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	<title>Get Fitter &#187; Wettkampf</title>
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	<description>Blog über Fitness, Ernährung und Laufen.</description>
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		<title>In 9 Wochen zum 10 Kilometerlauf &#8211; Der Rückblick.</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 21:52:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, heute war der SWP Enzauenparklauf in Pforzheim &#8211; der zweite Lauf welchen ich mir vor 9 Wochen vorgenommen hatte. Somit ist mein Projekt &#8220;9 Wochen&#8221; vorbei und ich werde ein neues in Angriff nehmen. Ob sofort oder erst in einigen Wochen &#8211; we will see. Aber Ideen habe ich schon. Ihr könnt also gespannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, heute war der SWP Enzauenparklauf in Pforzheim &#8211; der zweite Lauf welchen ich mir vor 9 Wochen vorgenommen hatte. Somit ist mein Projekt &#8220;<a href="http://www.getfitter.de/mein-laufziel-april-juni-2009/">9 Wochen</a>&#8221; vorbei und ich werde ein neues in Angriff nehmen. Ob sofort oder erst in einigen Wochen &#8211; we will see. Aber Ideen habe ich schon. Ihr könnt also gespannt sein.</p>
<h2>Der Enzauenparklauf in Pforzheim</h2>
<p>Ja, zuerst einmal möchte ich euch natürlich erzählen wie es heute Abend lief. Der Start für den Hauptlauf war auf 19.30 Uhr festgelegt aber wurde etwas nach hinten verschoben. Beim Warmlaufen hat man schon die gute Stimmung gemerkt, Livemusik und eine tolle Atmosphäre.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-283" title="dsc001311" src="http://www.getfitter.de/wp-content//dsc001311.jpg" alt="dsc001311" width="530" height="397" /></p>
<p>Schön warm war es. Ich bin schnell leicht ins Schwitzen gekommen. Aber das ist ja nicht so schlimm. Schnell noch ein Foto vom Zielbereich geschossen. Leider nicht so gut &#8211; mein Sony Ericsson Handy sind wohl doch eher zum MP3 hören (was ich damit nicht mache) als zum fotografieren gedacht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-284" title="dsc00130" src="http://www.getfitter.de/wp-content//dsc00130.jpg" alt="dsc00130" width="530" height="397" /></p>
<p>War schon toll, was das Stadtmarketing Pforzheim so auf die Beine gestellt hat. In der Zeitung wurde groß darüber Berichtet, dass das Preisgeld von 500€ auf 150€ reduziert wurde damit es für Läufer von südlicheren Kontinenten nicht lukrativ ist anzutreten. Gebracht hat es nichts. Aber egal. Schade für die Lokalmatadoren welche auch hervorragende Leistungen abgeliefert haben. Aber Stopp. Jetzt rede ich schon von Ergebnissen ohne das der Lauf losgegangen ist. Also von Anfang: Als der Startschuss fällt setzen sich mehrere hundert Läufer in Bewegung. Am Ende werden 710 finishen. Es ist immer noch sehr heiß, tendenziell sogar eher schwül. Die ganze Zeit komme ich nicht in meinen Rhytmus. Obwohl ich kein Sprinter bin lege ich manchmal Zwischensprints ein um an Personengruppen vorbeizukommen. Am Ende kostet mich das viel Kraft. Die Strecke ist eben, es gibt nichts wirklich erwähnenswertes. Am oberen Ende der Enz wird eine Hängebrücke überquert</p>
<p><img src="http://www.getfitter.de/wp-content//dsc00129.jpg" alt="dsc00129" title="dsc00129" width="530" height="397" class="alignnone size-full wp-image-281" /></p>
<p>und ich bin schockiert, wie sehr sie schaukelt. Das ist echt kein Spaß. Später höre ich von anderen Läufern wie sie beinahe gestürzt wären. Bei jeder Kilometermarkierung schaue ich auf die Uhr und jedes Mal sind es 5 Minuten die ich gebraucht habe. Mein Wunsch war einmal es in 45 Minuten zu laufen. Die Idee ist nach Kilometer drei abgehackt. Weil ich schlicht und ergreifend nichts mehr drauf packen kann. Die Hitze macht mich fertig. Es ist schlicht und ergreifend nicht mein Tag, mein Lauf. Wahrscheinlich muss ich auch dem der Feierabendlauf am Mittwoch und die Zigaretten während des Tages Tribut zollen. Ich bin einfach kaputt. Und immer im Kreis rennen. Es ist furchtbar. Bei Kilometer Fünf überlege ich mir ernsthaft einfach aufzuhören.Überrundet werde ich dann auch von zwei Kenianern welche in einer Leichtigkeit davon sprinten, dass ist echt nicht schon. Danach kommen noch einige Läufer aus der Region welche auch ein unglaubliches Tempo an den Tag legen. Schön, dass es bei denen allen einfach läuft ^^. Als ich später auf der gegenüberliegenden Seite des Ziels laufe (nach 32 Minuten) höre ich wie der Kommentator den Zieleinlauf der ersten feiert.  