Jahresendspurt

Ja, ihr konntet es bereits lesen, rein sportlich gesehen waren September und Oktober (abgesehen von meinem Marathondebüt) eher bescheiden. Anfang November konnte ich mich ebenfalls nur schwerlich zum Laufen aufraffen und schrieb hier über meine Herbstmüdigkeit.

Bei einem Blick auf meine Jahresstatistik fiel mir auf, dass ich mit bisher 1570km von Januar bis Oktober noch weit von den im Januar angepeilten 2000 Jahreskilometern war und schrieb in Twitter eine entsprechende Nachricht am 7. November. Darauf kamen von @Laufhannes und @Ironchrissi antworten, das sie auch noch die “runden Jahreskilometer” vollenden wollen und mein Ehrgeiz wurde geweckt. Naja, erstmal nicht. Aber seit meinem Berglaufdebüt dann schon irgendwie und es folgte unter anderem meine beste Laufwoche ever mit genau 100 Kilometern in 7 Tagen! Stand heute fehlen mir noch etwas über 200km und es wäre doch gelacht, wenn ich das nicht in den verbleibenden Wochen schaffen würde. Vorausgesetzt, ich bleibe gesund.

Wenn es hart auf hart kommt ist es halt nicht jeden Tag Laufen aus Leidenschaft sondern auch einmal Laufen aus Ehrgeiz. Die ganzen Leute, die im Vertrieb oder ähnlichen Positionen arbeiten müssen zum Jahresende hin ja auch noch versuchen ihre vereinbarten Ziele zu erreichen.

Habt ihr auch noch Ziele bis zum Ende des Jahres?

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Herbstmüdigkeit und Berglaufdebüt

Ich weiß nicht, woran es liegt aber läuferisch ist es derzeit bei mir sehr mau. Im September und Oktober war es noch die Zeitnot wegen der Masterthesis wobei ich im Anschluss daran ja noch mein halberfolgreiches Marathondebüt in Großbottwar gefeiert habe. Aber seitdem komme ich kaum mehr zum joggen, höchstens ein oder zwei Mal in der Woche. Bisher hat es mir nie etwas ausgemacht ob es neblig ist oder regnet aber derzeit zieht es mich gar nicht in meine Laufschuhe hinein und heraus in den Wald. Vielleicht ist es einfach die Trägheit, die der Herbst mit sich bringt, ich weiß es nicht.

Allerdings war am Samstag das Wetter ausnahmsweise überragend – kein Nebel, toller Sonnenschein – und ich hatte einige Tage zuvor entschieden an einem Berglauf in der Nähe teilzunehmen, dem CoolRunner des SV Oberkollbach. Wobei Berglauf faktisch nicht richtig ist weil das Ziel nicht auf einem Berg liegt sondern auf der Enz-Nagold-Platte und es somit eher ein Tal- bzw. Hanglauf ist wobei diese Kategorie wohl gar nicht existiert – es wäre haarspalterei und das Event ist und bleibt ein Berglauf.

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Großbottwartal-Marathon: Eine kleine Nachkritik.

Wie bereits vor einigen Wochen angekündigt möchte ich nun auch noch ganz kurz meine ganz persönliche Einschätzung der Laufveranstaltung hier veröffentlichen. Da es für mich das Marathon-Debüt war, fehlen mir zum Teil die Möglichkeiten zum Vergleich was aber nicht unbedingt negativ sein muss.

Der Lauf an sich ist in zwei Halbmarathon-Strecken unterteilt. Diese kann man auch einzeln in Angriff nehmen, falls man nicht die gesamten 42,2km laufen will. Der “Wendepunkt” befindet sich dabei direkt im Start-Zielbereich, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Der Lauf an sich ist mit gerade einmal 400 Startern auf der langen Distanz eher klein bis sehr klein wobei ich es für ein Debüt und von der Atmosphäre schon sehr, sehr beeindruckend fand. Toll war natürlich, dass das Wetter Mitte Oktober das Bottwartal mit Sonne und angenehmen Temperaturen um die 15°C verwöhnte.

