Meine Schuhe…

… sie schreien nach mir. Sie stehen dort und sagen es ganz laut: „Zieh uns an und verbringe mit uns den einen oder anderen Kilometer!“ und ich kann nur entgegnen:“Es ist zu spät. Schaut aus dem Fenster, es ist dunkel. Aber es werden wieder hellere Tage kommen oder aber Tage, an denen ich Zeit habe wenn es noch hell ist.“ und sie wimmern nur noch, verstehen, dass es die Realität ist:“Aber woran liegt das? Warum muss das gerade so sein?“. „Weil es nicht anders geht, meine lieben Schuhe. Auch eure Geschwister, die Laufjacke und das Thermoshirt, die Pulsuhr und die Handschuhe würden es begrüßen, dass ich wieder Zeit mit ihnen, mit euch allen, verbringe. Aber derzeit habe ich zu viele Blockveranstaltungen im Studium. Und sonst muss ich arbeiten, um das alles finanzieren zu können. Und wenn ich heimkomme, ist es schon Abends. Und ihr wisst doch, ich laufe nicht gerne in Innenstädten auf Gehwegen – und eine Headlamp habe ich leider noch nicht. Aber das wären die einzigen Möglichkeiten, die es derzeit gibt. Aber in 14 Tagen ist das alles vorbei, das verspreche ich euch!“

2 Gedanken zu „Meine Schuhe…“

  1. „nicht gerne“ auf den Gehwegen in der Innenstadt – aber ist das so schlimm, dass du dann stattdessen überhaupt gar ni gar ni gar ni nich läufst? *grübel*

  2. Args, du bringst mich in Bedrängnis. Selbst auf einer tollen Insel und andere Leute in Verlegenheit bringen, Hannes, das ist nicht fair 😉 …

    Asphalt ist für mich echt keine gute Laufbasis, insbesondere nicht, wenn es ausschließlich Asphalt ist. Meistens bereue ich es danach…

    aber du hast recht, ich muss mich da mal hinterfragen

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