Bei Kilometer Acht gehe ich nach der Getränkeausgabe einige Schritte und muss mich zwingen wieder weiterzulaufen. Ich habe einfach keinen Bock mehr. Mittlerweile bin ich einige Sekunden über den fünf Minuten. Schön ist es, dass Kollegen am Streckenrand stehen und anfeuern (sie selbst hatten vorher am Funrun mit 4,1 Kilometern teilgenommen). Der Lauf ist für mich sowieso schon abgehakt. Einfach nur noch funktionieren. Sprinten geht nicht mehr. Tempo verschärfen auch nicht mehr. Einige Läufer haben wohl überpusht. Sie gehen nur noch. Und auch ich will einfach nicht mehr. Zwinge mich noch. Spaß sieht anders aus. Spaß hatte ich am Sonntag aber heute nicht. Noch ein letztes Mal über die Hängebrücke, nur noch einige hundert Meter. Es geht in den Zieleinlauf, links und rechts von mir sprinten die Leute an mir vorbei als gäbe es kein morgen mehr. Toll! Macht das. Für mich gäbe es kein morgen mehr wenn ich nun sprinten würde <img src='http://www.getfitter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . Endlich im Ziel. Nur noch etwas zum trinken holen und etwas hinsetzen. Am Ende stehen 51:10 Minuten. Andere Leute würden sagen ist doch ok. Ich finds mies. Mein persönliches Waterloo. Hohe Ansprüche und Wünsche gehabt (45 Minuten müssten gehen) und tief gefallen. Nächstes Mal weiß ich es besser. Ändere manche Sachen und werde aus Fehlern lernen. Immerhin habe ich so auch mein nächstes Teilziel wieder (dachte das ich dieses Mal die 45 Minuten knacke aber das werde ich auch noch schaffen).</p>
<h2>Mein persönliches 9 Wochen Programm</h2>
<p>Ja, als ich angefangen habe mich mit den Läufen zu beschäftigen habe ich nach Trainingsplänen gesucht, geschaut was die wichtigen Elemente sind. Dazu gehören auf jeden Fall Ausdauerläufe über der Wettkampfdistanz bei niedrigem Puls, Sprinteinheiten (welche ich nie gemacht habe weil ich kein Sprinter bin) und normale Laufeinheiten über mittlere Distanzen. Die <a href="http://www.getfitter.de/ruckblick-woche-1/">erste Woche</a> war super, 37 Kilometer auf vier Läufe verteilt. Starker Start. Danach die zweite Woche war auch noch toll, besonders ein langer, schöner Lauf über 19 Kilometern. Dann fing es an schwer zu werden bis es mich bei Woche 4 und 5 komplett erwischt hat. Keine Zeit und dann noch eine Erkältung die mich komplett lahmgelegt hat und in den letzten zwei Wochen war ich froh wenn ich zwei oder drei mal eine kurze Runde laufen konnte aber nie mehr als zehn Kilometern. </p>
<p>Wahrscheinlich hätte ich den heutigen Lauf vor vier Wochen in einer besseren Zeit geschafft. Es war ein gutes Erlebnis und ich werde auch meine nächsten Laufziele -egal wie diese geartet sind- hier mit euch teilen. Vielen Dank besonders an <a href="http://www.hanneschristiansen.de/">Hannes</a> und <a href="http://laufblog.wordpress.com/">Matthias</a> für alle Ratschläge, Tipps und aufmunternden Worte!</p>
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		<title>Kurz vorm Ende.</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 21:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Keine Angst. Dieser Blog ist natürlich noch lange nicht am Ende. Vor 9 Wochen begann ich hier über mein erstes Laufziel zu schreiben: Zwei 10 Kilometerläufe in einer Woche. Das war mein Laufziel von April bis Juni. Ich weiß garnicht, ob ich es heute noch als Laufziel bezeichnen würde einfach anzukommen aber damals war es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Angst. Dieser Blog ist natürlich noch lange nicht am Ende. Vor 9 Wochen begann ich hier über mein erstes Laufziel zu schreiben: Zwei 10 Kilometerläufe in einer Woche. Das war mein <a href="http://www.getfitter.de/mein-laufziel-april-juni-2009/">Laufziel von April bis Juni</a>. Ich weiß garnicht, ob ich es heute noch als Laufziel bezeichnen würde einfach anzukommen aber damals war es eines. </p>
<p>Morgen ist der SWP-Enzauenparklauf in Pforzheim. Anderst, als ich damals geschrieben habe geht es nicht 5x auf eine 2 Kilometerrunde sondern zuerst auf eine Einführungsrunde und dann 4 Runden mit jeweils etwa 2,35 KIlometern (wenn ich denn richtig gerechnet habe). Da der Lauf erst um 19.30 Uhr beginnt bin ich trotzdem aufgeregt. Man hat dann schließlich schon einen ganzen Tag in den Beinen. Das zehrt ein wenig an der Kraft. Man ist nicht mehr so locker und voller Elan am Morgen. Man muss eher darauf achten, was man isst &#8211; zum Beispiel Mittags &#8211; und was man den Tag über trinkt. Ich habe mir als Ziel 45 Minuten für die 10 Kilometer gesetzt. </p>
<p>Ich habe keine Ahnung, ob ich das schaffen kann. Ich habe keine Ahnung, wie die Streckenbeschaffenheit ist. Ich hab keinen blassen Schimmer, ob und wie man dort überholen kann. In der Zeitung steht irgendwas mit 800 Leuten. Beim Lauf am Sonntag (der echt super war!) waren es vielleicht 120 Personen beim Hauptlauf aber selbst dort hat es direkt nach dem Start genervt, dass ein vorbeilaufen manchmal kaum möglich war. Mit einem vielfachen der Leute ohne Erfahrung? Eine Herausforderung! </p>
<p>Aber übermorgen werde ich euch mehr darüber berichten können, wie es gelaufen ist. Von der Vorbereitung und dem Feeling und all den anderen Sachen. Auch wie es von der Psyche ist 4 Mal an den gleichen Punkten vorbeizulaufen, überrundet zu werden und sich selbst zu überwinden. Spannung.</p>
