Rückblick: Woche 3

Nachdem ich bei dem Rückblick für die Woche 1 und 2 ein sehr ordentliches Pensum zurückgelegt habe war die dritte Woche durchwachsen was die Verfolgung meiner Trainingsziele angeht.

Begonnen habe ich letzten Samstag mit einer Ausdauereinheit über 15 Kilometern in Eineinhalb Stunden. Ganz ordentlicher Start.

Montags war ich noch eine Runde der Wettkampfdistanz laufen (also 5 Kilometer).

Immerhin bin ich dann Dienstags wirklich in aller Frühe aus dem Bett und habe einen kurzen Waldlauf über 4,5 Kilometer gemacht. Danach war ich dann auch sehr fit in der Firma 🙂

Donnerstags wollte ich eigentlich ins Fitnessstudio aber leider war meine Autobatterie leer. Also habe ich Laufkleidung angezogen und bin noch ne knappe Stunde laufen gegangen was am Ende dann auch 10 Kilometer waren.

Insgesamt waren es also 34,5 Kilometer. Eigentlich kein schlechter Wert. Aber insgesamt waren die Läufe nicht so toll, es war im Verhältnis wenig Strecke und von Freitag bis Sonntag (also meine wichtigsten Lauftage) habe ich gar nichts gemacht weil ich einen Freund in der bayerischen Landeshauptstadt München besucht habe. Ich hatte zwar meine Laufschuhe eingepackt um eine Runde an der Isar zu drehen aber das war leider zeitlich nicht machbar…

…und auch sonst war das Wochenende was mein Training angeht eher ein Rückschlag.

Gott sei dank nur bei „was das Training angeht“ weil es ansonsten der absolute Hammer war. Ich würde es wieder so machen – manchmal muss man auch Trainingspläne brechen und Rückschritte in kauf nehmen. Warum? Weil es Dinge im Leben gibt dich wichtiger sind. Zeit mit guten Freunden. Aber in Woche 4 wird natürlich wieder mehr gemacht. Hoffentlich.

Zur Abwechslung etwas neues: Squash.

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Warum nicht Squashen gehen?

Diese Frage stellten sich vor einiger Zeit ein guter Freund und ich. Einmal einen neuen Sport ausprobieren. Neue Bewegungsmuster -sehr schnelle Bewegungen und Richtungswechsel. Sicher eine interessante Erfahrung. Telefonisch einen Termin bei einem Squash Center in der Nähe ausgemacht. Davor aber, davor wollten wir uns wenigstens noch ein wenig darüber Informieren, auf was zu achten ist. Mit Absicht blamieren muss ja auch nicht sein.

Die neue Informationsquelle für das richtige Squashen

Klar, man könnte jetzt Googlen und schauen, was für Seiten man dann findet (haben wir auch gemacht). Aber als erstes habe ich bei YouTube geschaut. Hintergrund ist, dass es dort mittlerweile so viele Videos gibt das man auch bestimmt etwas zu einem solchen Sport wie Squash findet. Der große Vorteil: Man hat es nicht nur schriftlich erklärt sondern sieht im Optimalfall auch noch die Bewegungsabläufe. Ich wurde fündig – die Videos findet ihr hier. Das tolle dabei ist, dass die Videos didaktisch sehr gut aufgebaut sind (Mache diese 5 Dinge für die perfekte Rückhand…) und so kurz, dass man sich auch zwei mal anschaut.

Das Spiel

Ja so gut informiert konnte es ja gar nicht mehr schiefgehen. Wir waren pünktlich da, haben uns Schläger ausgeliehen und bekamen nochmals eine kurze Einweisung. Nach einer Eingewöhnungsphase ging es echt gut wobei ich ganz ehrlich sagen muss, dass natürlich noch sehr viel Luft nach oben ist. Alleine was wir dem anderen durch schlechte oder nicht vorhandene Raumbeherrschung geschenkt haben war enorm. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht. Probiert es auch einmal.

Das Bild von dem Squash-Court ist von FlickR und wurde von ShutUpYourFace gemacht.

Rückblick: Woche 2

Meine guten Vorsätze

Das mein kurzfristiges Trainingsziel ist, innerhalb von 9 Wochen für zwei 10 Kilometerläufe fit zu werden habe ich hier ja schon mehrmals geschrieben. Für die letzte Woche hatte ich mir vorgenommen mindestens eine Ausdauereinheit einzulegen – und das habe ich auch wirklich gemacht. Rückblick: Woche 2 weiterlesen

Mit dem Apple iPhone läuft es besser

Erst einmal die schlechte Nachricht: Natürlich lässt euch das Apple iPhone nicht auf einen Schlag schneller, weiter und länger joggen aber es kann euer Training verbessern. Mit dem Apple iPhone läuft es besser weiterlesen

Wettkampfdistanz am 1. Mai

Ich habe keine Ahnung, was ihr gestern gemacht habt. Eine Wanderung mit euren Lieben, ein schönes Grillen mit Freunden und der Familie, einfach nur in der Sonne liegen oder vielleicht sogar einen richtigen Ausflug.

