Was für ein Laufwetter

Wir haben Mittwoch, den 9. Dezember und die Sonne scheint und es ist warm nachdem es sonst irgendwie nur am regnen ist. Was ist nur los?

Mir egal. Nachdem meine erste Vorlesung für den Tag beendet ist und ich meine Laufdemotivation überwunden habe geht es um kurz nach 12 Uhr das erste Mal in meinen neuen Laufschuhen (Asics GT-2140) auf Tour. Geplant ist eine eher durchschnittliche Strecke, keine Überraschungen, alles bekannt – aber bei dem Wetter trotzdem eine sehr angenehme Aussicht auf gepflegtes Abschalten. Obwohl es sonnig ist kann es trotzdem kalt sein, also entschließe ich mich dazu auch gleich noch eines meiner neuen Oberteile von Decathlon auszuprobieren. Sitzt super. Wie ich später merke war die Entscheidung, das dickere der Beiden anzuziehen eine nicht ganz so kluge Entscheidung war – während des Laufens wurde mir doch etwas „zu“ warm. Aber für einen richtigen Winter war es bestimmt ein guter Kauf. Da ich heute endlich mal wieder ein paar Fotos gemacht habe verzichte ich auf weitere Beschreibungen des Laufs und zeige euch, was ich gesehen habe. Naja, vielleicht noch die Feststellung, dass ich meine neuen Laufschuhe noch etwas besser einlaufen muss… aber ein angenehmes Gefühl beim Tragen, von daher ein sehr guter Kauf.

1routenuebersicht
Quelle (inklusive Streckenprofil, Distanz & Zeit): WalkJogRun.net

2hinter_dem_wildpark

Auf dem Weg Richtung Seehaus, circa. Kilometer 1.

3richtung_seehaus

Eine kurze Ansteigung, etwa Kilometer 1,5 – strahlend blauer Himmel, auch wenn man es dank der Handykamera und Gegenlicht leider nicht so gut sieht.

4seehauspfad_vs_holzweg

Links verläuft der „Seehauspfad“, ein Naturpfad, rechts ist der „Holzweg“. Paradox, dass der Holzweg der angenehmere Weg ist – oder ist das im Leben manchmal auch so? Kurz nach Kilometer 2.

5naturpfad

Die Beschaffenheit des „Seehauspfads“ aus der Nähe

6seehaus

Ein Blick zurück auf das Hotel / Restaurant Seehaus welches mit einem schönen Biergarten im Sommer auch viele Wanderer und Studenten anlockt. Kurz nach Kilometer 3.

7felsenwand

Schroffe Felswände und „unberührte“ Natur. Kurz vor Kilometer 4.

8talabwarts

Ein Blick hinab in das Würmtal, leider ist wegen Gegenlicht und sehr dichtem Baumbewuchs wenig zu erkennen. Auch kurz nach Kilometer 4 wie das vorherige Bild.

9blickaufwuerm

Am Wendepunkt der Strecke. Von der Aussichtsplattform kann man, dank vieler Bäume links und rechts, nur auf die Ortschaft Würm herabschauen. Sehr ärgerlich weil man weiter links einen wunderbaren Blick Flussaufwärts hätte.

10_wuermtal

Kurz nach dem Wendepunkt der Versuch, den vorher beschrieben Blick Flussaufwärts festzuhalten. Leider ist das nicht wirklich was geworden. Sorry!

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Am östlichen Ende des Sees vom Seehaus, kurz nach Kilometer 6. Wie schon bei vorherigen Laufberichten beschrieben ist der Begriff „See“ ziemlich übertrieben.

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Blick zurück bei Kilometer 7 – geradeaus liegt das Seehaus. Der Rückweg auf der Tiergartenstraße ist wegen der asphaltierten Strecke nicht sonderlich angenehm – aber was soll man machen.

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Und noch einen kurzen Blick in den Wald, ebenfalls bei Kilometer 7.

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Die langsam rostenden Überreste der Kaserne bei Kilometer 8 welche seit 13 Jahren leer steht und deren Gelände nun in eine neue Wohngegend umgestaltet werden soll.

4 Gedanken zu „Was für ein Laufwetter“

  1. „Für den richtigen Winter“ … wollen wir hoffen, dass er noch kommt. Wobei, deine Runde war auch bei dem Wetter ganz schön 🙂

  2. So ein Wetter, das lädt geradezu zum Laufen ein und wenn man dann noch so ein schönes Laufrevier hat von dem man so schöne Bilder machen kann, dann kann es gar nicht besser sein.
    Hier hat sich gestern die Sonne nicht so gezeigt, aber anders als heute hat es auch nicht geregnet.
    Der „richtige Winter“ mit Glatteis kann ruhig noch warten.

  3. Gell, das war doch mal ein wunderbares Wetterchen am Mittwoch.
    Dieses schräge, etwas blasse Herbstlicht zwischen den Bäumen, das ist immer wieder total hübsch.
    Bloß ein bisschen mehr davon, das wär´ noch hübscher…;)

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