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	<title>Get Fitter &#187; Rückblick</title>
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		<title>Wenn es Abend wird</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 21:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ist es auch nach warmen Sommertagen vollkommen in Ordnung noch einmal eine runde Joggen zu gehen. Falls man es morgens nicht schon geschafft hat. Mittags wäre es mir jedenfalls zu warm. Solche Dinge sind fahrlässig. Am Dienstag hat es mich &#8230; <a href="http://www.getfitter.de/wenn-es-abend-wird/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ist es auch nach warmen Sommertagen vollkommen in Ordnung noch einmal eine runde Joggen zu gehen. Falls man es morgens nicht schon geschafft hat. Mittags wäre es mir jedenfalls zu warm. Solche Dinge sind fahrlässig.</p>
<p>Am Dienstag  hat es mich gelockt, noch einmal raus in die Natur, eine schöne Strecke rund um meinen Ort laufen. Um 20 Uhr das Haus verlassen &#8211; noch vor der Tagesschau. Früher hätten Studenten sich wenigstens noch gebildet bevor sie Sport gemacht haben. Heute lesen wir alles im Internet. Zeiten ändern sich. Also Pulsuhr angelegt um ja in einem entspannten Bereich zu laufen, Handy genommen und die Anwendung Smartrunner aktiviert &#8211; leider hat sie nicht funktioniert, kein GPS Signal &#8211; und wieder deaktiviert. Naja, wenigstens das Handy dabei wenn irgendetwas wäre. Im Wald war es einfach toll. Der Geruch vom Sommer und meine Ruhe, angenehme Wege. Perfekt. Mal ein wenig hoch, dann erstmal ein längeres Stückchen runter und wieder hoch. Und so weiter. Die Aussicht ins Tal ist der Hammer, ich komme an einer Bank vorbei an welcher ich letztens mit einem guten Freund Stundenlang gesessen bin. Ein Bierchen trinken, (leider noch) ein Kippchen rauchen und die Zeit genießen. Das ist Lebensqualität. Heute ist aber nichts mit hinsitzen. Ich laufe weiter. <span id="more-288"></span>Erinnere mich daran wie ich diese Route die ersten Male gelaufen bin. Sie als total übel empfunden habe &#8211; und es nun genieße. Verrückt. Obwohl ich es genieße merke ich sehr wohl das in letzter Zeit nur noch selten mehr wie 10 Kilometer unterwegs war. Nach circa 20 Minuten (und vielleicht 3,5 Kilometern oder so) überlege ich mir nämlich schon wie schön es wäre bald daheim zu sein. Aber nein, ich Jogge weiter. Meine Laufschuhe sollen heute schon noch ä bissle Dreck und Kilometer fressen. Nun habe ich die Wahl &#8211; rechts steil den Berg hoch (Richtung zuhause) oder geradeaus einen sehr großen Bogen laufen (der aber nicht sonderlich spektakulär ist). Ich biege Rechts ab. Die Steigung konnte ich bis jetzt noch nie hochjoggen. Zwar ist es einige Wochen her aber jedes Mal haben diese 200 oder 300 Meter mir den Atem geraubt und mein Herz zum springen gemacht. Langsam, Tippelschritte geht es hoch aber immer am Joggen. Hmm so langsam wird es hart aber ich komme hoch. Ohne Pause. Klar, der Puls ist bei 170 (jenseits von Gut und Böse für eine Ausdauereinheit) aber egal. Angekommen. Geradeaus ist es 1 Kilometer bis zuhause.  Links ab geht es weiter. Also links ab. Um den Ort, ganz hoch. Wieder eine Bank. Erinnerungen. Sehr nice. Toller Ausblick. Ganz genau Richtung Osten liegt unsere Landeshauptstadt Stuttgart. Als der Blick etwas nach links schweift fällt ein Aussichtsturm ins Auge. Eine Erinnerung an den Jahrhundersturm Lothar welcher ganze Waldstücke zerstört hat. Auch ein schönes Laufziel. Anstrengend aber mit einer Aussicht die für vieles belohnt. Irgendwann einmal.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-289" title="p210401_30-06-09" src="http://www.getfitter.de/wp-content//p210401_30-06-09.jpg" alt="p210401_30-06-09" width="530" height="397" /></p>
