Entlang der Elbe

Nein, keine Angst, solange ich die Nagold noch nicht bezwungen habe denke ich nicht daran, einen „etwas“ größeren Fluss zu erlaufen. Leider gab es hier schon länger keinen Post mehr was schlicht und ergreifend damit zusammenhängt, dass ich vor einer Woche das letzte Mal laufen war. Also nicht das letzte Mal für immer sondern seit einer Woche wirklich keine Zeit mehr gefunden habe oder mich echt nicht gut gefühlt habe. Dieser letzte Lauf war entlang der Elbe – wenn sich schon die Möglichkeit ergibt, dann kann man muss man so etwas auch nutzen :).

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Los ging es um kurz nach halb neun in der Nähe des Städtchens Winsen an der Luhe Richtung Elbaufwärts mit Ziel der Elbquerung bei Geesthacht. Erst noch ein klein wenig durch ein Ort und dann hoch auf den Deich und los gings. Erfreulicherweise waren kaum Passanten unterwegs was sehr, sehr angenehm war. Bedeutend unerfreulicher waren allerdings die Möglichkeiten zu laufen. Auf dem Deich gibt es nichts was die Bezeichnung Weg verdient – auf dem Deich ein unebener Trampelpfad für welchen ich mich letzten Endes auch entschieden habe oder rechts, also auf der Nicht-Elbe-Seite eine Straße aus Betonplatten was auch nicht gerade reizvoll war. Toller Blick, frische Luft, Mensch was will ich mehr.

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Vorbei an sehr klassischen Häusern wie man sie in dieser Gegen erwartet, einen sehr großen Campingplatz (Stove) welchen ich von der Straße immer als kleiner eingeschätzt hatte… ansonsten wars echt unspektakulär. Schön, aber ohne groß Erzählenswerte Dinge. Außer, dass die Elbe wirklich toll ist :).

Naja, was vielleicht erwähnenswert ist wäre diese Kneipe:

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Am Eck davon prangt das Bild „Biergarten“ welcher wirklich aus 3 Tischen mit je 3 Stühlen besteht welche auf dem Deich stehen. Leute, ganz ernsthaft, wer im Süden so etwas als Biergarten verkaufen würde hätte wohl sein Leben verwirkt, oder? Süß :).

Auf dem Rückweg habe ich zeitweise sehr introvertiert Joggen müssen – also mit dem Blick Richtung Boden zu den Schuhen und geschlossenem Mund was allerdings gefühlten Tausenden von Mücken geschuldet war welche mich zum Teil als Blutbank missbraucht haben was zur Folge hatte das ich die nächsten Tage auch noch etwas von dem Lauf hatte – Stiche an allen möglichen Körperstellen. Drecksviecher.

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Was mich echt reizen würde, wäre einfach mal eins von diesen Booten (natürlich legal) zu nehmen und zu einer Tour auf der Elbe von solch einem Bootsanleger loszulegen. Falls einer von euch eines dort oben liegen habt (oder sonst wo): Meldet euch ;-).

Naja, sorry für den kurzen Post ohne große Neuigkeiten, am Ende waren es 16 Kilometer in etwas mehr als 1:35 und als Erinnerung jede Menge Stiche die nun aber auch wieder Weg sind.

Sprayt ihr euch eigentlich vor dem Joggen mit so nem Antimückenmittel ein? Das wäre echt mal eine große Frage!

5 Gedanken zu „Entlang der Elbe“

  1. Kurzer Post ohne große Neuigkeiten? Es gibt vielleicht keine Neuigkeiten, aber diese Tour an der Elbe war doch nicht schön.

    Mückenspray? Ne, ich war schon viel zu lange nicht mehr abends am Wasser unterwegs =)

  2. Ja das am Wasser unterwegs sein wirds ja in Zukunft wieder öfters geben bei dir 🙂 …

    Landschaftlich war die Tour schon nett, nur der Weg und die Viecher waren unschön…

  3. Hui, die Elbe.
    Na du kommst ja ganz schön rum.

    Aber abgesehen von der unnatürlichen Flachheit Norddeutschlands sieht das auf seine Art durchaus auch reizvoll aus. 🙂

    Ich sprühe mich normalerweise nie ein, hab´ zwar so ein Spray aber ich vergesse es immer.
    Allerdings hab´ ich auch die Erfahrung gemacht, dass das Blutsaugergesocks einen nicht ansticht solange man in Bewegung ist (zumindest die in meinem Revier).
    Bloß die Pinkelpausen können sich etwas… prekär gestalten. 😀

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