<p>Gestern war ich eine sehr gemütliche Runde laufen. Ich musste mal wieder raus. An dem Versuch dranzubleiben die letzten Fettpolster zu verbrennen. Der Sommer kommt unaufhörlich. Also meine Asics angezogen und losgejoggt. Eine neue Streckenvariation. Sehr nett. Der Wald hat toll geduftet! 8,7 Kilometer pure Entspannung. Das Wetter hat gehalten (es sah die ganze Zeit nach Regen aus) und auch sonst war es sehr angenehm. Extra eine &#8220;kleine&#8221; Steigung eingebaut (damit man nicht aus der Übung kommt) und langsam gemacht dass ich nicht alle Körner für morgen schon verbrauche <img src='http://www.getfitter.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>&#8230; heute gabs im Fitnessstudio noch ein gemütliches Workout &#8211; kam die ganze Woche noch nicht dazu. Von einem Termin zum anderen. Jedenfalls wars gut. Unterhaltsam. Weil ich morgens gegangen bin waren die ganzen Hausfrauen dort. Meine Güte. Aber davon das nächste Mal mehr <img src='http://www.getfitter.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Nicht letzter!</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 06:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Leser,
wie ihr in den letzten 9 Wochen verfolgen konntet wollte ich am 20. Juni das erste Mal in meinem Leben an einem Volkslauf teilnehmen und habe es wirklich auch realisiert. Aufgrund von anhaltender Unlust meines Körpers in den letzten Wochen (Probleme am Knöchel) war ich zwar nicht optimal vorbereitet aber naja &#8211; Ausreden sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leser,<br />
wie ihr in den letzten <a href="http://www.getfitter.de/mein-laufziel-april-juni-2009/">9 Wochen</a> verfolgen konntet wollte ich am 20. Juni das erste Mal in meinem Leben an einem Volkslauf teilnehmen und habe es wirklich auch realisiert. Aufgrund von anhaltender Unlust meines Körpers in den letzten Wochen (Probleme am Knöchel) war ich zwar nicht optimal vorbereitet aber naja &#8211; Ausreden sind aller Laster Anfang.</p>
<p>Die Fakten zuerst: Ich bin in der männlichen Hauptklasse (20-29 Jahre) nicht letzter geworden sondern liege in der Abschlusswertung auf dem 8. Platz (bei 9. Startern). Also trotzdem &#8220;nur&#8221; Vorletzter. In der Gesamtwertung aller gestarteten Herren kam ich als 57. von 85. an.</p>
<p>Was das in der harten Währung von Zeiten und Geschwindigkeiten heißt: Für die (knapp) zehn Kilometer waren 47 Minuten und 16 Sekunden notwendig was ein Durchschnittstempo von 12,7 Km/h bedeutet.</p>
<p>Nun aber zu den wichtigen Sachen &#8211; wie der Lauf für mich war.</p>
<h2>Vor dem Start</h2>
<p>Es ist kurz vor zehn Uhr als ich am Vereinsheim Schwarzenberg ankomme. Unglaublich wie viele Autos hier um diese Zeit schon überall stehen. Klar, die Kinderläufe finden bereits statt aber trotzdem. Ich nehme meine Sachen und laufe gemütlich zur Anmeldung. Es ist alles so neu &#8211; schließlich ist es auch meine erster Lauf. Nach dem Umziehen sehe ich auf dem Parkplatz ein paar Bekannte Gesichter und geselle mich zu Ihnen. Eine halbe Stunde vor dem Start gehen wir uns Warmlaufen &#8230; mein Puls ist schon jetzt ziemlich hoch. Nicht gut. Mal schauen. Dafür ist das Wetter umso besser. Nicht zu warm und nicht zu kalt. Freundlicher Sonnenschein. Perfekt. Ich bin gespannt, ob meine Schuhe die richtige Wahl waren, die ich noch <a href="http://www.avena.de/gesundheit/luftpolstersohle_fur_die.html">mit einer Luftpolstersohle best&uuml;ckt</a> habe, damit sie so richtig bequem sind. Habe nicht meine Asics Gel eingepackt sondern meine neuen, erst einige Male getragenen Nike Elite. Sie sind leichter und geben mir zur Zeit irgendwie ein anderes, subjektiv besseres, Laufgefühl und ich hoffe das Gefühl täuscht nicht.</p>
<h2>Der Start und die erste Runde</h2>
<p>Es ist kurz vor Dreiviertel Elf (Übersetzung d. Autors: Eine viertel Stunde vor 11 Uhr, 10:45 Uhr) als sich das Hauptfeld in Richtung Start und Ziel orientiert. Ein Bekannter erzählt noch, dass es am besten ist in der Mitte zu starten. Vorne ist das Risiko, dass man überpaced und es bricht einem die Moral wenn man oft überholt wird und zu weit hinten ist man zu lange mit überholen beschäftigt. Danke für den Hinweis <img src='http://www.getfitter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  &#8211; wir stehen ganz hinten. Nachdem unsere Bürgermeisterin den Startschuss gegeben hat setzt sich der Tross in Bewegung. Ein Pulk von beinahe 120 Menschen schiebt sich auf einen schmalen Fahrradweg. Hundertvierzehn Leute, alle mit unterschiedlichen Trainingszielen und Motivationen. Manche nehmen im Rahmen des <a href="http://alb-nagold-enz-cup.de/">Alb-Nagold-Enz Cup</a> teil und haben den sportlichen Ehrgeiz eine top Leistung zu bringen. Andere nehmen den Lauf einfach so mit. Für mich ist es die Umsetzung einer fixen Idee welche im letzten Herbst geboren ist. Es sind kaum 100 Meter gelaufen und mich nervt es an, dass ich so weit hinten stehe. Bei manchen macht es den Eindruck als wäre es Nordic Walking ohne Stöcke. Bitte zu dritt nebeneinander und leicht versetzt in zwei Reihen hintereinander damit man sie während des <del datetime="2009-06-23T05:50:30+00:00">Laufs</del> Gesprächs nicht überholen kann. Das nenne ich wirklich unüberlegtes Handeln. Man sollte doch wenigstens ein wenig Weg freilassen damit andere Läufer vorbeikommen. Ein wenig mehr Rücksicht im Leben, bitte! Ein klein wenig genervt bleibe ich hinter diesen Grüppchen und überhole bei Gelegenheit auf dem Grünstreifen (und immer mit der Angst im Hinterkopf, dass man sich da wirklich schnell verletzten kann). Mein Puls ist schon wieder sehr hoch &#8211; und das, obwohl doch gerade eine