<p>Die nächsten Kilometer verlaufen sehr, sehr Ereignislos. Bis irgendetwas graues etwa zwanzig Meter vor mir über die Straße trottet. Ein Wildschwein. Juhu. Die Viecher sind ja so gesellig das man sich auch keine Sorgen machen muss als ob da etwas passieren könnte. Wer die Ironie findet kennt Wildschweine. Die Tiere können wirklich unfreundlich werden. Ich habe einen riesen Respekt vor ihnen. Die nächsten Minuten schaue ich mich immer wieder um damit mich nicht nochmal eines überrascht. Es läuft sich heute sehr entspannt &#8211; was auch dem niedrigen Tempo geschuldet ist. Selbst als ich gegen viertel Zehn wieder zuhause ankomme ist es noch warm, der Himmel noch leicht blau. Es ist Sommer!</p>
<p>Achja, 10,5 in 70. Also wirklich sehr, sehr gemütlich.</p>
<p>Heute war ein durchwachsener Tag. Bin mit meiner Diplomarbeit vorangekommen aber nicht so richtig. Wollte eigentlich Abends nochmal so richtig Gas geben aber habe schnell gemerkt, dass das nichts wird. Also realistisch sein und dem Kopf eine Pause gönnen. Joggen gehen. Laufhose anziehen. Pulsuhr anlegen. MP3 Player / Radio nehmen (normal laufe ich ohne Musik) . Schuhe zuschnüren. Loslaufen. Es ist 20.30 Uhr. Plan ist eine neue Ortschaft südlich zu erlaufen. Leider habe ich keinen Plan was für ein Waldweg dorthin führt. aber man kann ja Stückweise vorgehen. Im Radio läuft gerade irgendwas von Faithless. Viel, viel zu hektische Musik für mich. Vielleicht, nein ganz sicher hätte Gebrselassi seinen helle Freude daran aber mich zwingt es zum überpushen. Also SWR1 reingemacht. Heutiges Special &#8220;Die armen Bauern&#8221; welches zwischen der Musik diskutiert wird. Warum nicht. Hauptsache ich höre was während dem laufen. Weil ich nicht weiß wie ich am besten in den neuen Ort kommt geht es erst in den Ort dazwischen &#8211; ein typisches, langgezogenes Waldhufendorf. Die Hauptstraße ist beinahe 1 Kilometer lang, auf der linken Seite stehen nur am Anfang und Ende ein paar Häuser, ansonsten stehen alle Häuser (und Nebensträßchen, vielleicht 4 Stück insgesamt) auf der rechten Seite (Talaufwärts). So fährt man mit dem Auto fahren wenn ich zum nächsten Ort will. Leider sehe ich bei der nächsten Kreisstraße nur einen Wanderweg welcher in die &#8220;falsche&#8221; Richtung geht. Aber es ist ein Wanderweg und auf der Straße joggen muss nicht sein. Also geht es weiter. Planänderung. Schauen wohin es läuft. Der Weg ist bescheiden. Zuerst liegen viele, viele zu viele, eigentlich ausschließlich faustgroße Steine auf dem ganzen Weg, kein Stück Waldboden oder Grünstreifen in der Mitte. Danach kommt Waldboden aber die Fläche links und rechts vom Waldweg ist vom schweren Gerät zerstört.  Zwar ist alles gut ausgebessert, also keine Furchen von den Reifen aber es sieht nicht schön aus. Und dann wird es urtümlich. Es ist immer noch ein ausgeschriebener Weg aber komplett mit Gras zugewachsen. Höhenunterschiede. Aufpassen beim Laufen. Ja nicht umknicken und sich verletzen. Aber es ist schön. So langsam könnte ich mal etwas trinken aber leider habe ich nichts dabei. Bis jetzt sind es etwa 8 Kilometer und ich muss ja noch heimlaufen. Es geht aus dem Wald heraus an einem Waldspielplatz vorbei. Früher, zu Grundschulzeiten, gab es hin und wieder Ausflüge zu diesem Grill- und Spielplatz. Im Radio erzählt eine 57-jährige Bäuerin sehr stolz, dass sie von 45 Milchkühen nicht mehr gut leben konnten und seitdem Ziegenkäse produzieren was zwar aufwendiger ist aber auch mehr Geld einbringt. Haben nun 200 Ziegen. Was das wohl