KW 12 – Ausfahrt (71,6 Kilometer)

Nach meinem schönen, schnell gelaufenen Trainings-Halbmarathon habe ich mir und meinen Beinen erstmal ein paar Tage Ruhe gegönnt. Weil man das wohl so macht. Und weil sich meine Füße ganz gut angefühlt haben bin ich dann Dienstags einfach mal so losgelaufen. Mit meinen leichteren Asics für die Straße und nicht mit meinen Brooks welche für Trails und Cross-Läufe sind. Das ist auch eine gute Wahl – bis ich bei Kilometer 3 einen breiten Waldweg verlasse und einen Pfad nehme welcher leicht bergauf geht und mit viel Laub und Steinen nicht gerade einfachen Untergrund bietet. Noch “besser” wird es, als ich die Straße zwischen Kapfenhardt und Grunbach überquere und nun wirklich nach Gefühl und Erfahrung quer durch den Wald laufe und ein oder zwei Mal wegrutsche. Der linke Fuß schmerzt leicht. Ich mache etwas langsamer, achte darauf und versuche noch besser aufzupassen. Aber anstatt nun auf normalen Wegen zu bleiben muss ich noch ein weiteres Mal einen Pfad wählen welcher durch Forstarbeiten ebenfalls schwer zu laufen ist. Und damit hat sich das Thema “ambitioniert laufen” mit dieser 12 Kilometer-Tour dann auch für den März erledigt weil ich seitdem Schmerzen am linken Fuß habe. Sie klingen mittlerweile langsam ab, aber gut ist etwas anderes.

Wenn man nicht joggen kann, kann man immer noch Fahrradfahren

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KW4 – Zwei mal nicht klug, aber gut (45,6 Kilometer)

Normal machen mir die langsameren Läufe am meisten Spaß. Naja, was heißt langsam – im moderaten Tempo eben. Vor allem, wenn man Intervalltraining nicht mag beziehungsweise nicht so ambitioniert ist. Und trotzdem will man hin und wieder seine Leistungsfähigkeit wissen.

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Einige gute Läufe im Juni – leider ohne Kamera

Ja, in letzter Zeit ist es hier sehr still und jedes Mal nehme ich mir vor, wieder mehr und öfter zu schreiben. Leider habe ich derzeit kein Handy mit einer Kamera und eine zusätzliche Digitalkamera will ich nicht zum Joggen mitnehmen, ohne Bilder sind aber die meisten Laufdokumentationen langweilig. So führt eines, gepaart mit einer gewissen Zeitknappheit durch das nahende Semesterende, zu einer Ruhe im Blog. Aber ich habe meine Laufschuhe beileibe nicht an den Nägel gehängt…

Also werde ich zum Juni-Rückblick einfach ein paar Highlights erwähnen: Einige gute Läufe im Juni – leider ohne Kamera weiterlesen

Kurz aber hart

Eigentlich wollte ich am Freitag auf dem Heimweg eine schöne Tour über den Tellerrand machen. Bis ich gemerkt habe, dass ich keinen Foto dabei habe. Aber ohne Foto macht das keinen Sinn. Aber die Laufklamotten und Laufschuhe hatte ich bereits an. Also was machen?

Ich hatte mir schon etwas länger überlegt und es lag auf dem Weg – also wieso heute nicht umsetzen?

Kurzfassung: In Unterreichenbach im Tal parken und auf den Hohenwarter Aussichtsturm, gebaut 2002 zur Erinnerung an den Sturm Lothar, laufen. Distanz laut Beschilderung (ab Unterreichenbach Ochsenbrücke): 2,2 Kilometer. Der Parkplatz befindet sich auf 315 Meter über Normal Null. Der Turm auf 537 Meter über Normal Null. Die Aussichtsplattform des 40 Meter Turms (höchster Aussichtsturm im Nordschwarzwald) auf 573 Metern. Der Weg: Kleine Trampelpfade. Zeit vom Parkplatz bis auf den Turm: 18 Minuten, 30 Sekunden. 4 Minuten Pause. Langsam vom Turm heruntergehen. In 10 Minuten wieder zum Parkplatz. Gesamtdistanz keine 4,5 Kilometer. Laufzeit beinahe 30 Minuten. Aber anstrengend wars auf jeden Fall. Geile Strecke. Ich werds nochmal laufen und euch dann Bilder nachliefern – wunderschöne Aussicht von da oben und die Trampelpfade sind wirklich ein Erlebniss.

Samstag gab es auch noch eine kurze Standardtour, von Unterreichenbach nach Huchenfeld… mit Rucksack – ungewohnt…. insgesamt 7,5 Kilometer. In Ordnung. Nicht übertrieben schnell, nicht übertrieben langsam. Angemessen. Ereignislos.

Nach der Laufpause wieder beginnen

Das ist wohl das schlimmste für die meisten. Sich jedes Mal wieder neu motivieren wenn man einige Tage oder sogar Wochen ausgesetzt hat. Wie man will, aber es zu kalt, zu warm, zu langweilig oder sonst irgendetwas ist. Man nur noch ausreden kennt. Man beim laufen merkt, dass die Kondition schonmal besser war. Aber wie schafft man es dann trotzdem? Disziplin. Disziplin ist meines Erachtens das Beste, um wieder richtig Tritt zu fassen. Nach der Laufpause wieder beginnen weiterlesen