KW 18 – Regeneration (109,2 Kilometer)

Wie ich bei einer Wochenleistung von 109 Kilometern als Hobbysportler von Regeneration sprechen kann? Ganz einfach: Durch den 1. Mai-Lauf Sonntags über 50 Kilometer hatte ich bereits am ersten Tag der Woche beinahe die Hälfte dieser Distanz geschafft und ansonsten waren es halt auch noch einige Fahrrad-Kilometer. Der Montag war dann allerdings sehr hart: Ich hatte das erste Mal seit sehr, sehr langer Zeit wieder einen wirklichen Muskelkater in den Oberschenkeln. KW 18 – Regeneration (109,2 Kilometer) weiterlesen

KW 12 – Ausfahrt (71,6 Kilometer)

Nach meinem schönen, schnell gelaufenen Trainings-Halbmarathon habe ich mir und meinen Beinen erstmal ein paar Tage Ruhe gegönnt. Weil man das wohl so macht. Und weil sich meine Füße ganz gut angefühlt haben bin ich dann Dienstags einfach mal so losgelaufen. Mit meinen leichteren Asics für die Straße und nicht mit meinen Brooks welche für Trails und Cross-Läufe sind. Das ist auch eine gute Wahl – bis ich bei Kilometer 3 einen breiten Waldweg verlasse und einen Pfad nehme welcher leicht bergauf geht und mit viel Laub und Steinen nicht gerade einfachen Untergrund bietet. Noch „besser“ wird es, als ich die Straße zwischen Kapfenhardt und Grunbach überquere und nun wirklich nach Gefühl und Erfahrung quer durch den Wald laufe und ein oder zwei Mal wegrutsche. Der linke Fuß schmerzt leicht. Ich mache etwas langsamer, achte darauf und versuche noch besser aufzupassen. Aber anstatt nun auf normalen Wegen zu bleiben muss ich noch ein weiteres Mal einen Pfad wählen welcher durch Forstarbeiten ebenfalls schwer zu laufen ist. Und damit hat sich das Thema „ambitioniert laufen“ mit dieser 12 Kilometer-Tour dann auch für den März erledigt weil ich seitdem Schmerzen am linken Fuß habe. Sie klingen mittlerweile langsam ab, aber gut ist etwas anderes.

Wenn man nicht joggen kann, kann man immer noch Fahrradfahren

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Neue Schuhe – Super Beratung in Karlsuhe

Ich hatte ja in den letzten Wochen schon öfter geschrieben, dass ich neue Laufschuhe benötige. Eine Arbeitskollegin hatte mir bereits vor Monaten Sport Gulyas in Karlsruhe empfohlen: Ein älteres Ehepaar welches in den 70ern sehr aktive Läufer waren (Er war z.B. im Deutschen Marathon-Nationalkader, sie ist den 295 kilometerlangen Westweg von Pforzheim nach Basel in dreieinhalb Tagen gelaufen) und mit super Beratung glänzen sollen.

Also bin ich mit der Bahn von Pforzheim nach Karlsruhe gefahren um das Ladengeschäft in der Lessingstraße aufzusuchen. Der erste Blick von außen ist: Naja bis oh Nein. Nicht so, wie die stylisch aufbereiteten Schuh- und Läuferläden in den Innenstädten sondern eher ein Sammelsurium aller möglichen Marken, übereinander gelegt, zugestellt, ein wenig chaotisch kreativ. Es ist noch ein anderer Kunde da, und ich warte. Wäre mir der Laden nicht wärmstens extra empfohlen worden und wäre ich deswegen nicht extra nach Karlsruhe gefahren – ich wäre schon wieder weg. Es dauert mehrere Minuten bis irgendwann Herr Gulyas mit zwei Schuhkartons zu dem anderen Kunden geht und ihn weiter berät. Kurz nach ihm kommt seine Frau und fragt mich, wie sie helfen könnte.

„Natürlich mit Laufschuhen“

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Kurz aber hart

Eigentlich wollte ich am Freitag auf dem Heimweg eine schöne Tour über den Tellerrand machen. Bis ich gemerkt habe, dass ich keinen Foto dabei habe. Aber ohne Foto macht das keinen Sinn. Aber die Laufklamotten und Laufschuhe hatte ich bereits an. Also was machen?

Ich hatte mir schon etwas länger überlegt und es lag auf dem Weg – also wieso heute nicht umsetzen?

Kurzfassung: In Unterreichenbach im Tal parken und auf den Hohenwarter Aussichtsturm, gebaut 2002 zur Erinnerung an den Sturm Lothar, laufen. Distanz laut Beschilderung (ab Unterreichenbach Ochsenbrücke): 2,2 Kilometer. Der Parkplatz befindet sich auf 315 Meter über Normal Null. Der Turm auf 537 Meter über Normal Null. Die Aussichtsplattform des 40 Meter Turms (höchster Aussichtsturm im Nordschwarzwald) auf 573 Metern. Der Weg: Kleine Trampelpfade. Zeit vom Parkplatz bis auf den Turm: 18 Minuten, 30 Sekunden. 4 Minuten Pause. Langsam vom Turm heruntergehen. In 10 Minuten wieder zum Parkplatz. Gesamtdistanz keine 4,5 Kilometer. Laufzeit beinahe 30 Minuten. Aber anstrengend wars auf jeden Fall. Geile Strecke. Ich werds nochmal laufen und euch dann Bilder nachliefern – wunderschöne Aussicht von da oben und die Trampelpfade sind wirklich ein Erlebniss.

Samstag gab es auch noch eine kurze Standardtour, von Unterreichenbach nach Huchenfeld… mit Rucksack – ungewohnt…. insgesamt 7,5 Kilometer. In Ordnung. Nicht übertrieben schnell, nicht übertrieben langsam. Angemessen. Ereignislos.