Bei Krankheit kein Sport, kein Training.

Die komplette Woche war für mich eher durchwachsen bis bescheiden. Besonders durch die Erkältung bzw. Infekt welcher mich seit Dienstag plagt war kein Training möglich. Selbst das Fitnessstudio fiel gestern aus weil ich mich nicht gut gefühlt habe.

Ganz wichtig: Wenn man krank ist und man nicht trainiert ist das kein Zeichen von einer schlechten Motivation oder zu niedrigem Ehrgeiz sondern zeugt höchstens von gesundem Menschenverstand.

Auch wenn der Körper hoch entwickelt und gut trainiert ist und vieles verzeiht so stößt auch er an seine Grenzen. Dies können zum Beispiel Erkältungen und Infekte aber auch Überlastungen an den Bändern und Gelenken sein.

Mit einer Erkältung trainieren

Wenn die Nase ein wenig läuft geht es vielleicht noch einen gemütlichen Lauf mit angepasster Geschwindigkeit zu machen. Wenn der Hals schmerzt und die Körpertemperatur erhöht ist hat man auf keinen Fall etwas im Fitnessstudio oder im Wald / im Park beim Joggen verloren. Vielleicht fühlt es sich während dem Sport das Schwitzen gut an und man fühlt sich freier aber in Wirklichkeit riskiert man viel zu viel. Fiebrige Erkältungen, eine Angina oder eine Grippe kann kombiniert mit Belastungen beim Sport Herzmuskelentzündungen oder Herzschäden hervorrufen. Wenn es so weit gekommen ist gibt es eine am Anfang strikte Bettruhe und Sportverbot für Wochen oder Monate – und es bleibt nur das Hoffen, dass der Körper eine bleibenden Schäden behält. Ein zu hoher Preis für ein wenig Übermotivation. Die Kollegin eines Freundes – selbst Physiotherapeuting – hat genau das gemacht und war dann erst einmal 6 Wochen am Stück krank geschrieben. Nicht sonderlich toll.

Bei Schmerzen die Zähne zusammenbeißen und weitermachen?

Ebenso schlimm ist es wenn man, egal bei welchem Sport, Warnsignale von Bändern, Muskeln und Gelenken nicht beachtet. Vielleicht wegen der Angst aus der Startaufstellung eines Mannschaftssports zu fliegen oder die selbstgesteckten Trainingsziele nicht zu erreichen: Man beißt die Zähne zusammen und ignoriert das Ziehen am Oberschenkel, das ständige Stechen in der Schulter oder das knacksende Geräusch am Knöchel. Wie töricht. Wir haben unsere Wahrnehmung für genau diesen Grund – uns vor Gefahren zu schützen. Es heißt ja nicht, dass man beim kleinsten Wehwehchen zum Arzt rennen muss oder immer sofort eine Trainingspause einlegen soll aber eine etwas längere Regenerationsphase und eine geringere Belastung sind erste Schritte. Falls die Beschwerden dann immer noch da sind sollte man aber wirklich den Profi konsultieren – wir haben schließlich nur diesen einen Körper.

Mehr Infos gibts auch hier.

Mehr medizinische Infos über Myokarditis.

Warnsignale und Erfahrungsbericht über eine Herzmuskelentzündung.

Die Kosten für Sportverletzungen gehen in der Schweiz in die Milliarden.

2 Gedanken zu „Bei Krankheit kein Sport, kein Training.“

  1. „Ganz wichtig: Wenn man krank ist und man nicht trainiert ist das kein Zeichen von einer schlechten Motivation oder zu niedrigem Ehrgeiz sondern zeugt höchstens von gesundem Menschenverstand.“ – Sowas von richtig, das kann ich gar nicht oft genug unterstreichen.

    Ich gebe gerne zu, auch ich habe mich nicht immer ganz daran gehalten. Aber wenn man es mal tut, muss man denjenigen sehr dafür loben – auch wenn es schwer fällt und man liebsten normal weitermachen würde. Man muss immer daran denken – lieber eine Woche Pause und dann wieder fit sein, als mehr zu versuchen und dann richtig unter zu gehen.

  2. Interessante, gute Seiten!
    2x pro Woche trainiere ich jetzt Aerobic im Verein und Do.s Bauchtanz. Das ist anstrengender Sport, war erst 4 x dort. Meine Freundin hat mich dafür gewonnen….
    LG

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