Wenn es Abend wird

ist es auch nach warmen Sommertagen vollkommen in Ordnung noch einmal eine runde Joggen zu gehen. Falls man es morgens nicht schon geschafft hat. Mittags wäre es mir jedenfalls zu warm. Solche Dinge sind fahrlässig.

Am Dienstag hat es mich gelockt, noch einmal raus in die Natur, eine schöne Strecke rund um meinen Ort laufen. Um 20 Uhr das Haus verlassen – noch vor der Tagesschau. Früher hätten Studenten sich wenigstens noch gebildet bevor sie Sport gemacht haben. Heute lesen wir alles im Internet. Zeiten ändern sich. Also Pulsuhr angelegt um ja in einem entspannten Bereich zu laufen, Handy genommen und die Anwendung Smartrunner aktiviert – leider hat sie nicht funktioniert, kein GPS Signal – und wieder deaktiviert. Naja, wenigstens das Handy dabei wenn irgendetwas wäre. Im Wald war es einfach toll. Der Geruch vom Sommer und meine Ruhe, angenehme Wege. Perfekt. Mal ein wenig hoch, dann erstmal ein längeres Stückchen runter und wieder hoch. Und so weiter. Die Aussicht ins Tal ist der Hammer, ich komme an einer Bank vorbei an welcher ich letztens mit einem guten Freund Stundenlang gesessen bin. Ein Bierchen trinken, (leider noch) ein Kippchen rauchen und die Zeit genießen. Das ist Lebensqualität. Heute ist aber nichts mit hinsitzen. Ich laufe weiter. Wenn es Abend wird weiterlesen

Laufpensum letzte Woche

Ja, was soll man sagen, Woche 9 ist vorbei, Projekt „10 Kilometerlauf“ Teil 1 beendet. Letzten Sonntag Vormittag fand mein erster Lauf statt. Eine tolle Erfahrung in einem kleinen, familiären Veranstaltungsrahmen. Mittwoch Abends bin ich nach der Arbeit noch laufen gegangen. Einige Höhenmeter, vielleicht etwas zu hoher Puls aber sehr, sehr angenehm. Waren um die neun Kilometer. Freitag Abends dann in der Stadt Pforzheim der Stadtwerke Pforzheim Enzauenparklauf bei welchen gar nichts ging. Höchstens Hinterherlaufen und mit mir selbst kämpfen. Die Gedanken aufzuhören waren wirklich laut. Eine gewaltige Erdung bekommen. Aber gut so. Laufpensum letzte Woche weiterlesen

Kurz vorm Ende.

Keine Angst. Dieser Blog ist natürlich noch lange nicht am Ende. Vor 9 Wochen begann ich hier über mein erstes Laufziel zu schreiben: Zwei 10 Kilometerläufe in einer Woche. Das war mein Laufziel von April bis Juni. Ich weiß garnicht, ob ich es heute noch als Laufziel bezeichnen würde einfach anzukommen aber damals war es eines. Kurz vorm Ende. weiterlesen

Noch vierzig Stunden.

Ja, in vierzig Stunden ist es soweit. Ich werde das erste Mal bei einem Lauf teilnehmen. Über zehn Kilometer. Startzeit ist 10 Uhr 45 Minuten. Keine Ahnung, was man davor machen sollte und was nicht. Klar, ich habe ein wenig im Internet geschaut, was einem dort so geraten wird aber die Tipps sind dann eher für Marathons und ähnliches. Klar, heute versuchen gut auszuschlafen und morgen ebenso, nichts Essen war übertrieben schwer im Magen liegt… und sonst? Eigentlich ist es eh egal weil ich sowieso nur hinterherlaufen werde. Am Dienstag bin ich die Strecke nochmal gelaufen. Hab etwas über 50 Minuten gebraucht. Damit bin ich hinteres Drittel vom hinteren Viertel. So etwa. Also im hinteren Zwölftel. Ich werde manche (aber nicht jede) W60 hinter mir lassen aber dann ist auch gut. Gemeldet sind bis nun 162 Starter – ich bin gespannt wieviele es am Ende sein werden. Leider haben mir die Knieprobleme in den letzten Wochen einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Wobei, ganz realistisch: Ich würde auch hinterherlaufen wenn ich die letzten 3 Wochen hätte voll trainieren können. So sieht es aus. Natürlich erfahrt ihr es hier wie es ausgegangen ist und wie es mir ergangen ist :). Achja, ich bin schon ein wenig aufgeregt wie das alles so läuft.

Wenn man Morgens die Zeit hat…

Heute morgen musste ich früh aufstehen. Als ich um 5.30 Uhr aus dem Auto steige überlege ich mir, was ich nun mache. Wieder ins Bett liegen für 90 Minuten lohnt sich nicht. Es hat etwas über 20 Grad, eigentlich die perfekte Temperatur zum joggen. Alles ist so schön ruhig, so friedlich. Ich könnte laufen gehen. Zeit genug ist. Aber ich spüre meine Oberschenkel – eine Folge der Beinpresse am Abend davor. Abends nach der Arbeit ist ja genug Zeit für ein paar Kilometer. Klar. Also gehe ich ins Haus, schmeiße das Macbook an und beantworte noch einige E-Mails die lange liegengeblieben sind.

So schön wie das Wetter heute Morgen gewesen ist war es den ganzen Tag nicht mehr. Regen, Wind, Nieselregen, Grauer Himmel und wieder Regen. Kaum zu glauben wie heiß es gestern war.

Nach 9 Stunden auf der Arbeit und 14 Stunden auf den Beinen bin ich daheim. Wen wundert es: Es nieselt. Egal. Ich gehe trotzdem laufen. Die letzten zwei Wochen war ich aus verschiedenen Gründen viel zu wenig Unterwegs und habe dafür viel zu viel geraucht. Und eine Twitternachricht von Christian zu der Tatsache, dass ich morgens nicht joggen war hat mich auch angespornt („the day you stop finding excuses is the day you belong to the best!“). Wenn man Morgens die Zeit hat… weiterlesen