal wieder hinaufführt. Ich habe kleine Bedenken, ob ich es schaffe ganz hoch zu kommen bzw. wo ich rauskomme aber lasse es darauf ankommen.

Und jedes Mal wenn ein breiterer Weg kommt denke ich mir – ach so schlimm ist es nicht, weiter hoch. So kleine Pfade sind doch super. Manchmal mehr Laub, manchmal mehr nassen Boden aber immer ein Spaß zu laufen. Was ist nur los mit mir…

Das war übrigens der ganze Zeit der Schöne Buchenweg oder so. Jedenfalls komme ich an der Ruine Hoheneck heraus. Tolle Aussicht. Nur leider entdecke ich die Ruine nicht. Schade. Links davon ist eine Gaststätte die ganz nett ist, aber egal, ich habe keine Zeit (und auch kein Geld dabei) und laufe wieder herunter. Richtung Kupferhammer. Ab nun ist es zu dunkel, die Bilder von meinem Handy (ich versuche es noch zwei Mal) werden einfach gar nichts. Also lasse ich es. Am Kupferhammer laufe ich durch die goldene Pforte, den Beginn des Westwegs der von diesem Punkt über eine Strecke von 280 Kilometer von Pforzheim bis nach Basel zieht. Leider ist ab nun wieder urbanes Gebiet angesagt. Das macht keinen Spaß – und ist auch nicht besonders erwähnenswert. Langsam wird es dunkler und ich bin froh, dass die letzten Kilometer angebrochen sind. Aber die Strecke hat richtig Spaß gemacht. Kein Kampf, fast nur neue Wege (bis hierhin) und keine Beschwerden – nicht selbstverständlich nach einer längeren Laufpause. Aber ich glaube eben dann kann man auch die kleinen Erfolge wieder feiern.

Der Vollständigkeit halber noch die Gesamtroute und Höhenmeter. Quelle ist walkjogrun.

Ein Gedanke zu „Auf die andere Seite des Würmtals“

  1. Wald und Hügel, wo gibt es denn so etwas?

    Danke, dass du mich mal wieder in „diese andere Welt“ für mich entführt hast *grins*

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