Höhen und Tiefen beim Schwimmtraining

Nach drei Monaten regelmäßigem Training wollte ich kurz vor Weihnachten testen, ob und wie gut meine Fortschritte sind. Also nach dem Einschwimmen und am Ende des Trainings die 500m auf Zeit geschwommen. Das Resultat war für meine Nicht-Schwimmer-Verhältnisse richtig gut: Etwa 9 Minuten 20 Sekunden. Da keimt natürlich die Hoffnung, dass es im Neckar bei der Challenge Heilbronn nicht ganz so schlimm wird…

Nun ist es ein echtes Privileg, das ich mit richtig netten Leuten trainieren kann die auch schon länger Schwimmen und durch ihre Erfahrungen auch wertvolle praktische Tipps geben wenn ihnen etwas auffällt. Ganz konkret, dass ich einen extrem starken Beinschlag habe und dadurch richtig viel Vortrieb erzeuge – aber mein Armzug, gelinde gesagt, noch ausbaufähig ist. Letzte Woche gab es beim Training einen großen Block nur mit Pull-Buoy und dabei für mich die Erkenntnis – ohne Einsatz der Beine verliere ich enorm auf die erfahrenen Teamkollegen. Dieses technische Defizit war mir zuvor nicht bewusst und hat mich nun erstmal richtiggehend geerdet.

Es ist noch viel zu tun weil es beim Schwimmen wenig Sinn macht zu versuchen, fehlende Technik durch den Einsatz von Kraft zu egalisieren. Nun studiere ich also Videos bei YouTube und werde bei jedem Training an der Technik meines Armzuges arbeiten beziehungsweise bewusst auf dessen Durchführung zu achten.

Es sind ja noch beinahe 16 Wochen.

4 Gedanken zu „Höhen und Tiefen beim Schwimmtraining“

  1. Hi Ruben, ich kenne das Problem sehr gut, da ich mit Pull-Buoy kaum 200m Schwimmen kann, ohne dass mir die Arme abfallen, oder dass ich untergehe. Bei mir liegt es allerdings an der Wasserlage bedingt durch fehlenden Rumpfspannung beim schwimmen („die man eigentlich automatisch haben sollte“ – klasse, freut mich die Aussage 🙂 ), vielleicht liegt es also nicht unbedingt nur an deinem fehlenden Beineinsatz. Aber letztendlich ist es doch immer wieder eine gute Erkenntnis, wenn Schwachstellen aufgedeckt werden, da nur so das Verbesserungspotential zum Vorschein kommt. Im ersten Moment ist die Erkenntnis natürlich meist nicht so prickelnd, aber das wird schon (ich sage mir in solchen Situationen auch immer: mit jeder Wiederholung einer Bewegung wird man besser!!)…ich habe z.B. auch gemerkt, dass wenn man einfach schneller schwimmt, auch die Wasserlage besser wird (so muss ich mich nicht nur auf die Rumpf-Schwimmübungen konzentrieren) 😉

    Bist du seitdem nochmal 500m auf Zeit geschwommen?

  2. haha, wie konnte es anders sein, gestern beim Schwimmtraining an mir aufgefallen, dass ich den Beinschlag nicht aus der Hüfte (und damit hauptsächlich aus den Oberschenkeln) sondern aus den Knien (und damit aus den Unterschenkeln mache). Bleibt spannend 🙂

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