Schöne Sommertour über Liebenzell entlang der Nagold (15,5 Kilometer)

Was sind das derzeit für Temperaturen? Unglaublich! Aber laufen gehen kann man trotzdem, man muss nur ein wenig besser planen. Also ausreichend für Getränkeversorgung und angenehme Strecken sorgen oder aber zu späteren / früheren Uhrzeiten laufen. Am 10 Juli habe ich mich für erste Variante entschieden und bin gegen 15.30 Uhr bei etwa 35 Grad losgelaufen. In der Hand eine 0,5 Liter PET-Flasche mit Wasser, etwas Kleingeld um auf dem Weg noch etwas kaufen zu können und meinem Fotohandy. Zuerst ab nach Unterlengenhardt, schön angenehm ein paar Meter hoch durch den Wald, wunderschön.

In Unterlengenhardt dann leider ein ganz gutes Stück durch das Dorf auf der Straße in der prallen Sonne aber geht… vorbei an der Paracelsus-Klinik. Egal, was man von Anthroposophie hält, die Klinik hat bei uns in der Gegend einen super Ruf: Sehr gute Pflege und Betreuung. Ab geht es in den Wald, den Berg hinunter Richtung „Burg Liebenzell“… und klar, das geht auf dem direkten Weg über kleine Trampelpfade.

Die Burg Liebenzell. Heute Tagungszentrum und Restaurant, schön gelegen über der Stadt Liebenzell. Zeit ist, also gehe ich auf den Turm.

Blick vom Turm auf Bad Liebenzell, man sieht den Stadtsee links im Bild, dahinter befindet sich die „Fußgängerzone“ mit direktem Anschluss vom Kurhaus und des Thermalbads, und rechts sieht man das Gelände der Liebenzeller Mission und wie sich das Nagoldtal Flußaufwärts Richtung Hirsau / Calw / Nagold windet.

Blick auf den „Rest“ von Bad Liebenzell, das überbevölkerte Freibad (in der Mitte) und auf der anderen Seite Monakam.

Genug gesehen, wieder vom Turm hinunter laufen und ab ins Tal. Der Wanderweg führt hier durch Ziegengatter – wobei Weg übertrieben ist.

Das trinken ist mittlerweile leer (schließlich schon beinahe bei Kilometer 7), also gehe ich in den Netto und hole mir 2x 0,5 Liter Flaschen – Mineralwasser und so eine Iso-Plörre. Genau richtig bei dem Wetter. Die Kassiererin schaut mich etwas komisch an. Verstehe ich. Blick auf die Nagold, Flussabwärts. Hier geht es nun auch den Nagoldtalradweg für mich entlang, bis nach Unterreichenbach.

So langsam wird es hart. Das trinken ist beinahe leer und ich habe noch etwa 3 Kilometer vor mir. Unterreichenbach liegt 305 Meter über normal Null. Nun muss ich nur noch 2,5 Kilometer laufen. Allerdings auch noch 250 Meter in die Höhe bis ich wieder in Bieselsberg bin. Das ist hart.

Bis auf eine kurze Geh-Pause gegen Ende laufe ich wirklich den ganzen Berg am Stück hoch. Nicht übertrieben schnell, aber immerhin. Schön sieht es hier einfach aus, daheim, in Bieselsberg. Spass machts. Und der Lauf war gut. Ich bin platt, aber zufrieden. Auch wenn ich mit einigen Pausen beinahe 2 Stunden unterwegs war – bei den Temperaturen hätte ich gar nicht schneller machen wollen. Warum auch? Routenübersicht

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