Mit dem Apple iPhone läuft es besser

Erst einmal die schlechte Nachricht: Natürlich lässt euch das Apple iPhone nicht auf einen Schlag schneller, weiter und länger joggen aber es kann euer Training verbessern. Mit dem Apple iPhone läuft es besser weiterlesen

Wettkampfdistanz am 1. Mai

Ich habe keine Ahnung, was ihr gestern gemacht habt. Eine Wanderung mit euren Lieben, ein schönes Grillen mit Freunden und der Familie, einfach nur in der Sonne liegen oder vielleicht sogar einen richtigen Ausflug.

Ich hatte nichts geplant und bin deshalb an den Startpunkt meines ersten 10 Kilometer Rennens gefahren (nun sind es noch 7 Wochen) und wollte mir die Strecke einmal erlaufen wie ich es dann auch am 21. Juni machen werde (bis jetzt war ich immer an anderen Punkten in die Route eingestiegen).

Wie ich bereits bei meinem ersten Post über meine Laufziele berichtet habe geht das Rennen über 2 x 5 Kilometer.

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Die Besonderheit dieses Hobbyrennens ist, dass man für meinen Geschmack ordentlich viele Höhenmeter in den beiden Runden fressen muss.

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Wenig Passanten und wenig Sonne

Jedenfalls trabe ich mit guter Laune langsam auf dem Fahrradweg los. Toller Anfang. Schließlich geht es nur Bergabwärts. Bei dem Punkt „570m tief“ ist eine Verkehrsberuhigung. Viele Passanten stehen herum, der Grund dafür ist ein traditioneller Maistreich welchen sich die Personen anschauen und Schilder lesen wollen. Ab nun geht es aufwärts. Nach etwa 2 Kilometern kommt die meiner Meinung nach hässlichste Passage des Laufs.

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Was hier so harmlos aussieht sind 450 Meter mit einer Steigung die es wirklich in sich hat. Mir ist es bewusst und ich gehe es etwas langsam an. Der Rest ist ganz in Ordnung. Es sind komischerweise immer nur vereinzelt kleine Personengruppen unterwegs, keine großen Maiwanderungen oder so etwas. Zur Zeit ist es noch etwas bewölkt was das Laufen noch etwas erleichtert. Bei Kilometer 3 stelle ich fest, dass ich wohl am Abend zuvor zu oft an der Sisha gezogen habe – irgendwie fühle ich mich kurzzeitig kraftlos. Aber egal, weiterlaufen geht – schließlich habe ich bis jetzt auch noch keine wirkliche Distanz in den Beinen. Kilometer 4 – ab nun geht es abwärts, laufen lassen. Aber nicht übertreiben damit auch Kraft für die nächste Runde bleibt. Nach 24 Minuten und 10 Sekunden habe ich die Strecke hinter mir und mache eine kurze Pause an meinem Auto um etwas zu trinken und den Puls herunterzubekommen. Nach drei oder vier Minuten geht es los in die Runde zwei.

 

Auf ein Neues: Die Runde 2

Zu Beginn verläuft die Strecke auf einem Fahrradweg – ich hasse solche Strecken zu laufen. Geht gar nicht. Aber zum Glück ist es nur ein kleinerer Teil der Strecke, hauptsächlich verläuft die Route ja über Waldwege welche ich deutlich bevorzuge. Ich bin schon bei Kilometer zwei, wieder die 450 Meter Steigung. Ich weiß, dass ich noch das meiste vor mir habe und will bewusst Geschwindigkeit herausnehmen. Es bringt gar nichts, der Puls schießt auf 165 und noch ein wenig Höher. Ich überlege mir ob ich das wirklich fertig Laufen soll – schließlich ist mittlerweile auch die Sonne herausgekommen und es wird warm. So langsam muss ich beißen. Es sind zwar noch Reserven da aber ich will heute nicht alles geben – es ist und bleibt ja ein Training, wenn auch unter hoher Belastung. Bei Kilometer drei freue ich mich, dass es nur noch langsam Bergauf geht. Optimal. Und schon sehe ich die Biegung. Bei einem Blick auf meine Pulsuhr habe ich zwar schon längst gesehen, dass ich die Zeit der Vorrunde nicht mehr erreichen kann aber das ist zweitrangig. Einfach auch Runde Zwei ohne Pause durchstehen ist heute für mich genug Erfolg. Am Sportheim angekommen stehen auf der Uhr 25 Minuten und 20 Minuten. Obwohl ich zwischen den beiden Runden eine Pause gemacht habe bin ich langsamer geworden. Mein Ehrgeiz hat mich gepackt. Ich will noch eine dritte Runde laufen. Aber die Vernunft siegt über den Ehrgeiz. Am Samstag will ich einen Ausdauerlauf machen und da macht es wenig Sinn, am Tag davor 15 Kilometer zu Joggen. Bis der Ernstfall eintritt möchte ich auf jeden Fall noch ein wenig mehr Geschwindigkeit und Ausdauer trainieren.