Gleich am Anfang gab es für mich Verwirrung aufgrund der “Startgruppen”, da der Zielläufer (danke Achim, du bist super!) für die 3:30 nicht im “richtigen” Block stand sondern von den Organisatoren deutlich weiter nach vorne geschickt wurde und man nirgends einen Hinweis darauf fand – erst das Nachfragen bei dem 4:00 Zielläufer half mir weiter. Da ich mich aber so im “falschen” Startblock befand wurde man direkt nach dem Startschuss aufgefordert, zu warten. Hätte ich das aber gemacht, hätte ich bereits den Anschluss an den Zielläufer verloren, was ich aber nicht wollte, naja.

Die ersten 21km führten über die Nordstrecke welche wirklich toll ist. In jedem Ort sind Bands (von irgendwelchen Fasnets-Gruppen über Schülerbands bis hin zu einem Pfarrer mit seiner Gitarre) welche für Stimmung sorgen und viele Leute auf den Straßen. Landschaftlich eine tolle Route, man sieht die Weinhänge und alte Burgen. Es macht wirklich sehr viel Spaß, diese Runde zu laufen. Als ich bei Kilometer 10 das erste Mal etwas Wasser trinken will sortiere ich mich auf der rechten Seite ein – dort gibt es allerdings nur Iso und Bananen, das Wasser nur auf der linken Seite wie ich später erfahre. Wie mir geht es auch anderen Läufern in der Gruppe, dass sie nichts oder das falsche bekomme weil es auch zuvor nirgends (?) erkennbar ausgeschrieben war. Nach weiteren 5 Kilometern trinke ich das erste Mal einen Becher Mineralwasser, kalt – mir wäre laufwarmer Leitungswasser (oder Hahnenwasser, wie wir Schwaben sagen) deutlich lieber gewesen.

Nun geht es durch den Start-Zielbereich auf den Südmarathon. Helfer sagen einem, an welcher Stelle man sich links halten muss um nicht unfreiwillig den Lauf zu früh zu beenden – danke für diesen Service!

Die Südroute hat mir persönlich nicht gefallen. Vielleicht lag es an der körperlichen Anstrengung, die mit einem Marathon verbunden ist oder meinen persönlichen Magenproblemen an diesem Tag aber die Streckenführung sagt mir nicht zu. An was ich mich am besten erinnere ist ein ewig langgezogener Weg zwischen Wiesen bei Kilometer 22 bis 25 bei dem man ewig geradeaus schauen kann und laufen muss. Während das noch eine richtig schöne Angelegenheit war ging es dann auf einer gesperrten Kreisstraße entlang eines Flusses weiter – aufgrund des dichten Baumbewuchses kompletter Schatten was die Strecke sehr dunkel und kalt wirken lässt. Dann ein Teilbereich durch ein Industriegebiet bei welchem auch nicht gerade läuferische Hochgefühle aufkommen nachdem man zuvor bereits tolle landschaftliche Highlights gesehen hat. Während die Zuschauer wirklich toll waren fand ich den Moderator in Steinheim/Murr enttäuschend – gefühlt hat er nur jene Läufer unterstützt, die er kannte. Ich konnte jedenfalls beide Male, als ich die Stelle passierte weder meinen Namen noch aufmunternde Worte für meine Nummer (415) hören. Aber dafür ist er doch eigentlich da, oder? Dabei vielen Dank an alle Anwohner und netten Leute, die einen sonst angefeuert haben. Richtig tolle Stimmung die Lust auf weitere Marathons macht!
Die Problematik der Versorgungsstationen wie bei km10 kam im übrigen nicht mehr vor.

Nächstes Jahr zieht der Marathon wohl um, von daher bin ich mal auf die neue Routenführung gespannt.

Von meiner Seite nochmals ein herzliches Dankeschön für die Organisatoren, für mich war es ein tolles Debüt bei einer tollen, kleinen Veranstaltung!

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Natural Running gibt es nun auch von Asics

Normalerweise ignoriere ich Pressemitteilungen von Laufschuhherstellern ganz gerne. Weil mich der Inhalt nicht interessiert und ich dann auch keinen Sinn darin sehe es hier auf meinem Blog zu veröffentlichen.