bergab-Passage ist. Ich habe wirklich Bammel davor zu überpacen. Gerade laufe ich noch mit einem Freund zusammen und überholen gemeinsam die eine oder andere Person und finden so langsam unsere richtige &#8220;Position&#8221; in dem Starterfeld. Jetzt geht es diese kleine, hässliche Steigung zwischen den Wiesen hinauf. Weil mein Puls noch höher steigt beschließe ich ein wenig Tempo herauszunehmen und laufe ab nun alleine. So langsam ist die Aufregung vorbei &#8211; die Strecke ist bekannt, vor und hinter mir sind zwar Leute aber es kommt mir vor, als habe ich alles im Griff. Bei Kilometer 2,5 ist die Getränkestation aufgebaut, vielen Dank an die Freiwillige Feuerwehr, und ich lasse mir einen Becher mit Wasser geben. Beinahe etwas zu kalt (man merkt, ich bin Deutscher und finde überall ein Haar in der Suppe). Viel schlimmer: Es ist das erste Mal, dass ich während des Laufens trinke. Das es nicht einfach ist wusste ich. Dass es so schwierig ist wusste ich nicht. Ansonsten gibt es über die Runde kaum mehr etwas zu berichten. Der Lauf und ich liefen einfach halbwegs &#8211; aber immer mit der Angst, dass noch ein Einbruch kommt. Kurz vor dem Ziel schließe ich auf eine Läuferin auf &#8211; sie läuft mein Tempo, angenehm, also orientierte mich an Ihr und hoffe, mein befürchtetes overpacen so Eingrenzen zu können.<br />
Meine Stoppuhr zeigt etwas mehr wie 24 Minuten an als wir durch Start und Ziel laufen. Das heißt in Digitalziffern soviel wie: Ordentliche Zeit aber in der zweiten Runde bin ich immer langsamer und so wird meine Finish-Zeit so nur ganz in Ordnung sein (für den ersten Lauf etc&#8230;) aber bestimmt nicht gut.</p>
<h2>Auf in die Runde zwei</h2>
<p>Wieder geht es über den Parkplatz, wieder den Fahrradweg herab. Es ist sehr angenehm mich an der Läuferin zu orientieren und hoffe, dass sie dieses Tempo so durchzieht. Leider ist dem nicht so, bei Kilometer 1,3 (ihr wisst schon, die kleine Steigung zwischen den Wiesen) behalte ich meinen Rhythmus bei uns überhole zwei oder drei Leute und hoffe, sie kommt nach. Tut sie nicht. Also wieder ohne Orientierungspunkt laufen. Während ich wieder auf dem langgezogenen Waldweg bergaufwärts laufe fällt mir auf, dass nur ein einziger Läufer mich in der zweiten Runde überholt hat (und der sogar noch in Sichtweise ist). Gutes Anzeichen dafür, dass ich es nicht zu schnell angegangen bin. Als es ein kurzes Stück in der Nähe einer Straße entlanggeht fahren Klassiker wie z.B. Porsche 356 und Mercedes Benz SLs vorbei &#8211; In einem Ort der Umgebung ist heute eine Oldtimerveranstaltung. <em>Ja, in einem Cabrio würde es sich um die Zeit auch gut aushalten lassen.</em> Denke ich mir so dabei. Egal, noch etwa 2 Kilometer bis zum Ziel. Ich weiß, dass wohl kein Einbruch mehr kommen wird und laufe einfach vor mich hin. Warum beendet man das Rennen nicht hier, würde von der Reihenfolge auch nichts ändern (welch naive Denkweise, aber egal <img src='http://www.getfitter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) Ja, dort vorne geht es abwärts, die letzten 900 Meter kann man es einfach laufen lassen. Erst kurz vor dem Zielbereich macht es einen Knick, dass man diesen auch sieht. Es stehen tatsächlich eine ganze Menge Leute da und feuern einen an. Ist das nicht toll? Mich freut es. Wahrscheinlich sehe ich gerade aus wie der letzte Mensch aber <em>so ischs ebe</em>. Nach knapp 10 Kilometern darf man auch gerne ein wenig fertig aussehen.</p>
<p>Bei Gelegenheit werde ich mal noch ein paar Bilder einstellen aber leider sind jene vom Reutelauf 2009 noch nicht online und ich bin gerade auch zeitlich etwas eng unterwegs. Jedenfalls nochmals herzlichen Dank an alle Beteiligten vom TSV, der FFW und allen anderen von deren Engagement ich nichts: Ohne Euren Einsatz wäre der <a href="http://www.reute-lauf.de">Reutelauf</a> nicht so toll gewesen. Am Freitag geht es zum Enzauenparklauf nach Pforzheim und ich bin gespannt, ob eine &#8220;Großstadt&#8221; mithalten kann. Falls ich bis nächsten Juni eine 45er Zeit schaffe bin ich wieder dabei! Sonst muss ich es mir stark überlegen <img src='http://www.getfitter.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Noch vierzig Stunden.</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 17:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, in vierzig Stunden ist es soweit. Ich werde das erste Mal bei einem Lauf teilnehmen. Über zehn Kilometer. Startzeit ist 10 Uhr 45 Minuten. Keine Ahnung, was man davor machen sollte und was nicht. Klar, ich habe ein wenig im Internet geschaut, was einem dort so geraten wird aber die Tipps sind dann eher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, in vierzig Stunden ist es soweit. Ich werde das erste Mal bei einem Lauf teilnehmen. Über zehn Kilometer. Startzeit ist 10 Uhr 45 Minuten. Keine Ahnung, was man davor machen sollte und was nicht. Klar, ich habe ein wenig im Internet geschaut, was einem dort so geraten wird aber die Tipps sind dann eher für Marathons und ähnliches. Klar, heute versuchen gut auszuschlafen und morgen ebenso, nichts Essen war übertrieben schwer im Magen liegt&#8230; und sonst? Eigentlich ist es eh egal weil