manchmal für ein Gemecker ist. Ich laufe durch den Hauptort. Gehwege und Straßen sind doch total bescheiden. Aus Zeiteffizienzgründen entscheide ich mich dafür auf dem direkten Weg heimzulaufen. Radwege entlang der Kreisstraßen. Ich biege nochmals rechts ab und laufe einen Teil der Strecke meines ersten Volkslaufs rückwärts ab. Nun reicht es aber wirklich. Im Radio ist das Bauernthema beinahe durch. Neuigkeiten gab es nicht. Subventionen sprudeln nicht mehr wie früher aber sie sind wichtig für unsere Kulturlandschaft, sie exportieren 40% ihrer Produkte heute schon ins Ausland und sie müssen sich verändern sonst gehen sie bankrott. Toll. Um 22 Uhr bin ich wieder daheim. Es ist immer noch angenehm. Insgesamt waren es 16 in 91. Beinahe etwas zu schnell.</p>
<p>Leider werden es diese Woche die beiden einzigen Touren bleiben. Morgen und übermorgen habe ich keine Zeit. Aber schön, schön waren beide Touren. Und die Idee mit dem Aussichtsturm ist auch neu. Und mit Musik joggen ist nicht meins. Perfekt. Das Leben ist schön.</p>
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		<title>In 9 Wochen zum 10 Kilometerlauf &#8211; Der Rückblick.</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 21:52:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, heute war der SWP Enzauenparklauf in Pforzheim &#8211; der zweite Lauf welchen ich mir vor 9 Wochen vorgenommen hatte. Somit ist mein Projekt &#8220;9 Wochen&#8221; vorbei und ich werde ein neues in Angriff nehmen. Ob sofort oder erst in &#8230; <a href="http://www.getfitter.de/in-9-wochen-zum-10-kilometerlauf-der-ruckblick/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, heute war der SWP Enzauenparklauf in Pforzheim &#8211; der zweite Lauf welchen ich mir vor 9 Wochen vorgenommen hatte. Somit ist mein Projekt &#8220;<a href="http://www.getfitter.de/mein-laufziel-april-juni-2009/">9 Wochen</a>&#8221; vorbei und ich werde ein neues in Angriff nehmen. Ob sofort oder erst in einigen Wochen &#8211; we will see. Aber Ideen habe ich schon. Ihr könnt also gespannt sein.</p>
<h2>Der Enzauenparklauf in Pforzheim</h2>
<p>Ja, zuerst einmal möchte ich euch natürlich erzählen wie es heute Abend lief. Der Start für den Hauptlauf war auf 19.30 Uhr festgelegt aber wurde etwas nach hinten verschoben. Beim Warmlaufen hat man schon die gute Stimmung gemerkt, Livemusik und eine tolle Atmosphäre.<span id="more-279"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-283" title="dsc001311" src="http://www.getfitter.de/wp-content//dsc001311.jpg" alt="dsc001311" width="530" height="397" /></p>
<p>Schön warm war es. Ich bin schnell leicht ins Schwitzen gekommen. Aber das ist ja nicht so schlimm. Schnell noch ein Foto vom Zielbereich geschossen. Leider nicht so gut &#8211; mein Sony Ericsson Handy ist wohl doch eher zum MP3 hören (was ich damit nicht mache) als zum fotografieren gedacht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-284" title="dsc00130" src="http://www.getfitter.de/wp-content//dsc00130.jpg" alt="dsc00130" width="530" height="397" /></p>
<p>War schon toll, was das Stadtmarketing Pforzheim so auf die Beine gestellt hat. In der Zeitung wurde groß darüber Berichtet, dass das Preisgeld von 500€ auf 150€ reduziert wurde damit es für Läufer von südlicheren Kontinenten nicht lukrativ ist anzutreten. Gebracht hat es nichts. Aber egal. Schade für die Lokalmatadoren welche auch hervorragende Leistungen abgeliefert haben. Aber Stopp. Jetzt rede ich schon von Ergebnissen ohne das der Lauf losgegangen ist. Also von Anfang: Als der Startschuss fällt setzen sich mehrere hundert Läufer in Bewegung. Am Ende werden 710 finishen. Es ist immer noch sehr heiß, tendenziell sogar eher schwül. Die ganze Zeit komme ich nicht in meinen Rhytmus. Obwohl ich kein Sprinter bin lege ich manchmal Zwischensprints ein um an Personengruppen vorbeizukommen. Am Ende kostet mich das viel Kraft. Die Strecke ist eben, es gibt nichts wirklich erwähnenswertes. Am oberen Ende der Enz wird eine Hängebrücke überquert</p>
