Neue Laufschuhe: Saucony Mirage – spontane Begeisterung

Die Frage, wann man genug Schuhe hat kennt wohl jeder Läufer und Jogger. Die Antwort ist individuell unterschiedlich und hängt stark von der Anzahl, Länge und Unterschiedlichkeit der Einheiten ab. Früher hatte ich ein oder zwei Paare welche für „normale Strecken“ (also bis ca. 20km) gut geeignet waren. Eher unbeabsichtigt kam Anfang dieses Jahres der Cascadia hinzu welcher auch für den Einsatz bei sehr langen Distanzen geeignet ist. Mitte des Jahres hatte ich Glück und gewann den Brooks Green Silence als sehr leichten Trainings- und Wettkampfschuh für kurze Strecken (bei mir bis ca. 10-12km). Im August war es an der Zeit (nur) ein neues Paar zu holen und ich entschied mich bei Sport Gulyas gegen die leichten Racer ST4 weil sie mir bezüglich möglicher Strecken zu kompromisslos waren und entschied mich für die eher schweren Ravennas, einen tollen Allrounder als Trainingsschuh.

Lange Vorrede: Mit der spontanen Halbmarathon Bestzeit im Training vorige Woche keimte bei mir der Gedanke in diesem Jahr noch einen Wettkampf zu laufen wobei mir dafür ein passender, leichter Laufschuh fehlte. In der engeren Auswahl standen bei mir der Brooks Racer ST5, Asics Gel Trainer DS-16 und der Saucony Mirage.

Letzten Endes entschied ich mich, hauptsächlich wegen der Erfahrungen von Florian Bernard aus seinem Zweitschuhtest, für den Mirage.

Zwei Tage später hieß es dann „Schrei vor Glück“ als der Postbote klingelte und ich meine neuen, giftgrünen Progrid Mirage von Saucony aus dem Paket herausholen konnte.



Der erste Eindruck? Super. Die Verarbeitung top. Saubere Nähte, keine Klebereste, überstehende Fäden oder ähnliches. Das Grün sieht super aus und gefällt mir sehr gut. Die sehr sparsame Verwendung von Metallicfarben spricht mir durchaus zu, wobei meines Erachtens auch alle Hersteller darauf gerne vollständig verzichten könnten. Es würde bei den meisten Paaren besser aussehen und wäre gleichzeitig besser für die Umwelt. Vom Gewicht höre gehören die Schuhe mit 305 Gramm (46,5/12) definitiv zu den leichteren Exemplaren wenngleich es noch leichtere gibt wobei es bei mir sowieso nicht auf das letzten Gramm bei den Schuhen ankommt, das wäre etwas paradox.

Am Freitag Abend meinen ersten Lauf mit den Schuhen unternommen. Bewusst etwas langsamer angegangen, man muss es ja nicht übertreiben und mir für die 19,5 Kilometer 2 Stunden Zeit genommen.

Am Anfang: Geschotterte Wege. Laufgefühl wunderbar.
Danach: Asphalt. Laufgefühl so angenehm wie es eben auf Asphalt geht.
Zwischendurch: Pfade. Laufgefühl sehr gut.
Abstecher: Trails durch das Monbachtal. Sicheres Laufgefühl trotz Wurzeln, Steine und Feuchtigkeit. Die positive Überraschung an diesem Tag.
Heimwärts: Geschotterte Waldwege. Laufgefühl gut.

Bisher hatte ich bei jedem Paar Laufschuhe am Anfang ein gutes Gefühl, aber mit den Sauconys ist dieses Gefühl besser als die Male zuvor. Ein klein wenig Bedenken habe ich noch wegen eines leichten Drucks auf der Sohleninnenseite meines rechten Fußes wobei ich optimistisch bin, dass sich das noch beim Einlaufen herausläuft.

5 Gedanken zu „Neue Laufschuhe: Saucony Mirage – spontane Begeisterung“

  1. Mein nächstes Paar wird vermutlich auch von Saucony kommen, wobei ich es auf den Triumph 8 abgesehen habe; ansonsten kämen noch die Mizuno Ultima Wave in Frage – am liebsten jedoch beide Modelle. Ach ja, dann gäbe es noch den neuen Ghost…

  2. Ja, das ist wirklich immer das Problem: Viel zu viel Auswahl von tollen Schuhen… aber so wird es wenigstens nie langweilig 😉

  3. Gute Wahl! Der Schuh ist auch für den Wettkampf über eine längere Strecke (ab HM) die beste Wahl.

    Wünsche viele schöne Läufe damit!

  4. Von Saucony steht auch noch ein Schuh auf meiner Wunschliste. Beim letzten Kauf hatte mir aber der „Asics Gel DS Sky Speed“ keine Wahl gelassen. Ich habe 5 Schuhe getestet, und der war´s definitiv.
    Mal sehen wie er sich in Frankfurt schlägt! 😉

  5. An deinen Füßen sicherlich hervorragend, lieber Gerd. Ich hoffe du hast dich bis dahin auch gesundheitlich wieder voll erholt!

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