ich sowieso nur hinterherlaufen werde. Am Dienstag bin ich die Strecke nochmal gelaufen. Hab etwas über 50 Minuten gebraucht. Damit bin ich hinteres Drittel vom hinteren Viertel. So etwa. Also im hinteren Zwölftel. Ich werde manche (aber nicht jede) W60 hinter mir lassen aber dann ist auch gut. Gemeldet sind bis nun 162 Starter &#8211; ich bin gespannt wieviele es am Ende sein werden. Leider haben mir die Knieprobleme in den letzten Wochen einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Wobei, ganz realistisch: Ich würde auch hinterherlaufen wenn ich die letzten 3 Wochen hätte voll trainieren können. So sieht es aus. Natürlich erfahrt ihr es hier wie es ausgegangen ist und wie es mir ergangen ist <img src='http://www.getfitter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . Achja, ich bin schon ein wenig aufgeregt wie das alles so läuft.</p>
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		<title>Belastungstest auf 7,5 Kilometern</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 10:18:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja ein Verfechter des normalen Trainings. Das heißt, ich verausgabe mich nicht völlig sondern laufe in angenehmen Pulszonen (weil angeblich dort der Trainingseffekt für die Ausdauer auch am höchsten ist) von 140 bis maximal 160. Das Problem ist allerdings auch, dass ich nicht Sprinten kann (beziehungsweise ich dann denke &#8220;ICH stehe kurz vorm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja ein Verfechter des normalen Trainings. Das heißt, ich verausgabe mich nicht völlig sondern laufe in angenehmen Pulszonen (weil angeblich dort der Trainingseffekt für die Ausdauer auch am höchsten ist) von 140 bis maximal 160. Das Problem ist allerdings auch, dass ich nicht Sprinten kann (beziehungsweise ich dann denke &#8220;ICH stehe kurz vorm Kollabs&#8221;) und es dementsprechend ungern / nicht mache <img src='http://www.getfitter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Der Nachteil daran ist, dass man nicht genau weiß wo man steht. Genau deshalb (und weil meine freie Zeit sowieso sehr knapp bemessen war) habe ich am Freitag mal ausgetestet wo meine Grenzen auf Kurzstrecken liegen. Also ging es auf eine meiner &#8220;Hausstrecken&#8221;. Man könnte auch ehrlicherweise sagen &#8220;Es ist eine der Routen die ich schon auswendig kenne, weil ich sie schon so oft gelaufen bin&#8221;.  Ja genau, am Anfang zwei Kilometer hoch und dann etwas mehr als anderthalb Kilometer geradeaus durch den Wald und das gleiche wieder Retours. Meine Lunge hat zeitweise echt sehr gemeckert (leider rauche ich gerade wieder) und mein rechtes Knie hat auch Zeitweise gemeint es wäre so lange nicht mehr bewegt worden es hätte gerne etwas mehr Ruhe. Aber egal, beim austesten für den Reutelauf (nächsten Sonntag!) möchte ich wissen wie es steht. </p>
<p>Nach 33 Minuten und 7,5 Kilometern bin ich wieder daheim &#8211; eine Pace mit der ich echt zufrieden sein kann &#8211; allerdings unter dem Vorbehalt das ich die Geschwindigkeit nicht auf 10 Kilometern durchhalten kann und selbst wenn ich eine 45er Zeit in den Waldboden stampfe nur im hinteren Viertel der Finisher angesiedelt bin. Aber egal, dabei sein ist alles. </p>
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		<title>Beim Laufen die Grenzen erleben.</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 12:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Sollen wir nicht vielleicht am Donnerstag mal die Strecke gemeinsam laufen?&#8221; &#8230; welche einfache Frage. Als ich sie mit &#8220;Ja&#8221; beantwortet habe war mir noch nicht bewusst, was das bedeutet. Schließlich waren wir schon oft gemeinsam laufen. Sind einfach losgelaufen und haben geschaut wohin der Weg uns treibt. Aber dieses Mal war es etwas anderes. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Sollen wir nicht vielleicht am Donnerstag mal die Strecke gemeinsam laufen?&#8221; &#8230; welche einfache Frage. Als ich sie mit &#8220;Ja&#8221; beantwortet habe war mir noch nicht bewusst, was das bedeutet. Schließlich waren wir schon oft gemeinsam laufen. Sind einfach losgelaufen und haben geschaut wohin der Weg uns treibt. Aber dieses Mal war es etwas anderes. Es ging darum, dass er die Strecke ,für den Lauf welcher Ende Juni stattfindet, kennenlernt. Klar, kann man gemeinsam laufen.</p>
<p>Die erste Runde war ganz angenehm, besonders weil er die Strecke noch nicht kannte sind wir im <em>relativ</em> entspannten Tempo gemeinsam gelaufen. Ich muss dazu sagen, dass ich normal einen etwas niedrigeren Puls anstrebe (er lag dieses Mal immer so bei 155/160 und das bereits bei der <strong>ersten</strong> Runde) &#8211; aber dazu später mehr. Da mein Laufkollege nicht immer der gesprächigste ist liefen wir einfach so nebenher. Passt. Wieder beim Parkplatz angekommen standen 25 Minuten für die Runde auf der Uhr. Eigentlich ganz in Ordnung. Kurz einen Schluck aus der Wasserflasche und weiter gehts.</p>