<p><img src="http://www.getfitter.de/wp-content//dsc00129.jpg" alt="dsc00129" title="dsc00129" width="530" height="397" class="alignnone size-full wp-image-281" /></p>
<p>und ich bin schockiert, wie sehr sie schaukelt. Das ist echt kein Spaß. Später höre ich von anderen Läufern wie sie beinahe gestürzt wären. Bei jeder Kilometermarkierung schaue ich auf die Uhr und jedes Mal sind es 5 Minuten die ich gebraucht habe. Mein Wunsch war einmal es in 45 Minuten zu laufen. Die Idee ist nach Kilometer drei abgehackt. Weil ich schlicht und ergreifend nichts mehr drauf packen kann. Die Hitze macht mich fertig. Es ist schlicht und ergreifend nicht mein Tag, mein Lauf. Wahrscheinlich muss ich auch dem der Feierabendlauf am Mittwoch und die Zigaretten während des Tages Tribut zollen. Ich bin einfach kaputt. Und immer im Kreis rennen. Es ist furchtbar. Bei Kilometer Fünf überlege ich mir ernsthaft einfach aufzuhören.Überrundet werde ich dann auch von zwei Kenianern welche in einer Leichtigkeit davon sprinten, dass ist echt nicht schon. Danach kommen noch einige Läufer aus der Region welche auch ein unglaubliches Tempo an den Tag legen. Schön, dass es bei denen allen einfach läuft ^^. Als ich später auf der gegenüberliegenden Seite des Ziels laufe (nach 32 Minuten) höre ich wie der Kommentator den Zieleinlauf der ersten feiert.  Bei Kilometer Acht gehe ich nach der Getränkeausgabe einige Schritte und muss mich zwingen wieder weiterzulaufen. Ich habe einfach keinen Bock mehr. Mittlerweile bin ich einige Sekunden über den fünf Minuten. Schön ist es, dass Kollegen am Streckenrand stehen und anfeuern (sie selbst hatten vorher am Funrun mit 4,1 Kilometern teilgenommen). Der Lauf ist für mich sowieso schon abgehakt. Einfach nur noch funktionieren. Sprinten geht nicht mehr. Tempo verschärfen auch nicht mehr. Einige Läufer haben wohl überpusht. Sie gehen nur noch. Und auch ich will einfach nicht mehr. Zwinge mich noch. Spaß sieht anders aus. Spaß hatte ich am Sonntag aber heute nicht. Noch ein letztes Mal über die Hängebrücke, nur noch einige hundert Meter. Es geht in den Zieleinlauf, links und rechts von mir sprinten die Leute an mir vorbei als gäbe es kein morgen mehr. Toll! Macht das. Für mich gäbe es kein morgen mehr wenn ich nun sprinten würde <img src='http://www.getfitter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . Endlich im Ziel. Nur noch etwas zum trinken holen und etwas hinsetzen. Am Ende stehen 51:10 Minuten. Andere Leute würden sagen ist doch ok. Ich finds mies. Mein persönliches Waterloo. Hohe Ansprüche und Wünsche gehabt (45 Minuten müssten gehen) und tief gefallen. Nächstes Mal weiß ich es besser. Ändere manche Sachen und werde aus Fehlern lernen. Immerhin habe ich so auch mein nächstes Teilziel wieder (dachte das ich dieses Mal die 45 Minuten knacke aber das werde ich auch noch schaffen).</p>
<h2>Mein persönliches 9 Wochen Programm</h2>