Dieses Mal ist es aus mehreren Gründen anders. Asics hat mir eine PM zugesendet, dass sie nun auch drei Natural Running Modelle anbieten, also eher minimalistische Laufschuhe welche als 33-Kollektion angeboten werden. Warum 33? Unnützes Wissen des Tages: Weil es 33 Fußgelenke gibt (oha!) und bei diesen Schuhen anscheinend alle berücksichtigt wurden.

Jedenfalls finde ich die neuen Schuhe zuerst einmal optisch wirklich gelungen. Außerdem ist meines Wissens nach Asics die Sportschuhmarke welcher in Deutschland sowohl viele Laufanfänger wie auch ambitionierte Läufer vertrauen während bei anderen Marken entweder hauptsächlich nur Anfänger oder nur Ambitionierte darauf vertrauen und auch ich mit meinen Asics-Schuhen (mehrheitlich) sehr gute Erfahrungen gemacht habe.
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Ein Tag nach meinem ersten Marathon

Mittlerweile sind etwas mehr als 24 Stunden seit meinem Zieleinlauf in Großbottwar gestern vergangen.

So langsam lässt der Muskelkater nach und ich blicke zurück auf mein gestriges Debüt. Ein langer Bericht folgt noch, aber an dieser Stelle einmal ein kurzer Abriss über die wichtigsten Facetten des gestrigen Tages.

Die Angst, dass es gerade zu Beginn des Laufs zu kalt wäre, war unbegründet. Selbst um 10:30 Uhr war es nur noch angenehm kühl, aber nicht kalt und das blieb auch so bei tollstem Sonnenschein.

Verwirrung gab es für mich noch vor dem Startschuss weil ich im blauen Startblick (3:00 – 4:00) den Zielläufer für 3:30 suchte, der allerdings im roten Startblock war. Die Organisatoren hatten ihn aus irgendwelchen Gründen vorgeschickt und ich habe ihn zum Glück noch gefunden. Wunderbar.

Während eines kurzen Gesprächs mit dem Zielläufer (Armin, danke!) mal realisiert, dass meine Vorstellung einer 3:30 (die Zeit hatte ich sehr optimistisch angepeilt) bei meinen geringen Trainingsumfängen (dank meiner Masterthesis) schon sehr ambitioniert sind aber ja jeder verschiedene Grundveranlagungen und -ausdauer mitbringt. Die habe ich auf jeden Fall in diesem Sommer gut aufgebaut, wenn auch der Oktober mit gerade einmal 50km in der ersten Hälfte und des Septembers mit insgesamt 142km insgesamt sehr bescheiden waren, aber dessen war ich mir ja bewusst.

Die ersten Kilometer liefen perfekt. Ich hatte ein wunderbares Gefühl, spürte nur eine angenehm leichte Belastung und konnte den 5er Schnitt gut mitgehen. Bei Kilometer 7 grummelte der Magen zum ersten Mal, bei Kilometer 12 wieder, bei Kilometer 17 wusste ich, dass ich irgendwann einmal ein Dixi-Klo aufsuchen muss. Ärgerlich. Nach den 21,1 Kilometern des Nordhalbmarathons in 1:45 geht es nun auf die Strecke des Südhalbmarathons. Perfekt in der Zeit und ich fühlte mich gut, abgesehen vom Magen. Bei Kilometer 22 sehe ich ein Dixi und verlasse den Zielläufer mit seiner Gruppe und begrabe in diesem Moment den Plan der 3:30. Vor allem weiß ich schon in diesem Moment wie schwer es sein wird, ab nun auf mich allein gestellt die richtige Geschwindigkeit konstant zu laufen. Ich sehe zwar noch die 3:30er Gruppe mit den roten Luftballons in einigen hundert Metern Entfernung aber weiß, dass der Versuch, diese Lücke nochmals zuzulaufen, nicht vernünftig wäre. Leider ist es auch danach mit meinem Magen nicht gut und bei Kilometer 30 geht es nochmals zu einem Besuch bei Dixi… wie ärgerlich, meine Beine und die Lunge sind locker und trotzdem kann ich auch danach nicht mehr das Tempo anziehen weil sonst mein Magen irgendwann noch mehr revoltiert.