<p>Relativ früh fällt mir auf, das mein Gegenüber das Tempo bereits beim Bergablauf das Tempo erhöht. Meines Erachtens nicht sonderlich sinnvoll. Schließlich will ich kein Wettkampftempo laufen sondern meine Ausdauer verbessern und mir lieber noch etwas Kraft aufheben um noch eine dritte Runde zu laufen. Er sagt nichts und zieht etwas an. Ich überlege mir mitzugehen und erhöhe auch. Nun merke ich allerdings relativ schnell das mein Puls (zu sehr) hochgeht. Also nehme ich etwas Tempo raus. Ihn interessiert es nicht und verringert seine Geschwindigkeit nicht damit sich die Lücke schließt. Nun gut, soll mir auch Recht sein. So viel Konversation war davor ja auch nicht angesagt. Mich irritiert das Verhalten ein wenig aber nun gut &#8211; jedem das seine. Meinen Puls bekomme ich in der ganzen Runde nicht in den Griff. Gegen Ende zieht er das Tempo noch mal richtig an. Mir egal. Ich habe mittlerweile realisiert, dass er genau die 10 Kilometer laufen wollte &#8211; etwas, dass ich nicht im Sinn hatte. Er powert sich aus und ich will mir Kraft aufheben für eine weitere oder andere Strecke nach der zweiten Runde. Am Ende bin ich etwas über eine Minute nach Ihm am Parkplatz. Die zweite Tour hat bei mir 26:30 Minuten gedauert. Man sieht schon etwas Erschöpfung bei dem Kollegen. Verständlicherweise.</p>
<p>&#8220;Na, auch schon da. Gehts?&#8221;, fragt er, während er seine Sachen zusammenpackt. &#8220;Klar. Ich habe etwas langsamer gemacht damit ich in der nächsten Runde nicht so die Probleme habe wobei das eher eine gemütliche Runde werden soll. Läufst du noch mit oder gehst du jetzt schon.&#8221; &#8211; &#8220;Achso, du willst nochmal eine laufen. Äh ja. Ich dachte zwei Runden, deshalb habe ich auch jetzt am Ende noch einen Schlussspurt gemacht.&#8221; Ein paar Minuten Pause, zwei oder drei Schlücke aus der Wasserflasche genehmigen wir uns.</p>
<p>Und los geht&#8217;s, zum dritten Mal über den Parkplatz. Man merkt seine Erschöpfung. Klar, ganz frisch bin ich auch nicht mehr aber trotzdem noch deutlich besser unterwegs. Bereits bei der zweiten Steigung lässt er abreisen. Ich mach etwas langsamer. Die Lücke schließt sich trotzdem nicht wirklich. Stehenbleiben macht für mich keinen Sinn &#8211; also langsam weiter. Nach wenigen hundert Metern laufen wir wieder nebeneinander. Ich versuche eine Konversation zu beginnen aber die Antworten sind eher mau. So langsam spüre ich ein leichtes Seitenstechen, eher ein ziehen. Nichts schlimmes &#8211; aber ich hatte es schon lange nicht mehr. Einen Rhythmus habe ich bis jetzt nicht gefunden. Es geht noch einen halben Kilometer minimal bergauf und ab dann nur noch einen Kilometer sanft bergab ins Ziel. Mein Mitläufer hat wieder leicht abreisen lassen und macht keine Anstalten aufzuschließen. Auch gut. Ich versuche meinen optimalen Rhythmus zu finden. Mache größere Schritte (ich bin deutlich größer wie er) und es geht leichter. Wunderschön. Nun nur noch der letzte Kilometer. Laufenlassen. Das Bergablaufen bin ich noch am üben: Wie komme ich am schnellsten herunter indem ich den Schwung ausnutze und wie schone ich dabei auch noch am besten meine Gelenke und regeneriere. Aber nun ist es angenehm. Mein Ding. Mein Laufpartner ist schon 30 oder 40 Meter zurück. Mir geht es nicht um erster oder zweiter sondern um Technik lernen und Fortschritte zu machen. Noch etwas 200 Meter. Er eilt heran. Ich weiß, dass er gleich vorbeisprintet und rufe ihm schon zu als er noch in meinem Rücken ist &#8220;Hopp, geb&#8217; Gas. Überhol mich.&#8221; und signalisiere damit, dass es mir nicht darauf ankommt der erste zu sein oder ähnliches. Ihm schon. Er zieht vorbei und bringt auch noch einige Meter zwischen uns. Er ist am Pumpen. Ich nicht. Die Zeit ist mit etwa 27 Minuten auch ganz ordentlich. Nur mein Puls, der war die allerallermeiste Zeit bedeutend entspannter als während der ersten beiden Runden.</p>
<p>Wir reden noch ein wenig und als ich mich noch dehne verabschiedet er sich und geht heim. Passt. Ich glaube diese Strecke (ich mag die Rundstrecke sowieso nicht so sehr) werde ich nicht mehr mit ihm laufen. Wir haben andere Schrittfrequenzen und Schrittgrößen, andere Gründe warum wir laufen (ich mache das primär für mich selbst aber nicht, um andere Leute zu übertreffen) und andere Trainingsphilosophien. Wieder was gelernt. Wobei ich es zeitweise echt als Grenzerfahrung angesehen habe. Man könnte doch auch einfach miteinander reden. Wobei die verschiedenen Motive (einfach Laufen und trainieren vs. besser sein) schwer miteinander vereinbar sind <img src='http://www.getfitter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<title>Einfach abhaken: Woche 4.</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 21:46:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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Warum ich am letzten Wochenende nicht gelaufen bin hatte ich ja bereits geschrieben. Nachdem ich Dienstags ja noch eine ordentlich anstrengende Tour laufen war (15 Kilometer) habe ich den Mittwoch bewusst ausfallen lassen und fand Donnerstags keine Zeit. So bin ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die vierte Woche auf dem Weg zu den 10 Kilometerläufen war mehr als nur durchwachsen.</p>
