Produkttest: Leverve Radhose

Nachdem ich mir letztes Jahr Radhosen von Gonso und Feinkost Albrecht Süd gekauft hatte (erstere ist zu empfehlen, zweite eher nicht) habe ich mir vor einigen Wochen spontan eine neue Radhose – dieses Mal mit Trägern – von Leverve gekauft. Aufmerksam auf die Produkte dieser Marke bin ich über eine Werbeanzeige auf der Homepage einer der bekannten großen Bike-Bravos.

Weil dieses „günstige Einsteigermodell“ mit 59€ + Porto echt noch im bezahlbaren Rahmen liegt (die Modelle anderer Hersteller kosten gerne mal das doppelte und mehr, viel günstiger kommt man selbst im Ausverkauf selten an solche Teile) und sogar noch in Deutschland produziert wird (!) habe ich mir nach einer kurzen Zeit des überlegens das Modell in Schwarz bestellt. Und ja, das Leverve noch in Deutschland auf der schwäbischen Alb produziert ist für mich wirklich ein kaufentscheidender Faktor – schließlich verdiene ich mein Gehalt auch in Deutschland und dann darf auch gerne eine Näherin (oder ein Näher) in Deutschland mein Geld bekommen. Good for me and good for you. Lokaler Konsum ist meines Erachtens nach eine gute Sache.

Bei Online-Bestellungen hat man oft das Problem mit der richtigen Größenauswahl, vor allem bei Sportartikeln. Ganz hilfreich fand ich dabei deswegen die fein abgestufte Größen-/ Auswahltabelle in Abhängigkeit von Taillenumfang und Körpergröße. Da ich leider in der Zwischengröße von M und L liege habe ich mich für die größere Nummer entschieden – mit Ende Zwanzig hat dann das Körpergewicht und die Taille wenigstens theoretisch doch eher leider die Tendenz nach oben als nach unten zu gehen.

Anders als auf den Produktbildern merkte ich beim ersten anprobieren, dass die Träger nicht direkt über den Brustwarzen verlaufen (da ist wohl doch jeder Körper anders 🙂 ) sondern diese je nach Schulterbewegung mehr oder weniger streifen oder bedecken weswegen ich am Anfang bedenken hatte, ob das wirklich gut gehen kann.

Quelle: Leverve.de Onlineshop

Ausprobiert habe ich es dann auf einer längeren Bike-Tour (130km in knapp 8 Stunden inkl. Pausen) durch den Schwarzwald auf meinem 29er-Fully.

Der erste Eindruck war dann allerdings super. Passt sehr gut, kein rutschen, angenehm zu tragen und auch die Position der Träger war gar kein Problem. Von meiner Seite ein Kauftipp für jeden der ein gutes Produkt zu einem fairen Preis will wobei ich einschränken sagen muss, dass es bisher meine erste Hose dieser Art ist!

Hier ist der <a href=“http://www.leverve.de/shop/index.php?a=10″>Link zu der Leverve Sport-Radhose</a>. Es ist kein Affiliate-Link, ich habe dafür kein Geld erhalten und empfehle es hier nur, weil ich damit zufrieden bin.

Ein Gedanke zu „Produkttest: Leverve Radhose“

  1. Wir stehen auch auf Radsportbekleidung, die nicht in Fernost produziert werden. Zu dem ist auch für uns natürlich immer der Preis sowie aber vorallem auch die Qualität entscheidend. Wir haben eine Radhose von Leverve sowie eine von der ebenfalls deutschen Manufaktur Cycwear aus NRW erworben. Letztere gefällt uns unter anderem vom Sitzpolster her besser. Das Polster ist denke ich aber auch nicht mit Leverve vergleichbar, dafür kostet die Cycwear Radhose aber auch mehr (99,00€ und gibt es auch als Knicker in knielang). Gekauft haben wir die Cycwear Radhose in deren Onlineshop http://www.cycwear.com wegen ihrer Schlichtheit im Design und der perfekten Passform. Unser Tip ist also ebenfalls „in Deutschland kaufen“, beforzugen aber in diesem Fall die Hose von Cycwear. Übrigens: deren neue Radtrikots aus der Kolletktion 2013/2013 sind genial, haben nämlich mit der Hose diese gleich als Set gekauft und gespart 😉

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