KW 12 – Ausfahrt (71,6 Kilometer)

Nach meinem schönen, schnell gelaufenen Trainings-Halbmarathon habe ich mir und meinen Beinen erstmal ein paar Tage Ruhe gegönnt. Weil man das wohl so macht. Und weil sich meine Füße ganz gut angefühlt haben bin ich dann Dienstags einfach mal so losgelaufen. Mit meinen leichteren Asics für die Straße und nicht mit meinen Brooks welche für Trails und Cross-Läufe sind. Das ist auch eine gute Wahl – bis ich bei Kilometer 3 einen breiten Waldweg verlasse und einen Pfad nehme welcher leicht bergauf geht und mit viel Laub und Steinen nicht gerade einfachen Untergrund bietet. Noch „besser“ wird es, als ich die Straße zwischen Kapfenhardt und Grunbach überquere und nun wirklich nach Gefühl und Erfahrung quer durch den Wald laufe und ein oder zwei Mal wegrutsche. Der linke Fuß schmerzt leicht. Ich mache etwas langsamer, achte darauf und versuche noch besser aufzupassen. Aber anstatt nun auf normalen Wegen zu bleiben muss ich noch ein weiteres Mal einen Pfad wählen welcher durch Forstarbeiten ebenfalls schwer zu laufen ist. Und damit hat sich das Thema „ambitioniert laufen“ mit dieser 12 Kilometer-Tour dann auch für den März erledigt weil ich seitdem Schmerzen am linken Fuß habe. Sie klingen mittlerweile langsam ab, aber gut ist etwas anderes.

Wenn man nicht joggen kann, kann man immer noch Fahrradfahren

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KW 5 – Ein klarer Höhepunkt (54,9 Kilometer)

Ja, letzte Woche gab es genau einen klaren Höhepunkt. Das war gleich der erste Lauf Sonntags – von Pforzheim nach Bieselsberg. Und zwar nicht vollständig dem Radweg entlang der Nagold folgend sondern die Talflanke, soweit möglich, mitzunehmen. Ich habe eher etwas schneller gemacht und war wirklich nach 1 Stunde 41 Minuten und 20,1 Kilometer am Ziel. Allerdings hat mich der Anstieg kurz vor Ende bei den Kapfenhardter Mühlen / Mönchs Waldhotel wirklich an meine Grenzen gebracht KW 5 – Ein klarer Höhepunkt (54,9 Kilometer) weiterlesen

KW4 – Zwei mal nicht klug, aber gut (45,6 Kilometer)

Normal machen mir die langsameren Läufe am meisten Spaß. Naja, was heißt langsam – im moderaten Tempo eben. Vor allem, wenn man Intervalltraining nicht mag beziehungsweise nicht so ambitioniert ist. Und trotzdem will man hin und wieder seine Leistungsfähigkeit wissen.

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Neue Schuhe – Super Beratung in Karlsuhe

Ich hatte ja in den letzten Wochen schon öfter geschrieben, dass ich neue Laufschuhe benötige. Eine Arbeitskollegin hatte mir bereits vor Monaten Sport Gulyas in Karlsruhe empfohlen: Ein älteres Ehepaar welches in den 70ern sehr aktive Läufer waren (Er war z.B. im Deutschen Marathon-Nationalkader, sie ist den 295 kilometerlangen Westweg von Pforzheim nach Basel in dreieinhalb Tagen gelaufen) und mit super Beratung glänzen sollen.

Also bin ich mit der Bahn von Pforzheim nach Karlsruhe gefahren um das Ladengeschäft in der Lessingstraße aufzusuchen. Der erste Blick von außen ist: Naja bis oh Nein. Nicht so, wie die stylisch aufbereiteten Schuh- und Läuferläden in den Innenstädten sondern eher ein Sammelsurium aller möglichen Marken, übereinander gelegt, zugestellt, ein wenig chaotisch kreativ. Es ist noch ein anderer Kunde da, und ich warte. Wäre mir der Laden nicht wärmstens extra empfohlen worden und wäre ich deswegen nicht extra nach Karlsruhe gefahren – ich wäre schon wieder weg. Es dauert mehrere Minuten bis irgendwann Herr Gulyas mit zwei Schuhkartons zu dem anderen Kunden geht und ihn weiter berät. Kurz nach ihm kommt seine Frau und fragt mich, wie sie helfen könnte.

„Natürlich mit Laufschuhen“

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