KW 18 – Regeneration (109,2 Kilometer)

Wie ich bei einer Wochenleistung von 109 Kilometern als Hobbysportler von Regeneration sprechen kann? Ganz einfach: Durch den 1. Mai-Lauf Sonntags über 50 Kilometer hatte ich bereits am ersten Tag der Woche beinahe die Hälfte dieser Distanz geschafft und ansonsten waren es halt auch noch einige Fahrrad-Kilometer. Der Montag war dann allerdings sehr hart: Ich hatte das erste Mal seit sehr, sehr langer Zeit wieder einen wirklichen Muskelkater in den Oberschenkeln. Dienstags ging es mir schon deutlich besser, aber da ich Montags nicht im Fitnessstudio war mache ich mein Workout an diesem Tag und schone meine Beine noch ein wenig.

Mittwochs geht es den Beinen wieder so gut, dass sie bewegt werden wollen. Allerdings entscheide ich mich gegen das Joggen und packe mein FUJI 29er. Da ich auch Trails fahren will, ziehe ich nicht meine Shimano-Fahrradschuhe für die Klickpedale an sondern trage meine alten Nike Elite welche beim Laufen nur noch selten zum Einsatz kommen. Die Tour ist super: Schöner Trail (und dank Baumfällarbeiten auch unwegsamer Waldweg) bis zur Burg Liebenzell, dann einen Trail aufwärts nach Unterlengenhardt (joggend komme ich dort allerdings bedeutend schneller hoch) und entlang des Nagoldtals an Oberlengenhardt und Maisenbach vorbei bis in das Kollbachtal bei Beinberg, quer durch den Wald nach Zainen und von dort auf einem meiner Standardlauffeldwaldundwiesenwege nach Bieselsberg. Schöne 23 Kilometer in 1 Stunde 17 Minuten.

Freitag Mittags meldet sich das schlechte Gewissen weil ich schon so lange nicht mehr joggen war. Welch dumme Idee! Was normalerweise kein Problem darstellt ist an diesem Tag wirklich beinahe von Beginn an Überwindung. Die Geschwindigkeit halte ich zwar von Beginn an relativ gering aber der der Tourenführung entscheide ich mich für einen Lauf hinab ins Nagoldtal. Es zeigt sich, dass meine Beine immer noch nicht ganz frisch sind und eigentlich bin ich ganz froh, dass es sowieso nur eine kurze 10-Kilometer-Tour werden soll. Spontan entscheide ich mich dafür, bereits in Dennjächt die „Dennjächter Steige“ nach Bieselsberg hinauf zu nehmen. „Oben“ im Wald gibt es ein Schild welches bei diesem Weg durch den Zusatz „(steil)“ vorwarnt, was einen erwartet: 185 Höhenmeter auf einen Kilometer Wegstrecke und die Hitze gibt einem den Rest. Etwa die Hälfte davon jogge ich, der Rest wird gegangen. Zehn Minuten für einen Kilometer. Wie schlecht. Ich bin froh, als ich endlich wieder zuhause bin.

Aufgrund der Erfahrung des Vortags geht es Samstag Nachmittags nochmals mit dem Bike auf Tour. Pfade bis zum Eulenloch auf der gleichen Strecke, wie ich am 1. Mai gejoggt bin und dann auf einer etwas a