<p>Ja, als ich angefangen habe mich mit den Läufen zu beschäftigen habe ich nach Trainingsplänen gesucht, geschaut was die wichtigen Elemente sind. Dazu gehören auf jeden Fall Ausdauerläufe über der Wettkampfdistanz bei niedrigem Puls, Sprinteinheiten (welche ich nie gemacht habe weil ich kein Sprinter bin) und normale Laufeinheiten über mittlere Distanzen. Die <a href="http://www.getfitter.de/ruckblick-woche-1/">erste Woche</a> war super, 37 Kilometer auf vier Läufe verteilt. Starker Start. Danach die zweite Woche war auch noch toll, besonders ein langer, schöner Lauf über 19 Kilometern. Dann fing es an schwer zu werden bis es mich bei Woche 4 und 5 komplett erwischt hat. Keine Zeit und dann noch eine Erkältung die mich komplett lahmgelegt hat und in den letzten zwei Wochen war ich froh wenn ich zwei oder drei mal eine kurze Runde laufen konnte aber nie mehr als zehn Kilometern. </p>
<p>Wahrscheinlich hätte ich den heutigen Lauf vor vier Wochen in einer besseren Zeit geschafft. Es war ein gutes Erlebnis und ich werde auch meine nächsten Laufziele -egal wie diese geartet sind- hier mit euch teilen. Vielen Dank besonders an <a href="http://www.hanneschristiansen.de/">Hannes</a> und <a href="http://laufblog.wordpress.com/">Matthias</a> für alle Ratschläge, Tipps und aufmunternden Worte!</p>
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		<title>Beim Laufen die Grenzen erleben.</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 12:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Sollen wir nicht vielleicht am Donnerstag mal die Strecke gemeinsam laufen?&#8221; &#8230; welche einfache Frage. Als ich sie mit &#8220;Ja&#8221; beantwortet habe war mir noch nicht bewusst, was das bedeutet. Schließlich waren wir schon oft gemeinsam laufen. Sind einfach losgelaufen &#8230; <a href="http://www.getfitter.de/beim-laufen-die-grenzen-erleben/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Sollen wir nicht vielleicht am Donnerstag mal die Strecke gemeinsam laufen?&#8221; &#8230; welche einfache Frage. Als ich sie mit &#8220;Ja&#8221; beantwortet habe war mir noch nicht bewusst, was das bedeutet. Schließlich waren wir schon oft gemeinsam laufen. Sind einfach losgelaufen und haben geschaut wohin der Weg uns treibt. Aber dieses Mal war es etwas anderes. Es ging darum, dass er die Strecke ,für den Lauf welcher Ende Juni stattfindet, kennenlernt. Klar, kann man gemeinsam laufen.<span id="more-239"></span></p>
<p>Die erste Runde war ganz angenehm, besonders weil er die Strecke noch nicht kannte sind wir im <em>relativ</em> entspannten Tempo gemeinsam gelaufen. Ich muss dazu sagen, dass ich normal einen etwas niedrigeren Puls anstrebe (er lag dieses Mal immer so bei 155/160 und das bereits bei der <strong>ersten</strong> Runde) &#8211; aber dazu später mehr. Da mein Laufkollege nicht immer der gesprächigste ist liefen wir einfach so nebenher. Passt. Wieder beim Parkplatz angekommen standen 25 Minuten für die Runde auf der Uhr. Eigentlich ganz in Ordnung. Kurz einen Schluck aus der Wasserflasche und weiter gehts.</p>
<p>Relativ früh fällt mir auf, das mein Gegenüber das Tempo bereits beim Bergablauf das Tempo erhöht. Meines Erachtens nicht sonderlich sinnvoll. Schließlich will ich kein Wettkampftempo laufen sondern meine Ausdauer verbessern und mir lieber noch etwas Kraft aufheben um noch eine dritte Runde zu laufen. Er sagt nichts und zieht etwas an. Ich überlege mir mitzugehen und erhöhe auch. Nun merke ich allerdings relativ schnell das mein Puls (zu sehr) hochgeht. Also nehme ich etwas Tempo raus. Ihn interessiert es nicht und verringert seine Geschwindigkeit nicht damit sich die Lücke schließt. Nun gut, soll mir auch Recht sein. So viel Konversation war davor ja auch nicht angesagt. Mich irritiert das Verhalten ein wenig aber nun gut &#8211; jedem das seine. Meinen Puls bekomme ich in der ganzen Runde nicht in den Griff. Gegen Ende zieht er das Tempo noch mal richtig an. Mir egal. Ich habe mittlerweile realisiert, dass er genau die 10 Kilometer laufen wollte &#8211; etwas, dass ich nicht im Sinn hatte. Er powert sich aus und ich will mir Kraft aufheben für eine weitere oder andere Strecke nach der zweiten Runde. Am Ende bin ich etwas über eine Minute nach Ihm am Parkplatz. Die zweite Tour hat bei mir 26:30 Minuten gedauert. Man sieht schon etwas Erschöpfung bei dem Kollegen. Verständlicherweise.</p>
