Überlegungen zum langen Mai-Wochenende

Vorbereitungen für das lange Wochenende

Vor dem ersten Mai gibt es immer einige Dinge welche man planen muss. Angefangen von „Was macht man am Abend auf den ersten Mai“ bis zu „Wo gehen wir am 1. Mai wandern und welche Strecke ist angemessen“ bis hin zu den absolut essentiellen Dingen wie dem Essens- und Getränkeeinkauf.

Leckere, große Schnitzel

Deswegen war auch ich heute im Lebensmittelfachgeschäft meines Vertrauens und wollte manche Dinge für das gemütliche Grillen besorgen. Was mich dabei immer wieder schockiert ist die durchschnittliche Größe der Schnitzel – unter 200 Gramm gibt es dann ja kaum etwas. Wenn man bedenkt das man an solch einem gemütlichen Tag gerne mal zwei von diesen Schnitzeln isst („für eines lohnt es sich ja auch in keinster Weise den Grill zu verwenden“) und vielleicht noch zu späterer Stunde ein Würstchen welches dem Alkoholkonsum und dem damit einhergehenden Hunger geschuldet ist hat man in etwa die Menge an Fleisch und Wurst verzehrt welche man nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in einer Woche zu sich nehmen sollte – weil das sind 300-600 Gramm.

Auch sonst nicht ganz unproblematisch

Das Problem ist wirklich, dass vielen Deutschen mittlerweile das normale Maß komplett abhanden gekommen ist und man immer wieder darauf achten muss wieviel man zu sich nimmt. Nicht nur unter Figur- / Gesundheitsaspekten sondern auch unter sozialen Gesichtspunkten sind diese Fleischmengen kaum zu vertreten wenn man bedenkt, dass z.B. für 1 kcal aus Rindfleisch zuerst 24 kcal aus Getreide u.ä. an dieses Rind verfüttert werden müssen und an anderen Stellen dieser Erde Menschen verhungern… – und die Rinder mit ihren Nahrungsmittelverwertungsvorgängen auch nicht ganz so unerhebliche Mengen an Methan in die Atmosphäre entweichen lassen.

Am Ende zählt die gute Vorbereitung

Wenn man auf seine Ernährung und die Kalorienzufuhr etwas achten will gibt es sehr wohl noch alternativen (z.B. noch einen grünen Salat mitnehmen oder auch einfach zur Abwechslung auch etwas vegetarisches Grillen. Probiert es doch mit einer Auswahl von Zucchini, Champignons, Paprika oder Maiskolben. Dann benötigt ihr je nach Lust und Laune nur noch Klappsessel, Fleecedecken, einen Kugelgrill, ein Leiterwagen und – am allerwichtigsten – nette Freunde und Bekannte für eine gemütliche Runde. In diesem Sinne wünsche ich euch ein tolles, langes Wochenende.

Das Bild von dem leckeren Steak ist von FlickR / AnotherPintPlease

Mit Wundermitteln ganz süß abnehmen

Jede Menge Zucker bedeutet jede Menge Kalorien

Jeder Deutsche isst im Durchschnitt 35 Kilogramm Zucker im Jahr. Das ist
Eine ganze Menge und das eine oder andere Stückchen Schokolade sieht man
Irgendwann ein zweites Mal als Hüftgold. Wenn man bedenkt, dass Empfehlungen
Von 60 Gramm Zucker pro Tag sprechen nehmen wir jeden Tag etwa 50% zu viel
zu uns nehmen. Wenn man sich solche Fakten durchliest ist der Griff zum Süßstoff
Sehr verlockend. Der Geschmack ist (beinahe) wie Zucker und verspricht beinahe Kalorienfreien
Genuss in vielen Light-, Diät-, Joghurt-, Marmeladen- und Getränkeprodukten der Industrie oder auch in der heimischen Küche.

Süßstoffe: Die Lösung der Probleme?

Trotzdem spalten Süßstoffe die Meinungen. Manche halten sie für extremst Gesundheitsschädlich
(z.B. wer den Film „Supersize Me“ angeschaut hat mit der temporären Blindheit des Extrem-Coke-Light Trinkers) während sie andere für den Stein der Weisen zum Diäterfolg halten. „Auf Kohlenhydrate verzichten, viele Eiweiße die unser Körper nicht/kaum als Körperfett einlagert (aber eventuell die Nieren schädigt) und anstatt Zucker einfach Süßstoffe – das heißt im Klartext die theoretische Möglichkeit zur massiven Kalorieneinschränkung und der direkte Weg zum Diäterfolg“. So die Idee. Bei Süßstoffen scheiden sich die Geister. Aber welche Seite hat Recht? Oder liegt die Wahrheit in der Mitte?

