Belastungstest auf 7,5 Kilometern

Ich bin ja ein Verfechter des normalen Trainings. Das heißt, ich verausgabe mich nicht völlig sondern laufe in angenehmen Pulszonen (weil angeblich dort der Trainingseffekt für die Ausdauer auch am höchsten ist) von 140 bis maximal 160. Das Problem ist allerdings auch, dass ich nicht Sprinten kann (beziehungsweise ich dann denke „ICH stehe kurz vorm Kollabs“) und es dementsprechend ungern / nicht mache :).

Der Nachteil daran ist, dass man nicht genau weiß wo man steht. Genau deshalb (und weil meine freie Zeit sowieso sehr knapp bemessen war) habe ich am Freitag mal ausgetestet wo meine Grenzen auf Kurzstrecken liegen. Also ging es auf eine meiner „Hausstrecken“. Man könnte auch ehrlicherweise sagen „Es ist eine der Routen die ich schon auswendig kenne, weil ich sie schon so oft gelaufen bin“. Ja genau, am Anfang zwei Kilometer hoch und dann etwas mehr als anderthalb Kilometer geradeaus durch den Wald und das gleiche wieder Retours. Meine Lunge hat zeitweise echt sehr gemeckert (leider rauche ich gerade wieder) und mein rechtes Knie hat auch Zeitweise gemeint es wäre so lange nicht mehr bewegt worden es hätte gerne etwas mehr Ruhe. Aber egal, beim austesten für den Reutelauf (nächsten Sonntag!) möchte ich wissen wie es steht.

Nach 33 Minuten und 7,5 Kilometern bin ich wieder daheim – eine Pace mit der ich echt zufrieden sein kann – allerdings unter dem Vorbehalt das ich die Geschwindigkeit nicht auf 10 Kilometern durchhalten kann und selbst wenn ich eine 45er Zeit in den Waldboden stampfe nur im hinteren Viertel der Finisher angesiedelt bin. Aber egal, dabei sein ist alles.

5 Gedanken zu „Belastungstest auf 7,5 Kilometern“

  1. Aber Hallo!

    7,5 km in 33 Minuten schaff´ ich nicht, da kannst du dir also beruhigt weiter die eine oder andere Fluppe zwischendurch gönnen, das ist trotzdem verflixt schnell… 😉

  2. Das ist wirklich eine klasse Pace! Und mit einer 45er-Zeit im hinteren Viertel? Was für ein Lauf ist denn das, so stark besetzt? Eine 45er-Zeit ist wirklich klasse. Noch mehr zu bestaunen, wenn man das ohne großes Tempotraining schafft.

  3. Ja auf 10 Kilometer kann ich das nicht durchhalten und was das für nen Starterfeld ist – keine Ahnung…. halt irgendwelche Hobbyläufer (der Lauf ist auch ein Wertungslauf von einem regionalen Pokal – evtl. starten von daher alle Laufverückten aus dem Landkreis)

    und die 45er Zeit wäre ein Traum der kaum zu realisieren ist.

    @Matthias: Ab heute wird bis nächsten Sonntag keine mehr geraucht, die Frage ist ob ich mir auf den letzten paar hundert Metern dann eine anmache oder dann direkt im Zielbereich 😀

  4. Wenn du paffend über die Ziellinie rennst, bist du vielleicht nicht der schnellste Teilnehmer, aber auf jeden Fall der coolste! 😀

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