<p>&#8220;Na, auch schon da. Gehts?&#8221;, fragt er, während er seine Sachen zusammenpackt. &#8220;Klar. Ich habe etwas langsamer gemacht damit ich in der nächsten Runde nicht so die Probleme habe wobei das eher eine gemütliche Runde werden soll. Läufst du noch mit oder gehst du jetzt schon.&#8221; &#8211; &#8220;Achso, du willst nochmal eine laufen. Äh ja. Ich dachte zwei Runden, deshalb habe ich auch jetzt am Ende noch einen Schlussspurt gemacht.&#8221; Ein paar Minuten Pause, zwei oder drei Schlücke aus der Wasserflasche genehmigen wir uns.</p>
<p>Und los geht&#8217;s, zum dritten Mal über den Parkplatz. Man merkt seine Erschöpfung. Klar, ganz frisch bin ich auch nicht mehr aber trotzdem noch deutlich besser unterwegs. Bereits bei der zweiten Steigung lässt er abreisen. Ich mach etwas langsamer. Die Lücke schließt sich trotzdem nicht wirklich. Stehenbleiben macht für mich keinen Sinn &#8211; also langsam weiter. Nach wenigen hundert Metern laufen wir wieder nebeneinander. Ich versuche eine Konversation zu beginnen aber die Antworten sind eher mau. So langsam spüre ich ein leichtes Seitenstechen, eher ein ziehen. Nichts schlimmes &#8211; aber ich hatte es schon lange nicht mehr. Einen Rhythmus habe ich bis jetzt nicht gefunden. Es geht noch einen halben Kilometer minimal bergauf und ab dann nur noch einen Kilometer sanft bergab ins Ziel. Mein Mitläufer hat wieder leicht abreisen lassen und macht keine Anstalten aufzuschließen. Auch gut. Ich versuche meinen optimalen Rhythmus zu finden. Mache größere Schritte (ich bin deutlich größer wie er) und es geht leichter. Wunderschön. Nun nur noch der letzte Kilometer. Laufenlassen. Das Bergablaufen bin ich noch am üben: Wie komme ich am schnellsten herunter indem ich den Schwung ausnutze und wie schone ich dabei auch noch am besten meine Gelenke und regeneriere. Aber nun ist es angenehm. Mein Ding. Mein Laufpartner ist schon 30 oder 40 Meter zurück. Mir geht es nicht um erster oder zweiter sondern um Technik lernen und Fortschritte zu machen. Noch etwas 200 Meter. Er eilt heran. Ich weiß, dass er gleich vorbeisprintet und rufe ihm schon zu als er noch in meinem Rücken ist &#8220;Hopp, geb&#8217; Gas. Überhol mich.&#8221; und signalisiere damit, dass es mir nicht darauf ankommt der erste zu sein oder ähnliches. Ihm schon. Er zieht vorbei und bringt auch noch einige Meter zwischen uns. Er ist am Pumpen. Ich nicht. Die Zeit ist mit etwa 27 Minuten auch ganz ordentlich. Nur mein Puls, der war die allerallermeiste Zeit bedeutend entspannter als während der ersten beiden Runden.</p>
<p>Wir reden noch ein wenig und als ich mich noch dehne verabschiedet er sich und geht heim. Passt. Ich glaube diese Strecke (ich mag die Rundstrecke sowieso nicht so sehr) werde ich nicht mehr mit ihm laufen. Wir haben andere Schrittfrequenzen und Schrittgrößen, andere Gründe warum wir laufen (ich mache das primär für mich selbst aber nicht, um andere Leute zu übertreffen) und andere Trainingsphilosophien. Wieder was gelernt. Wobei ich es zeitweise echt als Grenzerfahrung angesehen habe. Man könnte doch auch einfach miteinander reden. Wobei die verschiedenen Motive (einfach Laufen und trainieren vs. besser sein) schwer miteinander vereinbar sind <img src='http://www.getfitter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<title>Einfach abhaken: Woche 4.