Die Bilder sind von der offiziellen Homepage des Reute-Laufs.

Grillen am Familiensonntag.

Die Woche 2 meiner Vorbereitung für die Beiden 10 Kilometer Läufe hat begonnen. Was das mit Grillen zu tun hat schreibe ich später in diesem Text. Gestern war ich mit Freunden in einem Biergarten. Weil man im Biergarten gerne mal was trinkt habe ich mein Auto gestern im Nachbarort stehen lassen und bin mit der Bahn in die Stadt gefahren.

Heute musste ich nun wieder irgendwie mein Auto holen. Nachdem ich aufgewacht war wäre es natürlich die einfachste Option gewesen mich kurz an den Bahnhof fahren zu lassen und dann heimzufahren. Aber nicht immer ist der Einfachste auch der beste Weg und so entschied ich mich das Notwendige Auto abholen mit einer Laufrunde zu verbinden.

Die Runde sollte etwas länger werden. Dafür hatte ich drei Gründe: Grillen am Familiensonntag. weiterlesen

Meine ersten Schritte: der richtige Laufschuh

 

Das bin Ich – Gastautor Frank

Nachdem getfitter.de nun so richtig durchstartet und ich zeitgleich das Laufen für mich entdeckt habe, dachte ich mir, dass es ganz interessant wäre, wenn ich euch als Gastautor in regelmäßigen Abständen über meine ersten Schritte und meine weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten würde. Zunächst zu meiner Person: ich bin 23 jahre alt, Student an der Universität Heidelberg und selbst Blogger (m4gic.net, uni-blog.info). Auf der Suche nach einer passenden Sportart zwischen Studium und Beruf kam ich schlussendlich aufs Joggen.

Meine Suche nach dem richtigen Schuh

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Warum ich jogge

Es war Oktober 2008 als ich mit einem Freund gewettet habe bis zum Jahreswechsel 08/09 nicht mehr zu rauchen. Starttag war der 1. November. Grund? Weil ich am 31. Oktober noch meinen Geburtstag mit einer WG-Party feierte. So saßen wir am 31. Oktober 2008 irgendwann in der Nacht, als die Party beinahe vorbei war auf dem Balkon und rauchten unsere letzte Zigarette für zwei Monate.

Für mich war klar, dass ich -vorausgesetzt ich würde die Wette gewinnen- nicht wieder anfangen würde regelmäßig zu rauchen. Vier Tage später befand ich mich im Sportgeschäft meines Vertrauens und kaufte mir ein Paar Laufschuhe von Asics. Eine Entscheidung die ich bis heute und einige hundert Kilometer später noch nicht bereut habe. Meine Intention war, dass ich mit dem Laufen anfange während ich nicht rauche, eine ordentliche Kondition aufbaue und meine Fitness verbessere, das bemerke und dann gar nicht wieder anfange zu rauchen.

Die Fortschritte habe ich sehr schnell gemerkt, war ich am Anfang nach 5 oder 6 Kilometern schon richtig erschöpft laufe ich heute auch längere Strecken ohne Pausen.

Wichtiger Nebeneffekt: Die Gewichtszunahme hielt sich sehr in Grenzen.

Das mit dem nicht Rauchen klappt -mit Ausnahme vom Urlaub und manchen Abenden- auch ganz ordentlich. Jedenfalls habe ich mir nun ein neues Ziel gesetzt. Aber davon mehr in einem der nächsten Posts.

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Das Bild ist von Helmet13 bei FlickR.