<p>Warum ich am letzten Wochenende nicht gelaufen bin hatte ich ja bereits geschrieben. Nachdem ich Dienstags ja noch eine ordentlich anstrengende Tour laufen war (15 Kilometer) habe ich den Mittwoch bewusst ausfallen lassen und fand Donnerstags keine Zeit. So bin ich am letzten Tag der vierten Woche -Freitags- im strömenden Regen noch 6 Kilometer gelaufen. Es fühlte sich an als würde ich 5 Kilo mehr wiegen weil von den Schuhen bis zur Jacke alles nass war. Starke Regenfälle haben nur ein Gutes: Man konfrontiert sich mit dem inneren Schweinehund und dem Wunsch einfach umzudrehen. Die kurze Runde habe ich dann letzten Freitag wenigstens noch beendet.</p>
<p>Heute wollte ich nochmals Joggen gehen und habe einen Anfängerfehler gemacht den ich bisher noch nie gemacht habe- weil ich weiß, dass es ein Fehler ist. Irgendwie dachte ich mir wohl, das nach einem zu reichhaltigen Abendessen eine kleine Runde joggen trotzdem geht. Geht nicht. Nach 3 Kilometern habe ich mich ganz gemächlich auf den Heimweg gemacht&#8230; voller Magen und Sport verträgt sich einfach nicht. Weiß man. Nun ja, die gesamte Woche aus sportlicher Sicht einfach abhaken. Ist wohl die beste Alternative.</p>
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		<title>Auf Ratschläge hören&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 20:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einer meiner wenigen Stammleser auf meinem noch jungen Blog -vielleicht sogar der Einzige?- und auch sehr regelmäßiger Kommentargeber ist Matthias (der auch einen eigenen Laufblog hat). Wegen dem 10 Kilometer Waldlauf welchen ich Ende Juni in Angriff nehmen will und noch Probleme mit den Steigungen habe hat er mir geraten einfach mal einen Berg hochzulaufen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer meiner wenigen Stammleser auf meinem noch jungen Blog -vielleicht sogar der Einzige?- und auch sehr regelmäßiger Kommentargeber ist Matthias (<a href="http://laufblog.wordpress.com">der auch einen eigenen Laufblog hat</a>). Wegen dem 10 Kilometer Waldlauf welchen ich Ende Juni in Angriff nehmen will und noch Probleme mit den Steigungen habe hat er mir geraten einfach mal einen Berg hochzulaufen. &#8220;Höhenmeter und Berglaufen seien da sehr effektiv&#8221; hat er geschrieben und so hatte ich es mir fest vorgenommen auf diesen Ratschlag zu hören und auch die eine oder andere größere Steigung in mein Training mit aufzunehmen.</p>
<p>Heute habe ich es das erste Mal realisiert. Zuerst ins Tal hinunter (wenn man wirklich Hoch hinaus will muss man erstmal richtig nach Unten) um dann im Tal am Fluss entlang zu laufen. Nach einer Stunde und 10 Kilometern bin ich an der geplanten Steigung um ein paar Höhenmeter (Start bei 300 Meter, höchster Punkt bei 550 Meter) auf 3 Kilometern Distanz zu trainieren. </p>
<p>Schon zu Beginn merke ich wie mein Puls über 160 jagt und ich ihn auch kaum herunterbekomme. Geschwindigkeit herausnehmen ist kaum möglich, ich würde dann nur noch auf der Stelle springen. Es kann nicht sein, dass ich gleich zum Anfang aufgebe. Da beiße ich mich durch, wäre doch gelacht wenn ich es nicht schaffe. Nach einigen Minuten fühle ich mein linkes Knie, irgendwas passt da wohl nicht. Aber so schlimm wird es nicht sein, doch ein wenig Geschwindigkeit herausnehmen aber weiterlaufen.</p>
<p>Nach elf Minuten gebe ich mich dem Berg geschlagen. In der Zeit bin ich etwas über eineinhalb Kilometer gelaufen. Aber mein Knie fühlt sich komisch an, es ist einfach sinnlos und wäre grob fahrlässig etwas zu riskieren. Ich gehe fünf Minuten, mein Puls beruhigt sich und ich beginne wieder zu laufen. Genau jetzt kommt eine kurze, dafür aber umso steilere Passage. Aber ich habe mich ja gerade erholt also jogge ich langsam hoch. Keine gute Idee. Als ich oben angekommen bin fühle ich mich restlos kaputt. Die nächsten zehn Minuten gehe ich wieder. </p>
<p>Das Training für heute ist schon längst abgehakt. In den nächsten Wochen wird es wohl noch das eine oder andere Bergtraining bedürfen. Bringt bestimmt mehr als kleine Steigungen welche ich hier und da in der Streckenplanung einkalkuliere oder akzeptiere. </p>
<p>So langsam zieht der Himmel komplett zu und es ist sehr dunkel geworden. Wirklich froh bin ich gerade nur über die Tatsache, dass es in den letzten 90 Minuten nicht geregnet hat. Langsam jogge ich bis nach Hause, dehne mich noch. Nach 15 Kilometern in 1:37 Stunden habe ich irgendwie genug. </p>
<p>Besonders genug von der Erkenntnis, dass dieser Weg kein leichter sein wird, wie Xavier Naidoo es mal gesungen hat.</p>
<p>Das Waldbild ist von <a href="http://www.flickr.com/photos/joachim_s_mueller/504597329/" rel="nofollow">Joachim Müller aus FlickR</a>.</p>
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		<title>Studie: Warum wir Läufer laufen</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 19:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laufen liegt in der Natur des Menschen. Sofern er keine körperliche Beeinträchtigung hat -egal ob durch Geburt, Krankheit oder einen Unfall- hat er zwei Beine welche der Fortbewegung dienen. Allerdings nutzen viele Menschen ihre Beine kaum mehr im großen Umfang. Man hat öffentliche Verkehrsmittel, das eigene Auto, Rolltreppen und Aufzüge. 