</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 21:46:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die vierte Woche auf dem Weg zu den 10 Kilometerläufen war mehr als nur durchwachsen. Warum ich am letzten Wochenende nicht gelaufen bin hatte ich ja bereits geschrieben. Nachdem ich Dienstags ja noch eine ordentlich anstrengende Tour laufen war (15 &#8230; <a href="http://www.getfitter.de/einfach-abhaken-woche-4/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die vierte Woche auf dem Weg zu den 10 Kilometerläufen war mehr als nur durchwachsen.</p>
<p>Warum ich am letzten Wochenende nicht gelaufen bin hatte ich ja bereits geschrieben. Nachdem ich Dienstags ja noch eine ordentlich anstrengende Tour laufen war (15 Kilometer) habe ich den Mittwoch bewusst ausfallen lassen und fand Donnerstags keine Zeit. So bin ich am letzten Tag der vierten Woche -Freitags- im strömenden Regen noch 6 Kilometer gelaufen. Es fühlte sich an als würde ich 5 Kilo mehr wiegen weil von den Schuhen bis zur Jacke alles nass war. Starke Regenfälle haben nur ein Gutes: Man konfrontiert sich mit dem inneren Schweinehund und dem Wunsch einfach umzudrehen. <span id="more-208"></span>Die kurze Runde habe ich dann letzten Freitag wenigstens noch beendet.</p>
<p>Heute wollte ich nochmals Joggen gehen und habe einen Anfängerfehler gemacht den ich bisher noch nie gemacht habe- weil ich weiß, dass es ein Fehler ist. Irgendwie dachte ich mir wohl, das nach einem zu reichhaltigen Abendessen eine kleine Runde joggen trotzdem geht. Geht nicht. Nach 3 Kilometern habe ich mich ganz gemächlich auf den Heimweg gemacht&#8230; voller Magen und Sport verträgt sich einfach nicht. Weiß man. Nun ja, die gesamte Woche aus sportlicher Sicht einfach abhaken. Ist wohl die beste Alternative.</p>
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		<title>Rückblick: Woche 3</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 14:57:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[11-15 Kilometer]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich bei dem Rückblick für die Woche 1 und 2 ein sehr ordentliches Pensum zurückgelegt habe war die dritte Woche durchwachsen was die Verfolgung meiner Trainingsziele angeht. Begonnen habe ich letzten Samstag mit einer Ausdauereinheit über 15 Kilometern in &#8230; <a href="http://www.getfitter.de/ruckblick-woche-3/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich bei dem <a href="http://www.getfitter.de/ruckblick-woche-1/">Rückblick für die Woche 1</a> <a href="http://www.getfitter.de/ruckblick-woche-2/">und 2</a> ein sehr ordentliches Pensum zurückgelegt habe war die dritte Woche durchwachsen was die <a href="http://www.getfitter.de/mein-laufziel-april-juni-2009/">Verfolgung meiner Trainingsziele</a> angeht.</p>
<p>Begonnen habe ich letzten Samstag mit einer Ausdauereinheit über 15 Kilometern in Eineinhalb Stunden. Ganz ordentlicher Start.</p>
<p>Montags war ich noch eine Runde der Wettkampfdistanz laufen (also 5 Kilometer).</p>
<p>Immerhin bin ich dann Dienstags wirklich in aller Frühe aus dem Bett und habe einen kurzen Waldlauf über 4,5 Kilometer gemacht. Danach war ich dann auch sehr fit in der Firma <img src='http://www.getfitter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Donnerstags wollte ich eigentlich ins Fitnessstudio aber leider war meine Autobatterie leer. Also habe ich Laufkleidung angezogen und bin noch ne knappe Stunde laufen gegangen was am Ende dann auch 10 Kilometer waren.</p>
