KW4 – Zwei mal nicht klug, aber gut (45,6 Kilometer)

Normal machen mir die langsameren Läufe am meisten Spaß. Naja, was heißt langsam – im moderaten Tempo eben. Vor allem, wenn man Intervalltraining nicht mag beziehungsweise nicht so ambitioniert ist. Und trotzdem will man hin und wieder seine Leistungsfähigkeit wissen.

Da ich 2010 an keinem Volkslauf oder ähnlichem teilgenommen habe und es auf den kurzen Distanzen auch nicht plane habe ich Montags spontan beschlossen, die Woche mit einer schnellen Runde zu beginnen. Das bedeutete für mich konkret eine mir bekannte, etwas über 10 Kilometer lange Runde einfach mal in Angriff zu nehmen und auf Zeit zu laufen. Bei Wettbewerben ist zwar immer noch etwas mehr drin, aber eine gute Momentaufnahme ist das allemal. Also hoch auf den Maisenbacher Weg und gleich eine Pause. Kamera gezückt und ein Foto gemacht. Wunderbare Wolkenkonstallation – dunkelgrau neben strahlend blauem Himmel und eine Maschine der Bundeswehr zieht im Tiefflug ihre Kreise. Jetzt aber wirklich los. Über den Mahdsbrunnen auf den Reuteweg bis nach Oberlengenhardt – immer aufwärts. Dann den Wanderweg entlang der Landstraße bis zum Ortseingang Schömberg – hier geht es endlich leicht abwärts und ich kann mich etwas erholen. Nicht, dass ich am totalen Anschlag bin aber ich weiß nicht, ob ich diese Geschwindigkeit wirklich bis nach Hause durchziehen kann. Am Ortseingang über die Straße und den Fahrradweg zurück nach Bieselsberg über Schwarzenberg. Am Ende eine für meine Verhältnisse wirklich starke 44:10 für die ersten 10 Kilometer bei 180 Höhenmetern – also eine Durchschnittspace von 4:25 Minuten.

Am nächsten Tag eine von diesen Standardtouren die man durchzieht, weil man sie sich vorgenommen hat. Man wacht auf und es ist grau, es hat geschneit und alles ist bäh. Trotzdem schnürt man die Laufschuhe, packt den iPod in das Belkin-Oberarmband und zieht die kurze Runde durch. Nicht schnell, nicht langsam. Hauptsache vorbei.

Sport ist die beste Diät, die es für den Körper gibt. Dachten sich wohl auch einige neue Leute in meinem Fitnessstudio als ich Donnerstag morgens dorthin gejoggt bin. So spare ich mir wenigstens das Aufwärmen auf den Cardiogeräten und kann mein Workout in einer starken Stunde durchziehen. Nachteil ist, dass man danach auch noch heimjoggen muss und dabei auch noch einen Rucksack dabei hat…

Die letzte Runde der Woche war wieder etwas mehr mit Höhen und Tiefen. Warum? Weil ich es derzeit kann. Nur einen kurzen Moment bei Kilometer 6,5 habe ich es bereut, die Höhenmeter zu nehmen. Weil persönlich finde ich 350 Höhenmeter auf 11,6 Kilometer dann doch schon ganz ordentlich. Und auch etwas zu schnell – wie der erste Lauf dieser Woche. Nicht klug – aber gut.

Insgesamt waren es die Woche 45,61 Kilometer in 4 Stunden und 9 Minuten und mit 956 Höhenmetern.

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