Ich reduziere die Geschwindigkeit und beginne zu rechnen. Die 4 Stunden müssten eigentlich sicher sein, aber wieviel darunter kann ich noch kommen, was will ich noch erreichen? An der letzten Versorgungsstelle in Steinheim (oder Murr?) gehe ich einige Meter, lasse mir Zeit. Nur nicht mehr überpacen. Wozu auch.

Am Ende laufe ich in 3:44:22 ins Ziel ein und nehme meine Finisher-Medaille in Empfang. In der mHK bin ich 15/30, unter allen männlichen Startern 162 von 343.

Mit dem Wissen, dass ich, ohne die Probleme, von den Beinen und der Kondition vielleicht den 5er Schnitt nicht ganz hätte durchziehen können aber gut und gerne 5 – 10 Minuten weniger auf jeden Fall und ohne Probleme möglich gewesen wären blicke ich auf diesen Marathon zurück. Aber wenn und wäre sind überflüssige Worte, schließlich kämpfen viele Marathonis mit Problemen während der Läufe und die Annahme, dass man selbst besser wäre wenn man diese Probleme als einziger nicht hätte, sind überflüssig. Schließlich ist ja auch das spannende, wie jeder Einzelne seine individuelle Form und Höchstleistung an dem jeweiligen Tag nutzen und erbringen kann.

Jedenfalls war die gewählte Geschwindigkeit von Beginn an optimal weil die gleichen Probleme auch bei einem 5:30er oder 6:00er Schnitt gekommen wären aber ich dann jenseits der 4 Stunden gelandet wäre. Außerdem konnte ich mein Debüt wirklich genießen weil ich keine wirklichen laufbedingten Schmerzen im Sinne von Muskelkrämpfen oder Sehnenproblemen hatte worüber ich wirklich dankbar bin weil ich mich daran wohl ständig erinnern würde.

So ein Marathon ist auf jeden Fall ein Erlebnis wert. Ob ich wieder mal bei einem starte? Muss ich mir noch überlegen, ich weiß es nicht.

So, dass war die Kurzfassung, der lange Bericht kommt noch. Danke für alles Daumendrücken.

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Ein Tag vor meinem ersten Marathon

Ein gewöhnlicher und vernünftiger Weg zur Marathonpremiere ist, zuerst zu beschließen, wann man wo seinen ersten Marathon zu laufen will, sich anmeldet, 12 Wochen oder länger darauf trainiert um dann am großen Tag physisch und mental perfekt vorbereitet zu sein.

Bei mir lief es nicht so gewöhnlich. Im Juli oder August keimte die Idee, dass eine Marathonteilnahme dieses Jahr noch möglich und spannend wäre.

Ende August lief ich mal “nebenher” 28km in 2:35 und dachte mir so “wow, wirklich gute Form, das sollte man für einen offiziellen Lauf ausnutzen”. Weil mein erster Lauf etwas besonderes sein sollte fing ich an, mit dem 50km Albmarathon zu kokettieren. Da aber meine Masterarbeit im Vordergrund stand verschob ich die Entscheidung. Eine Woche später lief ich im Training eine neue persönliche Bestzeit auf der Halbmarathondistanz. Die 1:42, welche ich im März benötigt hatte, wurden um 12 Minuten unterboten, das hätte ich mir ehrlich gesagt niemals zugetraut. 1:30 für 21,1. Nun war entschieden, dass ich an irgendeinem Lauf noch teilnehmen muss, bei einer solchen Form. Mitte September dann die eigentliche Entscheidung, am Albmarathon teilzunehmen der mit über 1000hm auf den ersten 30km eine wirkliche Herausforderung ist. In Vorbereitung darauf und um die Belastung einschätzen zu können habe ich eine meiner härtesten Steigungsläufe jemals gemacht. In Nagoldtal hinunter, auf der anderen Seite hinauf, quer über den Biet, hinunter ins Würmtal und das ganze wieder zurück. Über 700 Höhenmeter auf 17 Kilometern in 1:50 die Tage danach erwartungsgemäß Muskelkater und die Hoffnung auf den (kurzen) Ultra in Schwäbisch Gmünd. Leider war das der letzte längere Lauf für einige Wochen und ich musste mir eingestehen, dass meine Form für eine solch anspruchsvolle Veranstaltung für eine Premiere nicht reicht was auch mit meinen Zeitplänen zusammenhing. Fixe Idee war die ersten 30km in einem 6er Schnitt zu laufen (wohlgemerkt bergauf!) um dann das Tempo so anzuziehen, mein Marathon-Debüt in Sub4 zu schaffen… wenn ich das Tempo weiter hätte durchziehen können wäre es eine 4:30 gewesen. Das allerdings war unrealistisch. Aus der gesamten nicht-vorhandenen Vorbereitung und fehlender Erfahrung musste ich die Konsequenz ziehen und Anfang Oktober mir eingestehen, dass der Albmarathon dieses Jahr noch keine Option ist.