<p>Insgesamt waren es also 34,5 Kilometer. Eigentlich kein schlechter Wert. Aber insgesamt waren die Läufe nicht so toll, es war im Verhältnis wenig Strecke und von Freitag bis Sonntag (also meine wichtigsten Lauftage) habe ich gar nichts gemacht weil ich einen Freund in der bayerischen Landeshauptstadt München besucht habe. Ich hatte zwar meine Laufschuhe eingepackt um eine Runde an der Isar zu drehen aber das war leider zeitlich nicht machbar&#8230;</p>
<p>&#8230;und auch sonst war das Wochenende was mein Training angeht eher ein Rückschlag. </p>
<p>Gott sei dank nur bei &#8220;was das Training angeht&#8221; weil es ansonsten der absolute Hammer war. Ich würde es wieder so machen &#8211; manchmal muss man auch Trainingspläne brechen und Rückschritte in kauf nehmen. Warum? Weil es Dinge im Leben gibt dich wichtiger sind. Zeit mit guten Freunden. Aber in Woche 4 wird natürlich wieder mehr gemacht. Hoffentlich.</p>
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		<title>Rückblick: Woche 2</title>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 12:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[10 Kilometer]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine guten Vorsätze Das mein kurzfristiges Trainingsziel ist, innerhalb von 9 Wochen für zwei 10 Kilometerläufe fit zu werden habe ich hier ja schon mehrmals geschrieben. Für die letzte Woche hatte ich mir vorgenommen mindestens eine Ausdauereinheit einzulegen &#8211; und &#8230; <a href="http://www.getfitter.de/ruckblick-woche-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Meine guten Vorsätze</h2>
<p>Das mein kurzfristiges Trainingsziel ist, innerhalb von 9 Wochen für zwei 10 Kilometerläufe fit zu werden habe ich hier ja schon mehrmals geschrieben. Für die letzte Woche hatte ich mir vorgenommen mindestens eine Ausdauereinheit einzulegen &#8211; und das habe ich auch wirklich gemacht.<span id="more-174"></span></p>
<h2>Was ich diese Woche lief</h2>
<p>Begonnen hat die Woche <a href="http://www.getfitter.de/grillen-zum-familiensonntag/">Sonntags</a> mit einem 18,8 km Lauf &#8211; das Streckenprofil war bis auf 3 Kilometer die es abwärts ging sehr flach und leicht zu laufen.<br />
Am Dienstag ging es am <a href="http://www.getfitter.de/es-ist-so-schon-am-morgen-joggen/">frühen Morgen</a> vor dem Weg zur Arbeit 7,4 km zum Nachbarort und zurück.<br />
Mittwochs standen ein Freund und ich vor dem Fitnessstudio und überlegten uns, dass es wenig Sinn macht auf einem Kardio-Gerät zu schwitzen wenn der Abend so mild ist &#8211; also haben wir die Laufschuhe angezogen und haben uns auf 5,5 km gemütlich warmgelaufen.<br />
Zum Abschluss der 2ten Woche gab es Freitag für mich keine <a href="http://www.getfitter.de/wettkampfdistanz-am-1-mai/">Mai-Wanderung</a> sondern die Strecke des ersten Laufs (2x 5 km).</p>
<p>Gestern habe ich eine Ausdauereinheit eingelegt welche aber natürlich schon zu Woche 3 zählt. In dieser Woche waren es insgesamt 41,7 km.</p>
<h2>Was ich nächste Woche mache</h2>
<p>Da ich bei einem normalen Sprinttraining vor einiger Zeit komplett am Ende war habe ich mich dafür entschieden nun einfach mehr zu Laufen und zu versuchen dadurch die Kondition und meine Dauergeschwindigkeit zu erhöhen. Leider steht in den meisten Trainingsplänen für Läufer, dass auch Intervall- und Sprinttraining sehr wichtig ist und auch das kann ich nicht ignorieren. Also werde ich vorerst eher die Grundausdauer trainieren und in zwei oder drei Wochen nochmals nach Trainingsmodifikationen suchen. Allerdings werde ich auf jeden Fall den Rat von matbs annehmen und auch größere Steigungsläufe in meine Routenplanung mit aufnehmen.</p>
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