Laufen im Frühling

fruehling_flickr_hydaspischaos

Heute habe ich etwas gemacht was ich nicht machen sollte.

Ein typischer Fehler bei übermotivierten Läufern

Ganz wichtig für einen Trainingserfolg ist es, dass man sich Zeit für die Regeneration nimmt. Weil während dieser Phase erholen sich die Muskeln und wachsen auch – was ja im Normalfall auch das Ziel eines regelmäßigen Trainings ist. Egal ob es dabei um Kraft oder Ausdauer geht. Jedenfalls habe ich heute dagegen verstoßen und war trotz meines gestrigen Regenlaufs heute wieder unterwegs. Aber was soll ich tun. Jedenfalls ganz wichtig: Normal sollte man seinem Körper 48 Stunden zum Erholen geben.

Das Wetter war einfach zu schön. Der Frühling ist da.

Wenn man heute vor die Tür gegangen ist standen alle Bäume mit vollen Blüten da und es war einfach der Hammer. Weil ich nicht während der „Mittagshitze“ laufen wollte habe ich gegen halb Sechs heute Abend die Laufschuhe geschnürt und los gings.

Das heutige Laufresultat

Mein Plan war, eine Runde (5 km) des Waldlaufs zu testen und dabei auszuprobieren wie ich mit den einhundert Höhenmetern klarkomme. Meine Zeit war mit etwas über 23 Minuten für die 5 Kilometer und einer Gesamtlaufzeit von 42 Minuten für 8,5 Kilometer (ich musste ja auch erst zu der Wettkampfstrecke kommen) ganz in Ordnung, wenngleich auf keinen Fall überragend. Besonders habe ich gemerkt, dass die Strecke wirklich anspruchsvoll ist und ich in den nächsten 9 Wochen noch einiges vor mir habe.

Das tolle Kirschblütenbild habe ich aus FlickR von HydaspisChaos.

Nachtrag: Heute is Dienstag, 21.4 und ich war, nachdem ich mir gestern Regeneration gegönnt habe, heute wieder laufen. Obwohl am Anfang noch Sprinttraining geplant war bin ich dann doch nur mit einem Freund normal eine Runde laufen gegangen. Die Wettkampfrunde (5 km) dauerte dieses Mal 25:30 und insgesamt waren es etwas über 9 Kilometer. Zur Zeit laufe ich zu viele kurze Strecken. Das muss ich demnächst noch ändern.

3 Gedanken zu „Laufen im Frühling“

  1. Hi Ruben,

    ok, wenn wir jetzt Links tauschen, dann kann ich mich ja auch gleich mal direkt melden…

    Sag´ mal, kommst du eigentlich von der Lauferei oder aus der Leichtathletik, oder hast eine irgendwie anders geartete Vorgeschichte mit dem Laufen?

    Falls nicht ist dein Tempo für den Einstieg nämlich ziemlich schnell, vielleicht sogar zu schnell. Gerade am Anfang ist es sehr wichtig, sich eine Grundausdauer zu erarbeiten, und dafür sind i.d.R. erstmal eher die Distanzen bzw. Zeiten, die man unterwegs ist, und nicht so sehr das Tempo (das kann man immer noch trainieren, wenn man die besagte Grundausdauer hat).
    Entsprechend kann´s hilfreich sein, gerade am Anfang bewusst etwas langsamer zu laufen – wenn man das Gefühl hat, dass das nicht anstrengend genug ist, lieber noch ein bisschen Zeit und Strecke dranhängen anstatt das Tempo zu steigern.
    So kann man auch besser lernen, sich bewusst zurückzunehmen und Overpacing zu vermeiden, das wird später, bei längeren Distanzen (wenn du sowas auch mal probieren willst) unendlich wertvoll – einen 12er Schnitt auf 5 oder 12 km laufen ist kein Problem, aber spätestens beim Halbmarathon oder Marathon muss man gelernt haben, die Leistung bewusst zu drosseln und langsam zu machen…
    Das gilt übrigens ganz besonders, wenn du uneben Strecken mit vielen Höhenmetern läufst – da darf man sich auf keinen Fall zu sehr verausgaben.

    Letztlich kannst natürlich nur du allein entscheiden, was du dir wie zumuten kannst und willst, aber vielleicht probierst du ja irgendwann einfach mal eine etwas langsamere Tour (vielleicht mit einer 6:00er oder 6:30er km-pace), und schaust mal, ob du´s damit auch 15 oder 20 km durchhältst…

    Viel Erfolg

    Matthias

  2. Hei Matthias,

    vielen Dank für den umfangreichen Post. Ich komme nicht aus der Leichtathletik sondern eher aus dem Ex-Raucher Bereich (wobei ich zugeben muss die letzten Tage war ich wieder schwach)….

    Ich laufe jetzt seit einem halben Jahr und habe am Anfang den Fehler gemacht bei Freunden mithalten zu wollen … seitdem ich eine Pulsuhr habe und öfter alleine laufe hat sich das alles ganz gut geregelt.

    Besonders weil ich ja auch die Phasen / Läufe mit 60 – 75 % der Maximalen Herzfrequenz brauche um die Kondition zu verbessern und „immer nur schnell“ absolut kontraproduktiv ist.

    Bei normalen Läufen habe ich etwa die 6:00er Zeit nur dieses Mal wollte ich es wissen und die Strecke mal „kennenlernen“ und habe mich – trotz Vorwarnungen eines Freundes – besonders am Ende verschätzt.

    Grüße,

    Ruben

    P.S.: Halbmarathon kommt evtl noch im Herbst aber ein Marathon .. daran denke ich noch nicht einmal!!!

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