Der erste Lauf

Nachdem ich seit Mitte August aufgrund einer Sportverletzung beim Rugby – naja eigentlich waren es an dem Tag drei (Schlag gegen den Kiefer, auf die Rippen und eine Kollision des Schienbeins mit dem Torpfosten), wobei nur die Rippen das dauerhafte Problem waren – keinen Sport mehr machen konnte war ich sehr froh, als die Beschwerden abklangen und ich am Montag meine Laufschuhe wieder schnüren konnte. Natürlich war meine Fitness nicht mehr so hervorragend wie einen Monat davor (schließlich lief ich im Urlaub bis dahin jeden Tag) aber gerade deswegen will ich nun wieder los starten. Wie das Leben und das Wetter so spielt war es am Montag Abend (natürlich) trüb und regnerisch. Egal. Ich hatte mir vorgenommen zu laufen und genau das habe ich auch gemacht. Den Schweinehund überwinden.

Sport, so wie er sein sollte. Ohne Rücksicht auf suboptimale Wetterverhältnisse ging es kurz nach Neunzehn Uhr los. Die ersten drei Kilometer auf Geh- und Radwegen bevor es in den Wald gegangen ist. Genau dann hat es zum Glück auch mit dem Regnen aufgehört… wenigstens zeitweise, so bis Kilometer Fünf. Als Musik höre ich Joshua Radin, Ruhe möchte ich heute einfach nicht haben. Es läuft irgendwie nicht rund… die ganze Zeit nicht. Der Puls zu hoch und die Lunge zu schwer. Das Wetter macht mir am wenigsten aus. Als ich zwei Drittel der Strecke hinter mir habe wird es langsam dunkel. Zum Glück ist es nicht mehr so weit. Nach 9 Kilometern und 53 Minuten bin ich wieder daheim. Nichts geht über eine warme Dusche. Sehr angenehm. Ich muss wieder mehr Joggen ohne Rücksicht auf das Wetter zu nehmen. Nur so läufts. Morgen gehts erstmal wieder ins Fitnessstudio. Nach 6 Wochen Pause. Das wird auch interessant.

3 Gedanken zu „Der erste Lauf“

  1. Da hatte es dich ja ziemlich erwischt – zum Glück bist du nun wieder dabei.

    Und ohne ein Auge für das Wetter zu laufen – schön und gut. Noch besser ist es aber eigentlich, auch den Regen schön zu finden. Ist das nicht schön, wenn man in der heutigen modernen Zeit noch einmal die wahren Elemente der Natur zu spüren bekommt?

  2. Uije.
    Rugby, eh?
    Na ja, wer sich in Gefahr begibt… 😉

    Das mit dem Wiedereinstieg nach einer Pause ist halt immer ein bisschen schwer, vor allem weil man am Anfang nich den Ist-Zustand von vorher im Kopf und vor allem im Gefühl hat, und mit dem nicht mehr so ganz mithalten kann.
    Aber mit ein bisschen Geduld wird das wieder.

    Also: Viel Spaß beim Wiedereinstieg! 🙂

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