Im Stern gab es darüber einen interessanten Bericht den ihr hier vollständig lesen könnt und von mir gibt’s hier ne kleine Kurzfassung:

  • Anerkannte Ernährungsexperten halten es für eine gute Erfindung um Kalorien einzusparen.
  • Die WHO hat Höchstmengen an Süßstoff festgelegt welche täglich ohne bedenken zu sich genommen werden können. Diese liegen so hoch das man sie kaum erreicht.
  • Es gibt keine BEWEISE dafür, dass Süßstoffe krebserregend sind oder das Erbgut verändern.
  • Ob Süßstoff dick macht oder nicht – unterschiedliche Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen: Manche sehen keine Zusammenhänge, bei manchen gab es Gewichtszunahmen. Interessant dabei: Es hing nicht nur davon ab ob man Heisshunger auf andere Sachen hat sondern das der Körper auch seine Temperatur angepasst hat wenn er zu wenig Energie bekam.
  • Neue französische Studien sagen, dass Süßstoff ein Suchtstoff ist und man auch deshalb darauf verzichten sollte.
  • Nun habt ihr einen kleinen Überblick über Pros und Contras und könnt euch eure eigene Meinung zu Süßstoffen bilden oder revidieren.

    Mein süßes Fazit

    Mir persönlich fällt das schwer weil ich einerseits der Überzeugung bin, dass natürliche Lebensmittel einfach besser sind (Vollkorn vs. Raffiniert oder frisches Obst vs. Smoothie) aber andererseits Süßstoffe schon sehr mit ihren Vorteilen locken.

    So denke ich mir, dass ein gewisses Maß in Ordnung ist (wenn es also in einer Coke Zero ist oder die Süßigkeiten damit „light“ werden) aber ich solche Süßstoffe nicht gezielt in Produkten kaufen oder in der Küche zur Zubereitung von Mahlzeiten verwenden werde.

    Das Zuckerbild ist von Uwe Hermann welcher es in FlickR veröffentlich hat.

    Rückblick: Woche 1

    Meine Ziele

    Vor einer Woche hatte ich geschrieben, dass ich im Juni zwei Läufe über jeweils 10 Kilometern mit unterschiedlichen Anforderungen (eine Strecke mit sehr vielen Steigungen während die andere sehr flach ist) mein nächstes Trainingsziel sind und dies auch gleichzeitig meine ersten Wettkämpfe wären. Das bleibt auch so. Nun fragte mich diese Woche ein Freund ob ich Bock hätte im September mit ihm zusammen am Halbmarathon in Karlsruhe teilzunehmen. Noch habe ich nicht zugesagt. Aber auch nicht abgesagt. Zeit für meine Entscheidung habe ich noch länger aber aus verschiedenen Gründen sollte diese bis zum 30. April fallen. Das Training müsste ich dann auch anpassen. Das geht dann aber auch ab Juli.

    Was diese Woche lief

    Rückblick: Woche 1 weiterlesen

    Warum über Essen bloggen wenn es um Fitness geht?

    Diese Frage ist sehr einfach zu beantworten und doch sehr schwer. Sehr einfach weil das Essen für uns überlebenswichtig ist und die Art und das Was wir essen einen sehr großen Einfluss auf unsere Fitness und unsere Trainingserfolge haben kann.

    Sie ist dann aber auch schwer zu beantworten weil es keine pauschale Antwort gibt wie die richtige Ernährung auszusehen hat. Dies hängt von den körperlichen Voraussetzungen, den Zielen und anderen Faktoren ab welche nur sehr gut ausgebildete Experten für einen selbst zu 100% beantworten können. Hier werde ich allerdings meine Sichtweise auf Ernährung, Nahrungsmittel und leckere Rezepte bloggen die einen Beitrag zu einer guten Fitness leisten können.

    Das Thumbnail ist ein Ausschnitt von einem Bild welches ich hier bei FlickR gefunden habe.