Dafür gibt es mittlerweile Millionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laufen liegt in der Natur des Menschen. Sofern er keine körperliche Beeinträchtigung hat -egal ob durch Geburt, Krankheit oder einen Unfall- hat er zwei Beine welche der Fortbewegung dienen. Allerdings nutzen viele Menschen ihre Beine kaum mehr im großen Umfang. Man hat öffentliche Verkehrsmittel, das eigene Auto, Rolltreppen und Aufzüge. </p>
<p>Dafür gibt es mittlerweile Millionen Läufer welche nicht mehr unterwegs sind um von Punkt A nach Punkt B zu kommen sondern von Punkt A über Punkt B (und vielleicht C,D und auch E) wieder zu A zu gelangen. Der Laufsport als Hobby. Das Trendbüro Hamburg hat nun eine neue Studie für den Schuhhersteller ECCO erstellt in welcher untersucht wurde, warum man läuft.</p>
<p>Die Technik welche dafür genutzt wurde ist ganz neu und nennt sich InsightBench und ist ein semiotisches Analyse Tool. Also weder Fokusgruppen noch Online- oder Telefonbefragung sondern die Untersuchung von >100.000 Dokumenten aus 68 verschiedenen deutschen und amerikanischen Quellen.</p>
<p>Genug des vorgeplänkels, lassen wir dem Intro nun Informationen folgen welche ein differenziertes Bild über die Mentalität, Vorlieben, Interessen und Abneigungen der Läufer geben.</p>
<h3>Performance: Läufer suchen Anerkennung durch Leistung.</h3>
<p>Die eigene Leistung ist das wichtigste. In über einem Drittel aller Daten ging es darum. Die eigene Zeit (59%), im Wettkampf (59%) oder im Training (19%).</p>
<h3>Gesundheit: Läufer leben mit Schmerzen und fürchten Verletzungen. </h3>
<p>Bei einem Fünftel ging es um den Körper und die Gesundheit als essentielle Faktoren für eine gute Performance wobei davon die Hälfte sich mit Verletzungen auseinandersetzen.</p>
<h3>Authentizität: Läufer suchen Erlebnisse und neue, große Ziele. </h3>
<p>Bei einem Drittel der Dokumente dreht sich alles um die Echtheit. Man erkennt es daran das es sich bei 17% der Beiträge um die Natur dreht. Interessant: Während die Deutschen eher die &#8220;sinnliche Schönheit&#8221; suchen möchten die Amerikaner &#8220;die Herausforderung, auch wenn die Natur dagegen ist&#8221;. Was ich krass finde ist, dass 8% aller Läufer auf Hilfsmittel wie Pulsmesser oder GPS verzichten um bewusst auf ihren Körper zu hören.</p>
<p><a href="http://www.trendbuero.de/index.php?f_articleId=3514" rel="nofollow">Die Details der Studie vom Trendbüro findet ihr auf deren Homepage.</a><br />
Das Joggerbild auf der Frontseite welches ihr als Thumbnail gesehen habt ist von <a href="http://www.flickr.com/photos/sheffield_tiger/2843090613/" rel="nofollow">Sheffield Tiger via FlickR</a>.</p>
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		<title>Rückblick: Woche 2</title>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 12:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine guten Vorsätze
Das mein kurzfristiges Trainingsziel ist, innerhalb von 9 Wochen für zwei 10 Kilometerläufe fit zu werden habe ich hier ja schon mehrmals geschrieben. Für die letzte Woche hatte ich mir vorgenommen mindestens eine Ausdauereinheit einzulegen &#8211; und das habe ich auch wirklich gemacht.
Was ich diese Woche lief
Begonnen hat die Woche Sonntags mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Meine guten Vorsätze</h2>
<p>Das mein kurzfristiges Trainingsziel ist, innerhalb von 9 Wochen für zwei 10 Kilometerläufe fit zu werden habe ich hier ja schon mehrmals geschrieben. Für die letzte Woche hatte ich mir vorgenommen mindestens eine Ausdauereinheit einzulegen &#8211; und das habe ich auch wirklich gemacht.</p>
<h2>Was ich diese Woche lief</h2>
<p>Begonnen hat die Woche <a href="http://www.getfitter.de/grillen-zum-familiensonntag/">Sonntags</a> mit einem 18,8 km Lauf &#8211; das Streckenprofil war bis auf 3 Kilometer die es abwärts ging sehr flach und leicht zu laufen.<br />
Am Dienstag ging es am <a href="http://www.getfitter.de/es-ist-so-schon-am-morgen-joggen/">frühen Morgen</a> vor dem Weg zur Arbeit 7,4 km zum Nachbarort und zurück.<br />
Mittwochs standen ein Freund und ich vor dem Fitnessstudio und überlegten uns, dass es wenig Sinn macht auf einem Kardio-Gerät zu schwitzen wenn der Abend so mild ist &#8211; also haben wir die Laufschuhe angezogen und haben uns auf 5,5 km gemütlich warmgelaufen.<br />
Zum Abschluss der 2ten Woche gab es Freitag für mich keine <a href="http://www.getfitter.de/wettkampfdistanz-am-1-mai/">Mai-Wanderung</a> sondern die Strecke des ersten Laufs (2x 5 km).</p>
<p>Gestern habe ich eine Ausdauereinheit eingelegt welche aber natürlich schon zu Woche 3 zählt. In dieser Woche waren es insgesamt 41,7 km.</p>
<h2>Was ich nächste Woche mache</h2>
<p>Da ich bei einem normalen Sprinttraining vor einiger Zeit komplett am Ende war habe ich mich dafür entschieden nun einfach mehr zu Laufen und zu versuchen dadurch die Kondition und meine Dauergeschwindigkeit zu erhöhen. Leider steht in den meisten Trainingsplänen für Läufer, dass auch Intervall- und Sprinttraining sehr wichtig ist und auch das kann ich nicht ignorieren. Also werde ich vorerst eher die Grundausdauer trainieren und in zwei oder drei Wochen nochmals nach Trainingsmodifikationen suchen. Allerdings werde ich auf jeden Fall den Rat von matbs annehmen und auch größere Steigungsläufe in meine Routenplanung mit aufnehmen.</p>
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