Spontan umdisponiert auf eine einfachere, weil deutlich flachere Strecke (mit nur 42,2km): Der Bottwartal-Marathon.

Jetzt werde ich morgen früh zeitig aufstehen (so gegen 5 Uhr), Frühstücken, dorthin fahren, mich melden und meine Marathon-Premiere haben. Ich bin gespannt, wie es läuft, bei meiner nicht ganz gewöhnlichen Marathon-Premiere.

Den heutigen Tag über ausreichend gegessen und getrunken, Rucksack mit allen Utensilien ist gepackt (so hoffe ich) und dann geht es zeitig ins Bett. Drückt mir die Daumen!

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Nur Frust mit dem Fahrrad

Diesen Monat habe ich genau eine einzige Tour mit meinem 29er gemacht und die hat geschätzt eine Stunde gedauert. Warum? Zeit ist ein Faktor, allerdings nicht der entscheidende, schließlich hatte ich wenigstens hin und wieder auch Zeit zum Joggen. Vor allem jetzt mit meinen neuen reebok easytone, macht das Laufen auch wieder mehr Spaß. Dennoch, was passiert ist – und was nicht – nervt mich gerade einfach nur und muss jetzt einfach mal raus.

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Neue Laufschuhe: Saucony Mirage – spontane Begeisterung

Die Frage, wann man genug Schuhe hat kennt wohl jeder Läufer und Jogger. Die Antwort ist individuell unterschiedlich und hängt stark von der Anzahl, Länge und Unterschiedlichkeit der Einheiten ab. Früher hatte ich ein oder zwei Paare welche für “normale Strecken” (also bis ca. 20km) gut geeignet waren. Eher unbeabsichtigt kam Anfang dieses Jahres der Cascadia hinzu welcher auch für den Einsatz bei sehr langen Distanzen geeignet ist. Mitte des Jahres hatte ich Glück und gewann den Brooks Green Silence als sehr leichten Trainings- und Wettkampfschuh für kurze Strecken (bei mir bis ca. 10-12km). Im August war es an der Zeit (nur) ein neues Paar zu holen und ich entschied mich bei Sport Gulyas gegen die leichten Racer ST4 weil sie mir bezüglich möglicher Strecken zu kompromisslos waren und entschied mich für die eher schweren Ravennas, einen tollen Allrounder als Trainingsschuh.

Lange Vorrede: Mit der spontanen Halbmarathon Bestzeit im Training vorige Woche keimte bei mir der Gedanke in diesem Jahr noch einen Wettkampf zu laufen wobei mir dafür ein passender, leichter Laufschuh fehlte. In der engeren Auswahl standen bei mir der Brooks Racer ST5, Asics Gel Trainer DS-16 und der Saucony Mirage.

Letzten Endes entschied ich mich, hauptsächlich wegen der Erfahrungen von Florian Bernard aus seinem Zweitschuhtest, für den Mirage.

Zwei Tage später hieß es dann “Schrei vor Glück” als der Postbote klingelte und ich meine neuen, giftgrünen Progrid Mirage von Saucony aus dem Paket herausholen konnte.


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