Kurz vorm Ende.

Keine Angst. Dieser Blog ist natürlich noch lange nicht am Ende. Vor 9 Wochen begann ich hier über mein erstes Laufziel zu schreiben: Zwei 10 Kilometerläufe in einer Woche. Das war mein Laufziel von April bis Juni. Ich weiß garnicht, ob ich es heute noch als Laufziel bezeichnen würde einfach anzukommen aber damals war es eines.

Morgen ist der SWP-Enzauenparklauf in Pforzheim. Anderst, als ich damals geschrieben habe geht es nicht 5x auf eine 2 Kilometerrunde sondern zuerst auf eine Einführungsrunde und dann 4 Runden mit jeweils etwa 2,35 KIlometern (wenn ich denn richtig gerechnet habe). Da der Lauf erst um 19.30 Uhr beginnt bin ich trotzdem aufgeregt. Man hat dann schließlich schon einen ganzen Tag in den Beinen. Das zehrt ein wenig an der Kraft. Man ist nicht mehr so locker und voller Elan am Morgen. Man muss eher darauf achten, was man isst – zum Beispiel Mittags – und was man den Tag über trinkt. Ich habe mir als Ziel 45 Minuten für die 10 Kilometer gesetzt.

Ich habe keine Ahnung, ob ich das schaffen kann. Ich habe keine Ahnung, wie die Streckenbeschaffenheit ist. Ich hab keinen blassen Schimmer, ob und wie man dort überholen kann. In der Zeitung steht irgendwas mit 800 Leuten. Beim Lauf am Sonntag (der echt super war!) waren es vielleicht 120 Personen beim Hauptlauf aber selbst dort hat es direkt nach dem Start genervt, dass ein vorbeilaufen manchmal kaum möglich war. Mit einem vielfachen der Leute ohne Erfahrung? Eine Herausforderung!

Aber übermorgen werde ich euch mehr darüber berichten können, wie es gelaufen ist. Von der Vorbereitung und dem Feeling und all den anderen Sachen. Auch wie es von der Psyche ist 4 Mal an den gleichen Punkten vorbeizulaufen, überrundet zu werden und sich selbst zu überwinden. Spannung.

Gestern war ich eine sehr gemütliche Runde laufen. Ich musste mal wieder raus. An dem Versuch dranzubleiben die letzten Fettpolster zu verbrennen. Der Sommer kommt unaufhörlich. Also meine Asics angezogen und losgejoggt. Eine neue Streckenvariation. Sehr nett. Der Wald hat toll geduftet! 8,7 Kilometer pure Entspannung. Das Wetter hat gehalten (es sah die ganze Zeit nach Regen aus) und auch sonst war es sehr angenehm. Extra eine „kleine“ Steigung eingebaut (damit man nicht aus der Übung kommt) und langsam gemacht dass ich nicht alle Körner für morgen schon verbrauche 😉

… heute gabs im Fitnessstudio noch ein gemütliches Workout – kam die ganze Woche noch nicht dazu. Von einem Termin zum anderen. Jedenfalls wars gut. Unterhaltsam. Weil ich morgens gegangen bin waren die ganzen Hausfrauen dort. Meine Güte. Aber davon das nächste Mal mehr 😉

5 Gedanken zu „Kurz vorm Ende.“

  1. Abends ist die beste Zeit zum Laufen, da geht´s nicht schlechter sondern besser, besonders wenn man durchschnittlichen Studentelebensrhythmus hat. 😉

  2. Hehe. Dann verlass ich mich mal auf deine Einschätzung. Deine und Hannes Tipps zu meinem ersten 10er waren auch echt super.

    Und mein rhythmus naja .. .müde, fit, müde, fit, fit, schlafen … so etwa – halt wie bei jeden Studenten 🙂

  3. Ich mag nicht bewerten, wie die Leistungsfähigkeit am Abend im Gegensatz zum Morgen ist – auch wenn ich bisher zweimal um 23 Uhr zum Wettkampf gestartet bin.

    Eines weiß ich aber: Zwei Wettkämpfe in einer Woche sind hart. Da wird das mit der 45er-Zeit sehr hart! Wünsche dir trotzdem viel Erfolg – und vor allem viel Spaß!

  4. Hei Hannes, es war hart und unerreichbar. Mein persönliches Waterloo. Aber ich schreibe morgen mehr drüber! Aber Spaß hatte ich. Livemusik war supi!

  5. Mach´ dir nix draus, passiert jdem Mal, und ein bisschen Erdung zwischendurch ist nicht schlimm – das macht´s beim nächsten Mal, wenn´s dann wieder richtig super läuft, umso angenehmer!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.