Ich hatte nichts geplant und bin deshalb an den Startpunkt meines ersten 10 Kilometer Rennens gefahren (nun sind es noch 7 Wochen) und wollte mir die Strecke einmal erlaufen wie ich es dann auch am 21. Juni machen werde (bis jetzt war ich immer an anderen Punkten in die Route eingestiegen).

Wie ich bereits bei meinem ersten Post über meine Laufziele berichtet habe geht das Rennen über 2 x 5 Kilometer.

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Die Besonderheit dieses Hobbyrennens ist, dass man für meinen Geschmack ordentlich viele Höhenmeter in den beiden Runden fressen muss.

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Wenig Passanten und wenig Sonne

Jedenfalls trabe ich mit guter Laune langsam auf dem Fahrradweg los. Toller Anfang. Schließlich geht es nur Bergabwärts. Bei dem Punkt „570m tief“ ist eine Verkehrsberuhigung. Viele Passanten stehen herum, der Grund dafür ist ein traditioneller Maistreich welchen sich die Personen anschauen und Schilder lesen wollen. Ab nun geht es aufwärts. Nach etwa 2 Kilometern kommt die meiner Meinung nach hässlichste Passage des Laufs.

bergaufstieg

Was hier so harmlos aussieht sind 450 Meter mit einer Steigung die es wirklich in sich hat. Mir ist es bewusst und ich gehe es etwas langsam an. Der Rest ist ganz in Ordnung. Es sind komischerweise immer nur vereinzelt kleine Personengruppen unterwegs, keine großen Maiwanderungen oder so etwas. Zur Zeit ist es noch etwas bewölkt was das Laufen noch etwas erleichtert. Bei Kilometer 3 stelle ich fest, dass ich wohl am Abend zuvor zu oft an der Sisha gezogen habe – irgendwie fühle ich mich kurzzeitig kraftlos. Aber egal, weiterlaufen geht – schließlich habe ich bis jetzt auch noch keine wirkliche Distanz in den Beinen. Kilometer 4 – ab nun geht es abwärts, laufen lassen. Aber nicht übertreiben damit auch Kraft für die nächste Runde bleibt. Nach 24 Minuten und 10 Sekunden habe ich die Strecke hinter mir und mache eine kurze Pause an meinem Auto um etwas zu trinken und den Puls herunterzubekommen. Nach drei oder vier Minuten geht es los in die Runde zwei.

 

Auf ein Neues: Die Runde 2

Zu Beginn verläuft die Strecke auf einem Fahrradweg – ich hasse solche Strecken zu laufen. Geht gar nicht. Aber zum Glück ist es nur ein kleinerer Teil der Strecke, hauptsächlich verläuft die Route ja über Waldwege welche ich deutlich bevorzuge. Ich bin schon bei Kilometer zwei, wieder die 450 Meter Steigung. Ich weiß, dass ich noch das meiste vor mir habe und will bewusst Geschwindigkeit herausnehmen. Es bringt gar nichts, der Puls schießt auf 165 und noch ein wenig Höher. Ich überlege mir ob ich das wirklich fertig Laufen soll – schließlich ist mittlerweile auch die Sonne herausgekommen und es wird warm. So langsam muss ich beißen. Es sind zwar noch Reserven da aber ich will heute nicht alles geben – es ist und bleibt ja ein Training, wenn auch unter hoher Belastung. Bei Kilometer drei freue ich mich, dass es nur noch langsam Bergauf geht. Optimal. Und schon sehe ich die Biegung. Bei einem Blick auf meine Pulsuhr habe ich zwar schon längst gesehen, dass ich die Zeit der Vorrunde nicht mehr erreichen kann aber das ist zweitrangig. Einfach auch Runde Zwei ohne Pause durchstehen ist heute für mich genug Erfolg. Am Sportheim angekommen stehen auf der Uhr 25 Minuten und 20 Minuten. Obwohl ich zwischen den beiden Runden eine Pause gemacht habe bin ich langsamer geworden. Mein Ehrgeiz hat mich gepackt. Ich will noch eine dritte Runde laufen. Aber die Vernunft siegt über den Ehrgeiz. Am Samstag will ich einen Ausdauerlauf machen und da macht es wenig Sinn, am Tag davor 15 Kilometer zu Joggen. Bis der Ernstfall eintritt möchte ich auf jeden Fall noch ein wenig mehr Geschwindigkeit und Ausdauer trainieren.

Die Bilder sind von der offiziellen Homepage des Reute-Laufs.